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Getty: Models mit Photoshop dünn? Nicht mehr erlaubt

27.09.2017 | 16:34 Uhr |

Die Fotoagentur Getty wird künftig keine Fotos mehr von Models verbreiten, die per Photoshop dünner gemacht wurden.

Die Fotoagentur Getty weist in einem Blogeintrag auf die ab dem 1. Oktober 2017 geltenden neuen Regeln für per Photoshop aufgehübschte Fotos hin. Ab diesem Tag gilt in Frankreich ein neues Gesetz, laut dem Dienste, die Fotos kommerziell anbieten, darüber aufklären müssen, ob der Körper des abgebildeten Fotomodels so mit einer Bildbearbeitung verändert wurde, dass er dünner oder größer wirkt. Aufgrund dieses Gesetzes ändert Getty die Regeln für das Einreichen von Fotos generell. Ab dem 1. Oktober werden von Getty keinerlei Fotos mehr akzeptiert, auf denen der oder die Abgebildete retuschiert wurden, um dünner und/oder größer zu wirken.

Weiterhin erlaubt sind aber Photoshop-Verschönerungen wie das Ändern der Haarfarbe, das Verändern der Nasenform oder der Hautfarbe. Solche Änderungen sind auch dem französischen Gesetz zufolge weiterhin erlaubt. Das Gesetz gilt für Veröffentlichungen von Fotos auf und in allen Zeitschriften, Werbeanzeigen und Websites in Frankreich. Bei einem Verstoß drohen hohe Strafen. Außerdem müssen Models über eine Bestätigung ihres Arztes nachweisen, dass sie nicht gesundheitsgefährdend dünn sind, ehe sie bei Fotoshootings eingesetzt werden dürfen.

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