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High Sierra, iOS 11: Apple veröffentlicht Tipps für Sys-Admins

23.08.2017 | 17:00 Uhr |

Für Unternehmen und Bildungseinrichtungen, die auf iOS und macOS setzten, hat Apple Tipps zum Umstieg veröffentlicht.

Neben dem Umstieg auf APFS ändert sich bei High Sierra doch etwas mehr, als an der Oberfläche zu sehen ist. Apple hat deshalb in den letzten Tagen ein halbes Dutzend an Info-Beiträgen im Support-Bereich veröffentlicht, die sich extra an System-Administratoren richten. Um den Umstieg auf macOS High Sierra und iOS 11 zu erleichtern werden hier manche Einschränkungen und Neuerungen beschrieben und einige Probleme erklärt.

Zum einen wird auf Neuerungen beim Umgang mit Kernel Extensions hingewiesen . Diese benötigen nämlich ab macOS High Sierra eine zusätzliche Autorisierung. Die Ausnahmen bilden Kext-Dateien, die bereits autorisierte Extensions ersetzen oder sich bereits vor der Installation auf dem Mac befanden.

Zum anderen beschreibt Apple alle zulässigen Installations-Wege für das neue System . Offenbar gibt es Änderungen, die durch den Umstieg auf APFS verursacht wurden. So lässt sich ein Netzwerk-Disk-Image im System-Image-Dienstprogramm nicht mehr aus einem geladenen Installer erstellen, sondern muss per Festplattenmodus von einem anderen Mac bezogen werden. Anmerkung: Ein Netzwerk-Disk-Image ist in etwa ein Klon-System mit  zusätzlichen Apps für mehrere Macs, das Administratoren ersparen soll, an jedem einzelnen Rechner immer wieder die gleichen Einstellungen vornehmen zu müssen.

Eine Komplettübersicht für das macOS High Sierra, iOS 11 und macOS Server 5.4 findet sich hier. Hier sind die wichtigsten Änderungen, die Systeadmins betreffen in Stichpunkten aufgelistet.

Mögliche Probleme bzw. Inkompatibilitäten mit APFS werden hier beschrieben . Grundsätzlich gilt etwa, dass bei einer Installation alle Macs mit Flashspeicher automatisch auf das neue Dateisystem portiert werden, Macs mit HDDs und manche Macs mit Fusion Drive bleiben dagegen beim alten HFS+. Wir raten außerdem, bei Peripherie-Geräten wie USB-Sticks noch nicht auf APFS umzusteigen. Diese können nur von den Macs mit dem APFS-System, also High Sierra oder von den Macs mit macOS Sierra 10.12.6 gelesen werden. Auf der anderen Seite kann daraus ein guter Schutzmechanismus für vertrauliche Daten werden, die nur für bestimmte Macs gedacht sind.

Für die Sysadmins, die viele iOS-Geräte auf einmal verwalten, werden die Änderungen bei Content Caching interessant.

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