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"Homo Digitalis" von BR: Siebenteilige Webserie über digitale Liebhaber und KI

18.10.2017 | 10:08 Uhr |

”Homo Digitalis” ist eine siebenteilige Webserie und ein interaktiver Test über die Zukunftsfrage überhaupt: Was macht die digitale Revolution mit uns Menschen?

So stellt der Bayerische Rundfunk seine bereits erhältliche Webserie vor, wobei jede Folge etwa 10 Minuten oder darunter dauert. Themen sind etwa die Zukunft der Freundschaft oder des Denkens, der Sexualität oder der Gesundheit. Außerdem zeigt das BR Fernsehen am 19. Oktober um 00:15 Uhr die 30-minütige TV-Dokumentation ”Homo Digitalis – Was macht das Netz mit dir und deinem Leben?“, die als Inspiration für das Webprojekt "Homo Digitalis" diente.

Protagonistin der Webserie ist Helen Fares , die eine Reise durch die Technologien der Zukunft macht, dabei virtuelle Freunde trifft, eine Drohne mit ihrem Gehirn steuert und versucht, ihre eigene DNA zu hacken. Begegnungen mit Experten in den USA, Japan und Großbritannien zeigen, dass sich Menschen weltweit fragen: "Wird aus uns, dem Homo sapiens, eine neue Spezies – der ”Homo Digitalis”?

Zugleich ist "Homo Digitalis" laut Sender auch ein wissenschaftliches Experiment: Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) haben BR, ARTE und ORF einen spielerischen Zukunftstest mit Echtzeitanalyse entwickelt. User können dabei für den Menschen essentielle Zukunftsfragen beantworten und diese mit denen anderer User vergleichen: Wie wird mich die Digitalisierung verändern? Und: Wie lange bin ich eigentlich noch Mensch? Der Zukunftstest wurde nicht nur als Testwidget auf www.homodigitalis.tv umgesetzt, sondern auch als Chatbot im Facebook Messenger .

Alle Antworten werden, so das Versprechen, anonymisiert vom Fraunhofer IAO ausgewertet und im Frühjahr 2018 in einer wissenschaftlichen Studie veröffentlicht. Abschließend wird die TV-Dokumentation "Homo Digitalis" in BR, ARTE und ORF gezeigt.

"Homo Digitalis" ist eine Produktion von Bilderfest GmbH und dem Bayerischen Rundfunk, in Koproduktion mit ARTE und ORF, in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IAO.

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