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FBI hat sich verzählt: Verschlüsselte iPhones seltener als behauptet

23.05.2018 | 16:22 Uhr |

Verschlüsselte Smartphones sind für amerikanischen Behörden ein Ärgernis, dazu zählen in den USA vor allem iPhones.

Seit längerer Zeit befinden sich FBI und das " böse Genie " Apple in einem Streit, ob Apple Behörden Zugriff auf verschlüsselte iPhones gewähren soll. Als Argument nannte das FBI in den letzten Monaten eine steigende Anzahl an verschlüsselten Geräten von Verdächtigen. Das Problem wird auch „Going Dark“ genannt. So sollen nach Angaben des FBI-Direktors Christopher A. Wray im letzten Jahr fast 7800 Geräte von Verdächtigen verschlüsselt gewesen sein. Nach einem Bericht der Washington Post muss das FBI diese hohen Zahlen aber jetzt zurücknehmen, offenbar liegen die Fälle eher im Bereich von 1000 bis 2000 Geräten. Laut internen Untersuchungen hätte die Nutzung von drei unterschiedlichen Datenbanken zu Mehrfachzählungen geführt. So hatten sich schon einige Kritiker gewundert, warum im Jahr zuvor nur 880 Geräte von Verdächtigen verschlüsselt waren, im Folgejahr fast die zehnfache Anzahl. Das FBI plant laut Bericht eine neue Datenerhebung, die aber mehrere Wochen dauern kann.

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