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FBI-Anwältin: Tim Cook ist ein "Heuchler"

09.02.2018 | 10:38 Uhr |

Was FBI-Agenten über Apple dachten, wird jetzt öffentlich. Im Rahmen einer Untersuchung, in der es um ganz Anderes ging.

Was zwei FBI-Agenten über Apple und Tim Cook dachten, als sich die Bundesbehörde und der iPhone-Hersteller über mögliche Hintertüren in iOS stritten, um an Daten des iPhone 5C des Attentäters von San Bernardino zu kommen, hat "Business Insider" nun berichtet . In einer Korrespondenz unter Kollegen schimpfte der FBI-Beamte Peter Strzok am 9. Februar 2016 darüber, "was ihn wirklich zornig mache": Tim Cook spiele den Anwalt für Privatsphäre, aber "das gesamte OS ist so gestaltet, dass es mich verfolgen kann, ohne dass ich es merke." Die Antwort der FBI-Anwältin Lisa Page, an die die Mail ging: "Ich weiß. [Er ist ein] Heuchler."

Die Korrespondenz ist im Rahmen der Untersuchungen aufgetaucht, welche die Republikaner veranlassten, um zu erfahren, wie das FBI die Untersuchungen gegen Hillary Clinton gestaltete – also ein Nebeneffekt. Gewissermaßen in beiden Fällen viel Lärm um nichts: Weder fanden die neuen Untersuchungen Beweise für illegale Praktiken, noch hatte dem FBI weiter geholfen, dass nach Apples Verweigerung (vermutlich) eine israelische Sicherheitsfirma für eine Million US-Dollar das fragliche iPhone knackte : Dort fanden die Strafverfolger keine Informationen von Belang.

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