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iCloud zieht von Microsoft auf Google-Server um

27.02.2018 | 09:34 Uhr | Peter Müller

Apple hat bestätigt, dass iCloud seinen Anbieter gewechselt hat: Statt Microsoft Azure oder Amazon A3 lagern die Daten in der Google-Cloud.

Anbieterwechsel: Apple baut zwar ein Rechenzentrum nach dem anderen, ist für seine Angebote aber nach wie vor auch auf die Server und Technologien Dritter angewiesen, die in anderen Feldern mit Apple konkurrieren. Wie das Unternehmen nun bestätigt, zieht es iCloud-Daten nun aber von Microsofts Azure und Amazons S3 ab, um sie anderweitig zu hosten: In Googles Cloud. Dies geht aus dem aktualisierten Apple iOS Security Guide hervor, der vor vier Jahren überhaupt erst bestätigte, dass Teile der verschlüsselten iCloud-Daten bei Microsoft Azure liegen würden. Dieser Anbieter fehlt nun in der neuen Fassung des Guides aus dem Januar, in dem Amazon S3 und Google Cloud Erwähnung finden. Der iCloud-Service sei "agnostisch", wie es in der Richtlinie heißt, jedes iCloud-Konto ist in mehrere Teile von verschlüsselten Datensätzen aufgeteilt, das auf unterschiedlichen Servern gar unterschiedlicher Anbieter liegen könne.

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