2307591

iCloud-Hack 2014: Mann erklärt sich für schuldig

24.10.2017 | 16:32 Uhr | Michael Söldner

Für den Hack an 550 iCloud- und Gmail-Konten teilweise prominenter US-Bürger drohen einem Mann fünf Jahre Knast.

Der aus Chicago stammende Emilio Herrera hat sich für den 2014 öffentlich gewordenen  Hack an 550 Nutzerkonten bei Google, Apple, Yahoo und Hotmail  für schuldig erklärt. Mit Phishing-Mails, die angeblich von Apple, Yahoo oder Hotmail stammten, bewegte er seine Opfer dazu, ihre Nutzernahmen und Passwörter anzugeben. Mit diesen Daten meldete er sich im Anschluss bei den gekaperten Mail-Konten an und stahl die dort befindlichen Fotos und Videos. 40 der gestohlenen Konten stammten von US-Stars

Dem US-Bürger Herrera drohten für seine Tat fünf Jahre Gefängnis, die Staatsanwälte stimmten einer Reduzierung auf 18 Monate zu, da der Angeklagte geständig war. Die Ermittlungen wurden erstmalig aufgenommen, als Nacktfotos des Filmstars Jennifer Lawrence und vielen anderen Prominenten im Internet auftauchten. Die Veröffentlichung dieser pikanten Daten konnte Herrera jedoch nicht nachgewiesen werden. Vor Herrera wurden bereits zwei weitere Personen für ihre Beteiligung am Hack verurteilt: Der ebenfalls aus Chicago stammende Edward Majerczyk wurde zu neun Monaten verurteilt , weil er sich illegal Zugang zu über 300 Konten bei iCloud und Gmail verschafft hatte. Ryan Collins aus Lancaster muss für einen ähnlichen Tatbestand 18 Monate für seine Tat hinter Gittern verbringen.

Macwelt Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
2307591