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iMac Kaby Lake (2017) im Test

28.06.2017 | 11:26 Uhr |

Apple hat endlich den iMac ├╝berarbeitet. Wenn Sie sich nach einem neuen Desktop-Computer umschauen, sollten Sie den neuen iMac auf jeden Fall auf die Favoriten-Liste setzen.

Fast zwei Jahre ist es nun schon her, als Apple dem iMac das letzte Mal ein Update spendierte. Wenn Sie in den letzten drei bis vier Jahren einen iMac gekauft haben sollten, sind Sie derzeit wahrscheinlich nicht auf der Suche nach einem neuen Desktop-Computer. Wenn Ihr Mac aber bereits etwas ├Ąlter ist und Sie sich nach technischen Verbesserungen sehnen, sollten Sie sich den neuen iMac einmal genauer anschauen und beurteilen, ob sich eine Neuanschaffung f├╝r Sie lohnt.

In dieser Review nehmen wir den High-End iMac mit 21,5 Zoll und 3,4GHz Core i5 Kaby Lake Prozessor f├╝r knapp 1.700 Euro unter die Lupe.

Kaby Lake Upgrades, neue Grafik-Hardware, RAM

Den 2015 erschienenen 21,5 Zoll iMac stattete Apple mit Intels f├╝nfter Prozessor-Generation namens Broadwell aus. Der 27-Zoll-iMac besa├č zum damaligen Zeitpunkt den Skylake-Prozessor, Intels sechste Generation.

Der neue 21,5 Zoll gro├če iMac (2017) ist dahingegen mit dem Dual-Core i5 Kaby-Lake-Prozessor ausgestattet, w├Ąhrend der 27 Zoll gro├če iMac einen Quad-Core Core i5 besitzt. Gegen einen Aufpreis von 240 Euro kann man manche Modelle sogar mit einem 4,2 GHz Quad-Core Intel Core i7 ausr├╝sten. Der in diesem Test vorgestellte iMac hat einen 3,4-GHz-Prozessor mit einem Turbo Boost von bis zu 3,8 GHz.

 

Dar├╝ber hinaus hat Apple die Grafik-Hardware ├╝berarbeitet. Das 1.699 Euro teure iMac-Modell mit einer Bildschirmgr├Â├če von 21,5 Zoll besitzt eine Radeon Pro 560 mit 4 GB Videospeicher. Bis auf das Einsteiger-Modell f├╝r 1.299 Euro, welches eine Intel Iris Plus Graphics 640 verbaut hat, besitzen alle neuen iMacs jetzt Radeon Pros.

 

Alle neuen iMacs sind mit 8 GB Arbeitsspeicher ausger├╝stet, mehr RAM kann gegen einen Aufpreis aufgestockt werden. W├Ąhrend die K├Ąufer bei ├Ąlteren 21,5-Zoll-Modellen darauf angewiesen waren, den Mac von Kauf an mit mehr RAM auszustatten, hat Apple diesbez├╝glich seine Philosophie ge├Ąndert, so dass die Macs auch sp├Ąter mit mehr RAM versorgt werden k├Ânnen. Daf├╝r muss man den iMac jedoch in den Apple Store bringen und vor Ort den RAM installieren lassen.

 

Schnellere Performance

Um die Leistung des iMacs zu messen, haben wir Benchmarks von Geebench 4 durchgef├╝hrt und mit den Ergebnissen ├Ąlterer Modelle verglichen, wie dem 21,5 Zoll gro├čen iMac mit und ohne Retina-Display aus dem Jahr 2015, einem 1,6 GHz Core i5 (Haswell) iMac von 2014 und einem 2,9 GHz Core i5 (Haswell) iMac aus dem Jahr 2013.

Geekbench 64-bit Single-Core und Multi-Core CPU Test
Vergr├Â├čern Geekbench 64-bit Single-Core und Multi-Core CPU Test
© Geekbench 4

 

Verglichen mit dem 2015 3,3 GHz iMac, ist das neue 3,4 GHz Modell bei Single-Core Performances rund 8 Prozent schneller. Bei Multi-Core Performances, was vor allem f├╝r Anwender von Pro Apps interessant ist, ist kein wesentlicher Performance-Unterschied festzustellen.

 

Allerdings darf man einen wichtigen Faktor nicht vergessen: Mit dem kommenden Betriebssystem macOS High Sierra darf man noch auf weitere Leistungsverbesserungen hoffen.

 

macOS High Sierra und Kaby Lake

Die Arbeit auf den neuen iMacs sollte sich unter macOS High Sierra vor allem bei der Videobearbeitung bemerkbar machen. Eines der neuen Features soll der Support f├╝r das sogenannte High Efficiency Video Coding (HEVC) sein, besser bekannt als H.265. Und die Kaby-Lake-Prozessoren versprechen eine beschleunigte HEVC-Performance. Beides miteinander kombiniert sollte eine bessere Video-Performance garantieren.

 

Hellerer Bildschirm, kabellose Tastatur, Anschl├╝sse

Ein zweiter Bildschirm kann über einen Adapter angeschlossen werden.
Vergr├Â├čern Ein zweiter Bildschirm kann ├╝ber einen Adapter angeschlossen werden.
© Apple

Apple spendiert dem iMac-Bildschirm ein Update und macht diesen laut eigenen Angaben etwa 43 Prozent heller. Die Farben sind beeindruckend und die Details scharf. Die Bildschirm-Qualit├Ąt war bereits bei ├Ąlteren iMacs hervorragend ÔÇô und diese Eigenschaft hat sich auch bei den neuen Modellen nicht ver├Ąndert.

Die 1.499 Euro und 1.699 Euro teuren Modelle sind jeweils mit einem 4K-Display und einer Aufl├Âsung von 4096┬áx┬á2304 Pixeln ausgesattet. Das ÔÇ×g├╝nstigsteÔÇť Modell (1.299 Euro) kommt mit einem Standard mit einer Aufl├Âsung von 1920x1080 Pixeln.

Im Lieferumfang enthalten ist neben einer Magic Maus 2 auch eine drahtlose Magic Tastatur, die ├╝ber ein Lightning-Kabel aufgeladen werden muss. F├╝r einen Aufpreis von 30 Euro erh├Ąlt der K├Ąufer optional auch eine Magic Tastatur mit einem Nummernblock. Gleiches gilt f├╝r Kunden, die ein Magic Trackpad 2 der Maus bevorzugen ÔÇô hier fallen weitere 60 Euro an.

Der iMac ist mit vier USB- und drei Thunderbolt 3-Ports ausgestattet. Ein zweiter Bildschirm kann mithilfe eines Adapters ├╝ber Thunderbolt 3 verbunden werden. Au├čerdem befinden sich auf der R├╝ckseite des iMacs ein Ethernet-Anschluss sowie ein SDXC-Kartenslot.

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