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iMac 2017 mit Xeon E3 Chip, 64 GB RAM

18.04.2017 | 16:10 Uhr |

Der Mac Pro lebt. Apple arbeitet an einer neuer Fassung, die 2018 erscheinen soll. Ein neuer iMac kommt Ende 2017.

Update 18.04.2017:

Die aktuellen iMacs sind seit Ende 2015 nicht mehr aktualisiert worden, laut Digitimes soll sich dies bald ändern. Die taiwanische Zeitung beruft sich dabei auf Zuliefererkreise, laut denen der Produktionsstart neuer Modelle im Mai starten soll. Offiziell vorgestellt würden sie dann in der zweiten Jahreshälfte 2017, vermutlich im dritten Quartal. Es handele sich dabei um Upgrades der bestehenden Modelle, zusätzlich teste Apple aber auch einen „server-grade“ iMac für den High-End-Sektor. Dieser würde aber frühestens Ende des Jahres 2017 erscheinen.

Das Blog Pike`s Universum hatte unlängst behauptet, der kommende iMac erhalte eine Xeon E3-1285 v6-CPU (noch nicht erschienen), 16 bis 64 GB ECC-Arbeitsspeicher (Speicher für Server), bis zu 2 TB NVme-SSS, eine aktuelle AMD-Grafikkarte und nebenbei eine komplett neue Tastatur.

Unsere Meinung : Der Erscheinungstemin für die neuen iMacs ist recht wahrscheinlich, die Gerüchte über den kommenden High-End-iMac klingen für uns dagegen ziemlich nach Spekulation. Vielleicht wird Apple aber beim Erscheinen der neuen iMacs mehr über das kommende Top-Modell verraten.

Update 07.04.2017:

Bis der neue Mac Pro kommt, vergehen noch mehrere Monate. Wenn man den jährlichen Hardware-Turnus Apples beobachtet, kann man im Oktober mit dem neuen iMac rechnen. Nun tauchen a uf diversen Gerüchte-Blogs schon erste Spekulationen zu der eingebauten Hardware im kommenden Rechner auf. Demnach soll der iMac 2017 einen Intel-Prozessor Xeon E3 -1285 v6 mitbringen. Bei dem Arbeitsspeicher wird Apple nicht mehr sparen und eine Option mit 64 GB anbieten. Dabei sein sollen etwas schnellere NVMe SSDs mit bis zu 2 Terabyte Kapazität sowie ein Grafikprozessor von AMD.

Seit Dienstag dürfen Mac-Anwender wieder von einem Mac Pro träumen, das gewiss elegante, aber einschränkende Design des Zylinders von 2013 wird nächstes Jahr ausgedient haben. Unser Macworld-Kollege Roman Loyola stellt eine erste Wunschliste zusammen , die aber recht naheliegend ist: Tower-Gehäuse mit Erweiterungsmöglichkeiten, aktuelle GPUs und CPUs, die sich jeweils gut upgraden lassen, mindestens 512 GB SSD-Storage ab Werk und ein passendes 5K-Display. Schick sollte die Maschine schon auch sein, die Optik des aktuellen Mac Pro ist ja kein Mangel.

Für die Grafik gibt es einen denkbaren Kandidaten : Nvida hat seine neue Flaggshiff-Grafikkarte, die Titan Xp angekündigt und zudem bekannt gegeben, dass es für dieses Modell aber auch für vorherige wie das bisherige Spitzenangebot GeForce GTX 1080 Ti Mac-Treiber geben werde. Das ist bis dato von wenig Nutzen für Mac-Anwender, doch der Mac Pro von 2018 könnte davon profitieren und die Titan Xp verwenden. Bis dahin könnte die Entwicklung aber wieder deutlich voran geschritten sein und Nvidia ein neues Modell vorgelegt haben, das die Titan Xp wieder vom Spitzenplatz verdrängt.

Das komplette Transkript des Gesprächs von Phil Schiller und Co . mit der Presse kann man hier nachlesen.

Meldung vom 04.07.217:

Bei Apple dreht sich nicht alles nur um iPhone und ein bisschen iPad. Diesem Eindruck will der Mac-Hersteller entschieden entgegen treten und hat daher US-Journalisten in sein Product Realization Lab in Cupertino eingeladen, um über die Zukunft der Pro-Sparte zu reden und auch für die Gegenwart Neuerungen vorzustellen.

Nachfolger vom Mac Pro kommt 2018, zusammen mit neuem Display

In aller Kürze: Ein völlig neues Modell des Mac Pro ist in Arbeit und wird zusammen mit einem Pro-Display erst im kommenden Jahr erscheinen, schon heute gibt es aber eine renovierte Fassung des 2013 erstmals gezeigten Mac Pro .

Kleiner Kreis bekommt Einblicke von Apple

Eingeladen in Apples heilige Hallen, in denen Prototypen des Macs zusammengebaut und anschließend auf Serienreife getestet werden, hatten Marketingchef Phil Schiller und Softwarevorstand Craig Federighi unter anderem Kollegen von techcrunch und John Gruber von Daring Fireball . Anders als die für die Massen inszenierten Produktvorstellungen von iPhones, iPads oder dergleichen war Apple anscheinend diesmal mehr daran gelegen, über die Hintergründe seines Tuns aufzuklären.

Denn in den letzten Monaten verstärkte sich immer mehr ein Vorwurf, den Apple und seinen langjährigen Kunden nicht gefallen dürfte: Apple tue nichts für seine Pro-Kunden, was man am seit 2013 unveränderten Mac Pro am besten sähe. Cupertino würde den Mac als solchen schon stiefmütterlich behandeln, was angesichts der Umsatzzahlen aber auch nur zwangsläufig sei.

Der Mac Pro ist veraltet. Sind eGPUs eine Lösung?

Phil Schiller möchte die Vorwürfe entkräften, bestätigt sie aber auch in Teilen. In den letzten Jahren sei der Mac bis auf eine Delle im letzten Jahr stärker gewachsen als der PC-Markt und bleibe daher ein wichtiger Teil des Business - das Mac-Geschäft alleine würde es die Fortune-100-Liste der größten US-Unternehmen schaffen. Mittlerweile habe der Mac weltweit 100 Millionen Nutzer. Andererseits verkaufe Apple 80 Prozent mobile Macs und nur noch 20 Prozent Desktops. Der Mac Pro mache dabei gerade mal einen einstelligen Prozent-Anteil aus – vermutlich einen sehr kleinen einstelligen Anteil.

Dennoch sehe man sich weiterhin den Profis unter den Anwendern verpflichtet – diese bildeten aber nicht nur eine Zielgruppe, sondern viele. Im professionellen Einsatz stehe der Mac in Ton- und Filmstudios, in Grafikbüros, bei Entwicklern, Wissenschaftlern, Ingenieuren und Architekten – alle hätten ihre eigenen Vorstellungen von einem Pro-Gerät. Immerhin 15 Prozent aller Mac-Anwender würden Pro-Apps wie etwa Logic oder Final Cut regelmäßig nutzen, 30 Prozent immerhin gelegentlich.

Mac Pro wieder flexibler

Den Mac pro hatte Apple vor gut vier Jahren auf der WWDC erstmals präsentiert: Klein, stark, schwarz, elegant und praktisch nicht erweiterbar – nur mit externer Hardware. Seither ist – bis heute – nichts passiert, nun arbeite man an einem neuen Konzept, das flexibler, modularer und leichter aktualisierbar ist, verrät Phil Schiller. Zu dem modularen High-End-System, das auf höchst mögliche Performance angelegt sein soll, will Apple auch ein Profi-Display bringen. Die eigenen Thunderbolt-Displays hat Cupertino ausrangiert und empfiehlt derzeit stattdessen Geräte von Dritten. Einem Touchdisplay für den Mac Pro – und dem iMac – erteilt Schiller erneut eine Absage, das sei nicht das Ziel. Stattdessen versuche man eher, das iPad Pro besser mit dem Mac zusammen arbeiten zu lassen, ergänzt Federighi.

Der Mac Pro von 2013 habe sich als Nischenprodukt erwiesen, gibt Federighi auch zu. Er sei zwar für viele Zwecke bestens geeignet und eine beeindruckend leise Maschine, habe aber nicht alle Branchen und Nutzer erreicht, die man ansprechen wolle. Vor allem bei der Grafikleistung musste man Abstriche machen und konnte in den letzten Jahren nicht mit stärkeren Chips nachrüsten. Denn der thermische Kern, jener Hohlraum im Zylinder zwischen den im Dreieck angeordneten Platinen, sei nicht darauf angelegt gewesen, dass nur eine Seite besonders warm werde. Die Erkenntnis, dass man den Mac Pro in eine Sackgasse manövriert habe, sei aber nicht plötzlich gekommen, sondern langsam gewachsen.

Upgrade für Mac Pro als Zwischenlösung

Bis der neue Mac Pro aber fertig ist, werden noch etliche Monate vergehen, vielleicht mehr als ein Jahr. Apple will in der Zwischenzeit die Kunden, deren Bedürfnisse der Mac Pro von heute abdeckt, mit einem Zwischenmodell locken. Es handelt sich hier nicht um ein Neudesign, lediglich einige Komponenten tausche man aus. Seit heute ist ein Sechskerner (Intel Xeon) mit zwei AMD FirePro D500 GPUs und 16 GB RAM für 3000 US-Dollar im Handel, das 4000-Dollar-Modell bringt in der Grundkonfiguration einen Achtkerner und Dual-D700-GPUs. Gegen Aufpreis kann man sich jeweils eine zweite CPU und mehr Speicher konfigurieren, der Mac Pro ist also mit bis zu 16 Kernen erhältlich.

Im Store sind die beiden neuen Konfigurationen mittlerweile angekommen. Verfügbar ist in folgender Grundkonfiguration:

Mac Pro 6-Core und Dual GPU

- 3,5 GHz 6-Core Intel Xeon E5

- 16 GB DDR3 ECC Speicher mit 1866 MHz

- Dual AMD FirePro D500 mit je 3 GB GDDR5 VRAM Speicher

- 256 GB PCIe basierter Flash-Speicher

- Preis: 3.399,00 Euro 

Die Lieferzeit ist sehr kurz, wer heute bestellt, kann sich schon morgen den Mac Pro im Apple Store abholen oder vom Lieferdienst bringen lassen. Mit optionalem 12-Core-Prozessor (also eher zwei Sechskerner), 64 GB RAM und 1 TB SSD würde das Modell 8.200 Euro kosten.

"Derzeit nicht verfügbar" ist jedoch laut der Storeseiten das größere der beiden Grundmodelle:

Mac Pro 8-Core und Dual GPU

- 3,0 GHz 8‑Core Intel Xeon E5

- 16 GB DDR3 ECC Speicher mit 1866 MHz

- Dual AMD FirePro D700 mit je 6 GB GDDR5 VRAM Speicher

- 256 GB PCIe-basierter Flash-Speicher

- Preis: 4.599,00 Euro

iMac für Pro-Anwender, Update für Mac Mini ungewiss

Schon heute spricht der iMac potentielle Kunden des Mac Pro an. Apple hat bei dem Hintergrundgespräch daher auch angekündigt, den All-in-one-Desktop attraktiver zu machen. Neue Konfigurationen für den professionellen Einsatz sollen noch in diesem Jahr erhältlich sein. Wie die genau aussehen, verrät Apple noch nicht. Über den Mac Mini verrät Apple nicht viel. Es sei ein wichtiges Produkt, Apple stuft das Modell aber eher als ein Consumer-Produkt mit etwas Pro-Nutzen ein. Immerhin: Der Mac Mini soll bleiben.

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