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Gegen Zollstreit: Foxconn künftig in Vietnam

05.12.2018 | 12:27 Uhr |

Die angekündigten Strafzölle zwischen den USA und China bewegen den iPhone-Fertiger Foxconn zu ungewöhnlichen Schritten.

Apples Zulieferer Foxconn plant nach Berichten der dortigen Staatsmedien die Errichtung einer Fabrik in Vietnam, um dort iPhones und andere Elektronik im Auftrag zu fertigen. Foxconn will mit dieser Maßnahme die negativen Folgen des Handelsstreits zwischen China und den USA abmildern, Waren aus Vietnam sind keinen Strafzöllen unterworfen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters denken auch andere Manufakturen darüber nach, Kapazitäten nach Vietnam oder Thailand zu verlegen, werde der Konflikt nicht bald beigelegt.

Foxconn wollte gegenüber Reuters die Baupläne in Vietnam nicht kommentieren. Die Gespräche mit Verantwortlichen bestätigen jedoch die vietnamesischen Behörden wie die Wirtschaftskammer auf die Anfrage der Zeitung. Mittlerweile hat sich die USA und China auf den Aufschub von neuen Zöllen geeinigt, da die Verhandlungen zwischen den beiden Ländern immer noch laufen.

Apple wäre von den erhöhten Zöllen stark betroffen, da die meisten Produktlinien wie iPhones und iPads in China produziert werden. Nur ein Bruchteil der iPhone-Modelle wird in Indien gefertigt, somit können die iPhones noch teurer werden, als sie schon jetzt sind.

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