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Instagram: Lieber Storys als Timeline

06.12.2018 | 14:41 Uhr |

Robby Stein, Produktchef bei Instagram, erklärt in einem Interview, warum die Story-Funktion sich großer Beliebtheit bei Instagram erfreut.

”Bei Instagram gibt es eine klare Verschiebung hin zu Stories und Direktnachrichten“, erklärt Produktchef Robby Stein, dort verantwortlich für Stories, Feed, Live, Profile und den Messenger. In den beiden Formaten sehe er die ”die Zukunft der Kommunikation“, da sich das Teilen von Inhalten dort natürlicher anfühle, heißt es weiter in dem von Business Insider aufgezeichneten Interview .

Die Story-Funktion habe man 2016 eingeführt. In diesen Beiträgen werden Fotos und Videos nach 24 Stunden wieder gelöscht, es gibt außerdem weder öffentliche Likes noch Kommentare. Die Hemmschwelle scheint hier also geringer zu sein als bei typischen Beiträgen etwa in der Timeline von Facebook. Mittlerweile sollen mehr als 400 Millionen Menschen weltweit die Story-Funktion nutzen – angeblich doppelt so viele wie beim Konkurrenten Snapchat. Mit dem neuesten Update und der Funktion ”Enge Freunde” kann man die Storys auf Instagram zudem auf einen eigens ausgewählten Freundeskreis beschränken, was insbesondere für persönliche Beiträge ein Vorteil ist: Der Ex-Freund, der Chef oder ehemalige Klassenkameraden bleiben außen vor.

Doch auch Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat den Vorteil der Stories erkannt. ”Die Menschen fühlen sich wohler, wenn sie wissen, dass ihr Inhalt nur von einer kleineren Gruppe gesehen wird und wenn ihr Inhalt nicht für immer bleibt“, erklärte er bei der Vorstellung der Quartalszahlen im November. Auch bei den Stories von Facebook ist ein automatisches Verschwinden nach 24 Stunden vorgesehen, es sei denn, man teilt die Story bewusst in seiner Timeline. ”Das öffentliche Teilen, Liken und Kommentieren, so scheint es, hat auf Dauer ausgedient”, so das Fazit bei Business Insider.

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