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iMac Pro: Schnellster Mac mit 18 Kernen

12.12.2017 | 09:46 Uhr |

Apple hat den neuen iMac Pro bis Ende des Jahres versprochen, nun hat der Hersteller nur wenig Zeit, sein Versprechen zu erfüllen.

Update vom 11. Dezember 2017:

Rund drei Wochen vor Jahresende soll Apple mit langjährigen Geschäftskunden in Kontakt getreten sein. Laut MacTechNews ging es in den Gesprächen um die beliebtesten Konfigurationsmöglichkeiten des iMac Pro. Demnach sei es nicht unwahrscheinlich, dass Apple in dieser Woche mit der Massenproduktion beginnt. Die Stückzahl wird jedoch recht überschaubar sein, richtet sich Apple mit dem iMac Pro nicht gerade an den "normalen" Apple-Kunden. In welchen Preiskategorien sich die Käufer bewegen, sollte bis spätestens nächsten Mittwoch öffentlich werden. Bei dem teuersten Modell handelt es sich um den iMac Pro mit 18 Prozessorkernen und maximaler Speicherbestückung. Ob die Auslieferungen noch in diesem Jahr stattfinden, ist ebenfalls noch nicht bekannt.

Update vom 28. November 2017:

Zukunft des Mac: Nur noch gut vier Wochen hat Apple Zeit, den iMac Pro in den Handel zu bringen, will es sein Versprechen halten. Der Verkaufsstart dürfte aber unmittelbar bevorstehen, immer mehr Details zum Rechner werden bekannt. So kam kürzlich aus glaubwürdigen Quellen die Nachricht, der iMac Pro werde den A10 als Co-Prozessor einsetzen. Von einem anstehenden Umstieg auf die ARM-Plattform kann keine Rede sein, wohl wird aber der Chip das Gesamtsystem unterstützen und nicht nur einen sicheren Bootvorgang erlauben, sondern auch Siri dauerhaft zum Hinhören bringen. Das ist genau der Punkt in der künftigen Entwicklung von Prozessoren, meint Dan Moren für Macworld.

In Zeiten, in denen die Weiterentwicklung von Chips insofern stockt, als dass nicht mehr ständig steigende Taktraten für eine Verbesserung der Performance herhalten, müssen Systeme sich auf eine breitere Basis stellen und Aufgaben besser verteilen. Das habe bei Mehrkernprozessoren angefangen und für Berechnungen genutzte GPUs. In künftigen Macs werde man noch mehr dieser Aufgabenverteilung sehen, der iMac Pro ist nur der erste Mac mit ARM-Chip, bei weitem nicht der letzte.

Update vom 20. November 2017 : Für "Ende des Jahres" hatte Apple den iMac Pro versprochen, allmählich wird es ein wenig knapp, ein genauer Auslieferungstermin steht noch nicht fest. Immerhin hat Cupertino den Erscheinungstermin nicht in das Jahr 2018 verlegt, so wie es beim HomePod der Fall ist. Für den smarten Lautsprecher, den Apple wie den iMac Pro auf der WWDC gezeigt hatte, benötige man noch etwas Zeit, heißt es aus Apples Laboren.

Dem iMac Pro hingegen dürfte wenig im Wege stehen, doch geht auch er neue Wege, die eine nicht umkomplizierte Anpassung der Betriebssoftware erfordert. So will The Next Web erfahren haben , dass Apple eine Variante des im iPhone 7 (Plus) verbauten Chips A10 Fusion in den iMac Pro einbauen werde. Dieser werde einige Sicherheitsaspekte übernehmen und könne vor allem gewährleisten, dass die Sprachassistentin Siri ständig eingeschaltet ist - "Hey Siri!" würde dann also auch mit dem iMac Pro funktionieren.  pm

Original vom 6. Juni 2017: Vor Kraft strotzt der in Space Grau gehaltene iMac Pro, den Apple Ende dieses Jahres auf den Markt bringen möchte. Apple hat ihn als den schnellsten Mac angekündigt, den man in Cupertino jemals gebaut hat. Bereits die sehr frühe Ankündigung dieses auf Profi-Bedürfnisse getrimmten All-In-One-Rechners kann die Hoffnung aufkeimen lassen, dass Apple doch noch etwas an Profi-Anwendern liegt, nachdem diese sich bisher stiefmütterlich behandelt gefühlt haben. Und nächstes Jahr soll ein neues Mac Pro folgen, nachdem das bisherige Modell schon länger nicht mehr auf dem Stand der Zeit ist.

Bis zu 18-Core Prozessoren

Apple unterstützt mit macOS 10.13 High Sierra nun auch Augmented Reality und möchte sicherlich nicht zuletzt daher den Entwicklern und Designern ausreichend schnelle Werkzeuge zur Hand zur Erstellung von Virtual Reality Content geben. Auch 3D-Rendering in Echtzeit soll den Designern helfen. Für die anspruchsvollsten Pro-Workflows soll laut Apple der iMac Pro ausgelegt sein. Daher verwendet der Rechner Intel Xeon Prozessoren der nächsten Generation mit 8, 10 oder 18 Kernen. Eine neue Kühlung soll weiterhin einen leisen Betrieb ermöglichen.  

Beste Grafik-Power

Das iMac Pro nutzt die neuen Radeon Pro Vega GPU, laut Apple die modernste Grafik überhaupt in einem Mac. Mit bis zu 16 GB On-Pack-High Bandwidth Memory (HBM2) bietet iMac Pro mit Vega GPU bis zu 11 Teraflops Rechenleistung für Echtzeit-3D-Rendering (einfache Präzision) und eine hohe VR-Bildrate. Das 27 Zoll große Display des iMac Pro löst 5K auf.

Schneller Speicher

Bis zu 4TB groß ist der SSD-Speicher, den der iMac Pro verwendet. Auch der mögliche Arbeitsspeicher ist riesig: Bis zu 128 GB ECC-Speicher kann das Gerät nutzen. An den vier Thunderbolt 3 Ports können bis zu zwei Hochleistungs-RAID-Arrays und zwei 5K-Displays gleichzeitig angeschlossen werden. Zum ersten Mal auf einem Mac bietet iMac Pro 10 Gb Ethernet für eine bis zu zehnmal schnellere Verbindung.

Ab Dezember erhältlich

Der iMac Pro wird ab Dezember ausgeliefert. Der Grundpreis beträgt ab 4.999 Euro. Details zum iMac Pro erhält man unter www.apple.com/imac-pro

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