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iMac mit Fusion Drive: Was man wissen sollte

23.06.2017 | 14:41 Uhr |

Kauft man einen iMac mit Fusion-Drive, sollte man einige Besonderheiten berücksichtigen. So bietet die aktuelle Einstiegsversion nur 32 GB an SSD-Speicher.

Für iMac und Mac Mini bietet Apple die Speicher-Variante Fusion Drive: Eine Kombination aus herkömmlicher Festplatte und schneller SSD. Systemdateien, Programme und häufig genutzte Dateien landen auf der SSD, selten genutzte Daten auf der Festplatte. Im Idealfall sorgt dann die SSD für schnelle System- und Programmstarts, die Festplatte liefert Speicherplatz für Fotos, Videos und Musiksammlungen. Bei den neuen Modellen hat Apple das Fusion Drive etwas überarbeitet: Beim 1 TB Fusion Drive kombiniert Apple jetzt eine 1 TB Festplatte mit einer 32-GB-SSD, beim iMac von 2015 kam noch eine 24 GB SSD zum Einsatz. Aber auch die 32-GB-SSD ist relativ knapp bemessen, wenn dies auch sehr stark vom Nutzungsverhalten des iMac-Besitzers abhängt. Für Surfen und Office-Anwendungen sollte ein Fusion Drive mit 1 TB völlig genügen.

Schnellere Fusion-Drives mit 2 TB und 3 TB.

Eine bessere Performance bieten das 2 TB Fusion Drive und das 3 TB Fusion Drive. Hier kombiniert Apple nämlich eine 3,5-Zoll-Festplatte mit 2 oder 3 TB mit einer 128 GB großen SSD. Leider gibt es diese Varianten nur für die Modelle mit 27-Zoll-Bildschirm. Leistungshungrige Nutzer des 21,5-Zoll-iMacs können nur eine reine SSD-Version wählen oder müssen ihn vom Fachhändler aufrüsten lassen.

Das Fusion Drive besteht aus einer Festplatte und einer SSD, die hier zu sehen ist.
Vergrößern Das Fusion Drive besteht aus einer Festplatte und einer SSD, die hier zu sehen ist.
© macsales.com

Probleme beim 32 GB Arbeitsspeicher

Apple empfiehlt ein Fusion Drive 2 TB oder 3 TB bzw. 128 GB großer SSD außerdem für alle iMacs mit mehr als 32 GB Arbeitsspeicher – oder gleich einen iMac mit SSD. So muss unter anderem beim Aktivieren des Ruhezustandes ein Abbild des Arbeitsspeichers gespeichert werden, was offensichtlich bei einer zu kleinen SSD zu Performance-Problemen führt. Vorinstalliert sind bei allen iMacs 8 GB RAM, für Nutzer von Profianwendungen wie Final Cut Pro oder Logic ist das aber schon etwas knapp bemessen. Unterstützt werden von den neuen iMac-Modellen offiziell bis zu 64 GB RAM, im Apple Store kann man die beiden Top-Versionen des 27-Zoll-Modells damit ausstatten - für 1680 Euro Aufpreis. Jeder Anwender kann die großen iMacs aber problemlos selbst aufrüsten, im Unterschied zu den 21,5-Zoll-Modellen ist dies über eine kleine Klappe möglich. Mit dem iMac kompatible RAM-Speicherbausteine mit 8 GB oder 16 GB hat etwa Crucial für 73 bzw. 138 Euro das Stück angekündigt, aber auch Speicherbausteine anderer Hersteller sollten problemlos funktionieren.

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