2384953

iOS 12.1: Selfies nicht mehr übertrieben weichgezeichnet

23.10.2018 | 14:05 Uhr |

In der aktuellen iOS-Version sehen Selfies auf dem iPhone XS und XR teilweise zu weichgezeichnet aus.

Seit der Veröffentlichung des iPhone XS hagelte es im Netz  Kritik für mit der Frontkamera erzeugte Fotos . Die Selfies seien nach Ansicht vieler Käufer zu weichgezeichnet. Eigentlich hatte sich Apple immer gegen derartige Filtermaßnahmen ausgesprochen, umso verärgerter waren Nutzer, die den vermeintlichen Hautfilter als überflüssig erachten. Nun will Apple mit  iOS 12.1 für Abhilfe sorgen . Ursache für die zu weichgezeichneten Selfies sei ein Bug im HDR-Kamerasystem, der auf dem iPhone XS und XR zu einer starken Weichzeichnung führt.

Smart HDR habe für die Berechnung eines Selfies die falsche Einstellung gewählt. Anstelle eines Einzelbildes mit kurzer Belichtungszeit, die Bewegungen einfrieren soll, habe das iPhone häufig ein Einzelbild mit langer Belichtungszeit für die weitere Verarbeitung ausgewählt. Da der Frontkamera im Gegensatz zur Hauptkamera ein optischer Bildstabilisator fehlt, seien die Fotos manchmal verwaschen ausgefallen. Dieser Verlust an Details erwecke den Eindruck, als ob die Kamera das Ergebnis weichgezeichnet hätte. In iOS 12.1 soll die Kamera das schärfste Einzelbild auswählen, um dieses mit dem HDR-Bild zu vereinigen. Das neue Apple-Betriebssystem befindet sich bereits im Betatest, die Veröffentlichung dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Das perfekte Selfie - Darauf kommt es an  

Macwelt Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
2384953