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Goldman Sachs soll iPhone X finanzieren

08.02.2018 | 08:32 Uhr | Peter Müller

Schon die Kreditkarte ist zu teuer: Apple will mit Hilfe der Investmentbank offenbar die Hemmschwelle beim iPhone-Kauf senken.

Laut eines Berichts des Wall Street Journals steht Apple in Verhandlungen mit der Investmentbank Goldman Sachs, um Interessenten am iPhone X die Kaufentscheidung erleichtern zu können. Goldman Sachs solle bei der Finanzierung helfen und günstige Verbraucherkredite gewähren. Diese sollen niedriger verzinst sein als die von Kreditkarten und somit die Hemmschwelle für den Kauf senken. Die Verhandlungen seien aber noch nicht besonders weit gediehen und könnten immer noch scheitern.

Analysten der gleichen Bank sind offenbar der Meinung, dass eine derartige Initiative zumindest nicht schaden könnte. Denn für das Juni-Quartal sieht Goldman Sachs schwächere Verkäufe als erwartet vorher. Schon im Dezember-Quartal seien die Stückzahlen unter den Erwartungen gewesen und trotz gestiegenem Umsatz auch unter Vorjahr, für das März-Quartal hat Apple eine etwas geringere Umsatzprognose als die Wall-Street-Erwartungen ausgegeben - die aber immer noch satte zehn Milliarden US-Dollar über den Umsätzen des Vorjahres liegt. Langfristig sehen die Analysten zwar keine Probleme, aber eben eine kurzfristige Delle. Die Apple-Aktie werde daher nicht aus dem Markt herausstechen, es gilt die Einstufung "neutral" für das Papier.

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