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Flugzeugabsturz: Klage erhebt schwere Vorwürfe gegen Apple

14.05.2018 | 09:22 Uhr | Peter Müller

Im Mai 2016 stürzte eine Maschine von Egypt Air ab, die Angehörigen geben nun die Schuld einem explodierten iPhone-Akku. Ein Luftfahrtexperte widerspricht vehement.

Schwerer Vorwurf: Hinterbliebene des Flugzeugabsturzes einer Maschine der Egypt Air, bei der im Mai 2016 66 Menschen ums Leben kamen, haben eine Klage eingereicht, die behauptet, überhitzte Batterien des iPhone 6s oder des iPad Mini des Copiloten hätten das Unglück ausgelöst. Vor dem Start aufgenommene Bilder einer Überwachungskamera würden zeigen, wie der Copilot die Geräte samt einiger im Duty-Free-Shop erstandener Parfümflaschen auf dem Armaturenbrett im Cockpit ablegt habe, berichtet die Zeitung " Le Parisien ".

Dem " Daily Telegraph " gegenüber bezeichnet der Luftfahrtexperte David  Learmount die Theorie aber für Humbug. Die Geräte können dort, wo vermutlich der fatale Brand ausbrach, nur kurz gelegen haben, denn spätestens beim Start wären sie dem Copiloten auf den Schoß gerutscht. Eine thermisch durchgehende Lithium-Batterie sei zudem ein recht spektakuläres Ereignis, das die Aufmerksamkeit der Besatzung sofort gehabt hätte und der Flugsicherung mitgeteilt worden wäre. Zudem habe es im Flugschreiber auch Rauchwarnungen in der Toilette und unterhalb der Passagierkabine gegeben, das Feuer sei mithin wo anders ausgebrochen. Als Ursache käme eher ein Kurzschluss der Bordelektronik in Frage. Manche Experten tippen auch auf eine Bombe , die in einem Laptop eingebaut und so in die Kabine geschmuggelt wurde.

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