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Ex-Apple-Mitarbeiterin erhebt schwere Vorwürfe

10.03.2017 | 10:03 Uhr |

Die Informatikerin Daniela Kickl arbeitete drei Jahre lang in der Europa-Zentrale von Apple – sie schied mit extrem negativen Eindrücken aus.

”Horror-Jobs bei Apple: Österreicherin bringt Insiderbericht”, so titeln die Kollegen von Futurezone.at   ihren Bericht über die Erfahrungen von Daniela Kickl. Als Wiener Informatikerin mit Studium der Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik sowie anderen Ausbildungen hat sie sich in der Europa-Zentrale von Apple in Irland in der Abteilung "Technical Support" und schließlich in der Abteilung "Customer Support" anheuern lassen. Sie will dabei auf schreiende Missstände beim US-Konzern gestoßen sein, die so gar nicht zur ”makellosen Design-Welt” passen würden, die Apple gern um sich herum verbreite. Demnach müssten Mitarbeiter ”wie in Hühnerfarmen funktionieren, reglementiert, überwacht und auf Zahlen reduziert”. Selbst die Klozeiten seien reguliert, auf acht Minuten pro Tag. Die Umstände in der Europa-Zentrale in Apple führten zu Demotivation, Burnout und sogar Suiziden.

Daniela Kickl will sich sogar an Apple-CEO Tim Cook und andere Führungsmanager von Apple gewandt haben, doch ohne Erfolg. Daraufhin soll sie sich laut Futurezone entschlossen haben, ein Buch über ihre drei Jahre in der Europazentrale von Apple zu schreiben, das in diesen Tagen mit einem Umfang von 256 Seiten bei Edition A erscheinen soll. Amazon.de   hat es bereits gelistet , die gebundene Ausgabe wird 21,90 Euro kosten, Titel: ”Apple Intern: Drei Jahre in der Europa-Zentrale des Technologie-Multis”. Naturgemäß dürfte es sehr schwer sein, die Stichhaltigkeit aller Behauptungen und Unterstellungen gegen den Mac- und iPhone-Konzern zu verifizieren. Für Aufmerksamkeit ist mit den schwerwiegenden Vorwürfen gegen Apple jedenfalls gesorgt.

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