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Inks: Wenn der Flipper auf die Leinwand trifft

01.03.2017 | 12:36 Uhr |

Das wünschte man sich im richtigen Leben: Mit der Flipperkugel Farbbeutel zerplatzen lassen und die Spielfläche bemalen.

Ein interessantes Konzept bietet die iOS-App Inks, die gewissermaßen die Spielfläche eines Flipper-Automaten mit Bällen bemalen lässt. Wie in einem herkömmlichen Pinball-Spiel schießt man mit zwei virtuellen Hebeln eine Kugel über das Spielfeld, die an dessen Rändern angebrachte Farbfelder zum Platzen bringt. Je stärker sie aufprallt, umso weiter spritzen Gelb, Rot und Blau, die Kugel selbst bekommt dabei auch Farbe ab und hinterlässt so ihre Spuren auf der Leinwand

In jedem Level hat man beliebig viele Bälle zur Verfügung, solange sie nicht in ein schwarzes Loch fallen, das sich nach Aufplatzen des letzten Farbbeutels öffnet. Durchrutschen durch die die beiden Hebel bestraft die App nicht, im Gegenteil. Erst im Verlauf eines Levels kommen jedoch auch solche mit schwarzer Farbe zum Einsatz, was das bis dahin entstandene Bild noch spannender machen kann. Die unterschiedlich kniffligen Level lassen sich jederzeit wiederholen, angefangen mit einer frischen Leinwand und dem Versuch, mit weniger Bällen als vorher auszukommen, erzielt man ganz neue Ergebnisse. Die Bilder lassen sich anschließend per E-Mail, Facebook oder dergleichen teilen, nur beim Versuch das Bild in die Fotos-App zu speichern, stürzt uns Inks ständig ab. Alles in allem aber ein feiner Zeitvertreib, auch für das iPad. Inks ist für 2 Euro im App Store zu haben.

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