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Firmeninsolvenzen bieten Chance auf Apple-Schnäppchen

16.08.2018 | 16:40 Uhr | Michael Söldner

Bei Insolvenz-Versteigerungen - wie aktuell bei Bench - lassen sich Apple-Produkte deutlich günstiger erstehen.

Wenn ein Unternehmen Pleite geht, wird das Inventar häufig in Insolvenz-Versteigerungen abgestoßen. Oft lässt sich dabei viel Geld sparen. Nach der Pleite des britischen Modelabels Bench meldete auch die deutsche Konzerntochter im Mai Insolvenz an, nun steht die komplette Ausstattung zum Verkauf : Darunter befinden sich neben Schaufensterpuppen, Mikrowellen oder Windmaschinen auch zahlreiche Geräte von Apple im Katalog der Insolvenz-Versteigerung, wie die Kollegen von iFun berichten. Ganze 250 Positionen drehen sich um Geräte des Herstellers, darunter Modelle von MacBook, MacBook Pro, iMacs und iPhone.

Die gelisteten Schnäppchen werden jedoch noch preislich zulegen. Dies liegt einmal an den sicher noch steigenden Auktionspreisen, dazu kommt aber noch ein Aufgeld in Höhe von 18 Prozent sowie die Mehrwertsteuer. Ein ursprünglich für 150 Euro angebotenes MacBook Pro mit 13-Zoll-Diagonale und externem Dell-Flachbildschirm samt Tastatur und Maus kostet dadurch mindestens 210 Euro. Mittlerweile gibt es jedoch schon 27 Gebote für das MacBook aus dem Jahr 2015 mit i5-Prozessor und 16 GB RAM. Der Preis liegt dadurch bereits bei 1100 Euro. Außerdem werden in der Auktion zahlreiche iPhones ab 40 Euro und iPads ab 200 Euro angeboten. Käufer sollten jedoch bedenken, dass der Kauf wie gesehen ohne Gewährleistung und Rückgabemöglichkeit erfolgt. 

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