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Homekit und FritzBox effektiv zur Heimautomatisierung nutzen

29.08.2017 | 15:36 Uhr |

Die FritzBox ist der wohl am häufigsten anzutreffende Router in deutschen Haushalten. Und mit HomeKit liefert Apple eine Lösung zur Heimautomatisierung, die ebenfalls zunehmend häufig anzutreffen ist. Doch wie finden die beiden Systeme zusammen? Am besten via Raspberry Pi!

AVMs FritzBox und Apples Homekit wären eigentlich das ideale Team für ein perfektes Heimautomatisierungs-Ökosystem: Die FritzBox könnte den Zugriff verwalten und bei der Steuerung helfen, HomeKit könnte dafür sorgen, dass alles auch von unterwegs reibungslos läuft. Wer allerdings iPhone, iPad, Homekit und AVMs FritzBox samt Smart-Home-Zubehör besitzt, weiß: Hier passt gar nichts zusammen. Einerseits, weil Apple einmal mehr lieber auf proprietäre Standards setzt. Andererseits, weil AVM ganz offensichtlich nicht bereit ist, Apple Lizenzgebühren für die HomeKit-Anbindung in den Rachen zu werfen. Und so existieren beide Lösungen wunderbar parallel vor sich hin – und iOS-Nutzer müssen mit mehreren Apps und Systemen herumhantieren, um das smarte Zuhause optimal zu steuern. Schade – denn das muss nicht sein: Einerseits können Sie die FritzBox so einrichten, das Homekit optimal innerhalb des Netzwerks funktioniert. Und andererseits können Sie mit einem zusätzlichen Raspberry Pi sogar Smart-Home-Geräte ohne Homekit-Unterstützung von anderen Herstellern in Homekit einbinden. Ganz banal ist das nicht – funktioniert aber erstaunlich gut.

Der Raspberry Pi (hier Version 2) hilft dabei, zahlreiche Smart-Home-Lösungen mit Homekit zu verbinden
Vergrößern Der Raspberry Pi (hier Version 2) hilft dabei, zahlreiche Smart-Home-Lösungen mit Homekit zu verbinden

Wie Homekit und andere Smarthome-Lösungen funktionieren

Grundsätzlich ist die Funktionsweise von Homekit wohl jedem bekannt, der die Software bereits genutzt hat: Ein Gerät mit Homekit-Unterstützung wird innerhalb des Hauses zunächst per Code mit dem Homekit-System gekoppelt, anschließend kann es Szenen und Räumen hinzugefügt werden. Die Steuerung innerhalb der Wohnung erfolgt anschließend über die HomeKit-App auf dem iPhone oder dem iPad. Alternativ kann auch Siri für die Steuerung verwendet werden. Falls Sie Interesse haben, Ihr Homekit-System von außerhalb zu steuern, müssen Sie einen Homekit-Hub einbinden: Das kann ein Apple TV 4 oder neuer oder ein mit dem aktuellsten iOS ausgestattetes iPad sein. So weit, so praktisch – dummerweise hat diese augenscheinlich einfache Lösung zwei große Nachteile: Drittanbieter-Geräte ohne offizielles Homekit-Label können nämlich nicht über die App gesteuert werden. Und HomeKit stößt auch über drei Jahre nach der ersten Vorstellung nicht auf all zu viel Gegenliebe bei den Geräte-Entwicklern. Hier kommt der Raspberry Pi ins Spiel: Er kann die Brücke zwischen HomeKit-App, FritzBox und anderen Smart-Home-Geräten schlagen. Das Zauberwort heißt „Homebridge“.

Homebridge ist ein Open-Source-Projekt, das Raspberry Pi und Homekit verbindet. Allerdings ist die manuelle Installation recht komplex
Vergrößern Homebridge ist ein Open-Source-Projekt, das Raspberry Pi und Homekit verbindet. Allerdings ist die manuelle Installation recht komplex

Was ist Homebridge?

Homebridge ist ein HomeKit-Server für den Raspberry Pi, der andere, offene Smart-Home-Standards sozusagen für Apples HomeKit-System „übersetzt“. Die Geräte melden sich bei HomeBridge, der Server gibt sie anschließend für das HomeKit-System frei. Auf diese Weise kann die HomeKit-App auch diese Geräte ansprechen, darunter auch solche, die zum Beispiel von AVM für die FritzBox entwickelt wurden und den HAN-FUN-Standard unterstützen. Doch Homebridge kann via Plugin auch andere Brücken schlagen, etwa zu offenen Heimautomatisierungslösung Home Assistant , womit zum Beispiel Geräte von Z-Wave angesteuert werden können.

Was Sie für die HomeKit-FritzBox-Anbindung brauchen

Bevor es losgehen kann, sollten Sie zunächst prüfen, ob Sie alles haben, was benötigt wird. Zunächst brauchen Sie, na klar, ein iPhone oder iPad mit Home-App. Außerdem ist eine FritzBox sinnvoll, aber andere Router funktionieren auch. Zusätzlich benötigen Sie einen Raspberry Pi, idealerweise Version 2 oder 3, weil diese mehr Rechenleistung bringen. Dazu eine 8-Gigabyte-Micro-SD-Karte, ein Micro-USB-Netzteil für den Pi sowie ein Ethernet-Kabel ( Als Starter-Kit für 65 Euro auf Amazon.de ).

Außerdem benötigen Sie für die einfache Einrichtung noch die App Homebridge for Raspberry Pi aus dem iTunes-Store. Die App kostet 4,49 Euro, lohnt sich aber. Wer das Geld sparen will, kann Homebridge auch von Hand einrichten .

Die Homebridge-App ist zwar kostenpflichtig, die 4,49 Euro lohnen sich aber, da der manuelle Einrichtungsaufwand auf ein Minimum reduziert wird.
Vergrößern Die Homebridge-App ist zwar kostenpflichtig, die 4,49 Euro lohnen sich aber, da der manuelle Einrichtungsaufwand auf ein Minimum reduziert wird.

FritzBox vorbereiten

Dann kann es im Grunde auch schon los gehen. Zunächst sollten Sie Ihrer FritzBox die Arbeit erleichtern, indem Sie hier die Portweiterleitung aktivieren. Diese finden Sie, wenn Sie sich auf Ihrer FritzBox einloggen und hier unter Internet -> Freigaben das Tab „Portfreigaben“ aufrufen. Setzen Sie hier einen Haken bei „Alle Geräte im Heimnetz dürfen Portfreigaben selbstständig ändern“ und speichern Sie die Einstellung anschließend mit „Übernehmen“ ab. Die FritzBox ist jetzt für die weiteren Schritte vorbereitet. Dies dient vor allem der Sicherstellung, dass die Firewall der FritzBox keine Verbindungen blockiert, die sie nicht blockieren soll.


Die UPnP-Portweiterleitung sollte aktiv sein, um Probleme mit Homekit, Homebridge und dem Pi zu verhindern
Vergrößern Die UPnP-Portweiterleitung sollte aktiv sein, um Probleme mit Homekit, Homebridge und dem Pi zu verhindern

Raspberry Pi für das Homebridge-System vorbereiten

Als Nächstes können Sie Ihren Raspberry Pi mit dem angepassten Noobs-Installer für Homebridge aufsetzen. Dieser hat gegenüber dem „normalen“ Raspbian-Betriebssystem den Vorteil, dass SSH bereits vom Start weg aktiviert ist. Der Pi kann dadurch später direkt mithilfe der Homebridge-App vom iPhone oder iPad aus eingerichtet werden. Dafür benötigen Sie die Micro-SD-Karte, den Cardreader und Ihren Mac.

Laden Sie das angepasste NOOBS-Image (1,2 Gigabyte) vom Hersteller der App herunter, indem Sie diesen Link hier anklicken:

  https://sharing.nvw-dev.com/Homebridge/NOOBS.zip

Während das Image herunterlädt, können Sie schon einmal die Speicherkarte formatieren. Stecken Sie dazu die Speicherkarte in den Cardreader und öffnen Sie das Festplatten-Dienstprogramm.


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© Christian Rentrop

Klicken Sie die Speicherkarte an und wählen Sie „Löschen“.

Setzen Sie als Parameter „Format“ den Punkt „MS-DOS-Dateisystem (FAT)“ und als „Schema“ die Option „Master Boot Record“. Den Namen können Sie frei vergeben. Klicken Sie danach auf „Löschen“.


Nach dem Formatieren ist die Speicherkarte bereit.


Entpacken Sie das heruntergeladene Noobs-Image per Doppelklick auf Ihrer Mac-Festplatte.


Kopieren Sie die gesamte Ordnerstruktur innerhalb des entpackten „NOOBS“-Verzeichnisses auf die Speicherkarte. 


Wenn der Kopiervorgang abgeschlossen ist, können Sie die Micro-SD-Karte auswerfen. Ziehen Sie sie anschließend vom Mac ab und stecken Sie sie in den Raspberry Pi. Damit sind die Vorbereitungen abgeschlossen.

Homebridge-Raspberry anschließen

Nun geht es an die eigentliche Installation des Homebridge-Systems mithilfe der App Homebridge for Raspberry Pi aus dem iTunes-Store. Dafür müssen Sie zunächst den Raspberry Pi anschließen und mit Ihrem Netzwerk verbinden. Anschließend können Sie das System einrichten.

Stecken Sie die Micro-SD-Karte in den Raspberry Pi und verbinden Sie diesen mit dem Ethernet-Kabel mit Ihrer FritzBox.

Verbinden Sie den Pi erst danach mit dem Netzteil.

Das Gerät startet nun und richtet sich automatisch selber ein, was einige Minuten dauern kann.

Zur Sicherheit sollten Sie eine 20 Minuten abwarten, um sicherzustellen, dass sich der Raspberry Pi in Ruhe selbst einrichten kann.

Wenn Sie die Selbsteinrichtung überwachen wollen, können Sie natürlich zusätzlich einen Monitor samt Tastatur und Maus an den Raspberry Pi anschließen. Je nach dem Standort Ihrer FritzBox ist das jedoch mit lästigem Strippenziehen und dem Herumschleppen des Monitors verbunden, was nicht sinnvoll ist. Der Pi kann später mithilfe Homebridge-App oder direkt vom Mac-Terminal aus per SSH angesteuert werden. Zusätzliche Hardware ist dazu nicht nötig.

Homebridge auf dem Raspberry Pi installieren

Nach Ablauf der 20 Minuten können Sie die Homebridge-App auf dem iPhone oder iPad starten: Da der Pi per Ethernet mit der FritzBox verbunden ist, ist er jetzt Teil Ihres Heimnetzes und damit auch vom iPhone per WLAN erreichbar. Natürlich muss dafür WLAN auf dem iPhone aktiviert sein, iPhone und Raspberry Pi müssen sich beide im FritzBox-Netzwerk befinden. Außerdem sollte das iPhone voll aufgeladen sein oder am Stromkabel hängen.

Tippen Sie unten in der Homebridge-App auf „Fortfahren“.

Tippen Sie auf „Check“.


Warten Sie die Suche im Netzwerk ab. Der Raspberry Pi sollte dabei gefunden werden.


Tippen Sie den Raspberry Pi an: Die App wechselt in die Pi-Ansicht und gibt Infos zu Netzwerknamen, Benutzername und Passwort des Pi. 


Sie müssen ein neues Passwort setzen, sonst geht es nicht weiter. Löschen Sie das Standard-Passwort, geben Sie ein neues ein und tippen Sie auf „Speichern“.


Die App meldet jetzt, dass einige Softwarepakete auf dem Pi installiert werden müssen. Tippen Sie auf „Betankung starten“.


Die benötigte Zusatzsoftware wird jetzt auf dem Pi installiert. Das kann eine Weile dauern. Die App gibt einen Hinweis auf den Zeitrahmen und veranschlagt 20 Minuten. Allerdings hat es bei uns deutlich länger gedauert: fast 50 Minuten. Wichtig ist, dass das iPhone solange nicht angefasst wird, damit es die nötigen SSH-Befehle an den Pi senden kann, um die Installation der Pakete zu gewährleisten.

 Sobald der Pi fertig eingerichtet ist, spielt das iPhone einen Klingelton. Tippen Sie die Einblendung „Fertig“ an.


Sie können nun noch das WLAN des Pis einrichten (nur Raspberry Pi 3 und neuer), sofern Sie diesen nicht neben der FritzBox platzieren oder ihn noch für andere Anwendungen nutzen möchten. Wir empfehlen aber, die zuverlässigere Kabelverbindung zu verwenden. Tippen Sie entweder WLAN-Name und -Passwort ein und bestätigen Sie oder tippen Sie auf „Nein danke“, um die Einrichtung zu überspringen.


Die App startet den Raspberry Pi jetzt neu.


Der Pi ist jetzt mit Homebridge installiert und einsatzbereit. Tippen Sie auf „Fertig“. Sie werden in die Homebridge-Oberfläche auf dem iPhone weitergeleitet.


HomeBridge und Homekit verbinden

Wenn Sie nun die App starten, werden Sie automatisch in die Verwaltungsoberfläche von Homebridge weitergeleitet. In unserem Fall meldete das System, dass Homebridge nicht bereit sei. Tippen Sie in diesem Fall „Hier drücken für Autorepair“ an. Anschließend sollte alles klappen. Der Raspberry Pi sollte ab jetzt immer eingeschaltet an der FritzBox hängen, um Smart-Home-Geräte aller Hersteller für Homekit zu übersetzen. Zunächst muss der Pi aber mit Homekit verbunden werden.

Notieren Sie sich in der Homebridge-App den Homekit-Code des Raspberry-Pi. Dieser wird auf der Startseite angezeigt.

Öffnen Sie die Home-App Ihres iPhones und drücken Sie oben rechts auf den „Plus“-Knopf. Wählen Sie „Gerät hinzufügen“.


Wählen Sie das Gerät „Homebridge“ aus. 


Das iPhone meldet, dass das Gerät gegebenenfalls nicht zuverlässig ist. Das können Sie getrost mit „Trotzdem hinzufügen“ ignorieren.


Da der Pi keinen Homekit-Code aufgedruckt hat, müssen Sie diesen manuell eingeben. Tippen Sie dafür auf „Code manuell eingeben“.


Tippen Sie den Code aus Schritt 1 nun ein.

Anschließend meldet die Home-App Erfolg: Ihr Raspberry Pi ist mit der Homekit-App verbunden.

Ab sofort werden alle Geräte, die Sie in Homebridge anmelden, automatisch in der Home-App unterhalb von Homebridge auftauchen.


FritzBox Smarthome-Komponenten zu HomeBridge hinzufügen

Um jetzt Fritzbox-Smarthome-Komponenten (oder andere Geräte) mit der Raspberry-Pi-Homebridge via Homekit-App ansteuern zu können, muss der Pi sie natürlich kennen und identifizieren können. Zunächst müssen Sie die Smart-Home-Komponenten so einrichten, als ob Sie sie direkt mit der jeweiligen Hersteller-App oder einem anderen Gerät – etwa der FritzBox – nutzen wollen. Danach können Sie Ihre Nicht-Homekit-Geräte via Homebridge mit Apples Homekit verbinden.

Schließen Sie die Smart-Home-Geräte an, sofern das noch nicht passiert ist, und fügen Sie Sie dem jeweiligen Smart-Home-System zu.


Öffnen Sie nun in der Homebridge-App den Menüpunkt „Plugins“ und tippen Sie auf „Fehlt ein Plugin? Einfach hinzufügen“.


Wählen Sie „AVM Fritz!Box“ und tippen Sie im folgenden Fenster auf „Installieren“. Das ist natürlich kostenlos.


Das Homebridge-Plugin für Fritz-Smarthome-Geräte wird jetzt auf dem Raspberry Pi eingerichtet.


Tippen Sie jetzt auf den Eintrag „Geräte“ unten in der App. Oben rechts über das „Plus“-Zeichen können Sie Geräte oder Plattformen hinzufügen.


Wählen Sie „fritz“ aus.

Nun müssen Sie die Zugangsdaten Ihrer FritzBox eingeben. Das sind normalerweise der Benutzer „admin“ sowie das Passwort, das Sie auch für den Login über http://fritz.box verwenden. Tippen Sie danach auf „Fertig“ und auf „Sichern“.


Zurück in der Geräte-Übersicht finden Sie im Tab „Plattformen“ jetzt den Eintrag „Fritz!Box“. Damit ist das gesamte FritzBox-Smarthome-System mit Homebridge und damit Homekit verbunden. Falls Sie Komponenten anderer Hersteller haben, können Sie diesen Workshop mit anderen Plugins wiederholen.


Einzelne Geräte mit Homekit steuern

Der Rest ist ein Kinderspiel: Der Raspberry Pi übernimmt die „Übersetzung“ der fremden Smart-Home-Komponenten für Homekit. Ist er aktiv, tauchen nun alle FritzBox-Smarthome-Geräte automatisch in der Home-App auf und können wie native Homekit-Geräte angesteuert werden.

Öffnen Sie einfach die Home-App und wählen Sie hier „Homebridge“ als Gerät aus. Sofern neue Komponenten vorhanden sind, können Sie diese über „neue Geräte hinzufügen“ auswählen. Sie können den Geräten wie für Homekit üblich Räume und Szenarien zuordnen – ganz so, als wären es „normale“ Homekit-Geräte. Damit das alles von außerhalb der Wohnung klappt, ist allerdings nach wie vor ein Apple TV oder ein iPad als Homekit-Hub notwendig – hier lässt sich Apple leider nicht austricksen.

Was Homebridge leistet

Der Clou an einem einmal korrekt aufgesetzten Homebridge-System liegt auf der Hand: Sie sind deutlich freier in der Gestaltung Ihrer Smart-Home-Umgebung und haben mit der Homekit-App trotzdem eine zentrale Anlaufstelle für alle Geräte. Da Homebridge über zahlreiche Plugins fast jeden denkbaren Heimautomatisierungsstandard unterstützt, ist auch eine Vielzahl an Geräten möglich – auch solche, die es für Homekit nicht oder nur zu einem recht hohen Preis gibt. Denn durch Apples absurden proprietären Standard sind einerseits viele Hersteller nicht bereit, Homekit zu unterstützen. Und andererseits dauert der Freigabeprozess durch Apple eine ganze Weile, was die Zulassung neuer Geräte erschwert. Zwar wird die Liste der offiziellen Homekit-Geräte immer länger, trotzdem ist so manches System eben nicht für Homekit erhältlich.

Komfortgewinn in gemischten Umgebungen

Hinzu kommt, dass ein Homebridge-Server auf Raspberry-Pi-Basis Geräte innerhalb von Homekit miteinander verbindet, die sonst alle eigene Apps benötigen würden: WeMo, LiFx, Harmony Hub, FritzBox, IKEA, dazu Domoticz, Synology und Telldus. Wenn dann noch eine gemischte Mac-Windows-Android-iOS-Umgebung zu Hause ist, wird es richtig kompliziert. Homebridge löst diese vom Standard-Wildwuchs der letzten Jahre verursachten Probleme. Langfristig dürften sich zwar nur wenige Systeme am Markt behaupten, doch bis dahin ist Verknüpfung über den kleinen Raspberry-Pi die einzige Möglichkeit, die ganzen Systeme reibungslos zu koppeln. Außerdem hat Homebridge noch einige andere praktische Funktionen: So können Sie zum Beispiel anhand von Smartphone-Kennungen im WLAN prüfen, welche Personen zu Hause sind oder PCs und Macs – etwa ein Mediacenter – ganz ohne zusätzliche Software per Wake-on-LAN-Funktion anschmeißen.

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