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Billigeres iPhone 6 mit 32 GB nun in Deutschland

04.05.2017 | 18:20 Uhr | Stephan Wiesend

Seit kurzem ist das iPhone 6 als neues Einstiegsmodell in Deutschland auf dem Markt.

Update 04.05.2017:

Als erste haben die Kollegen von Giga.de das neuaufgelegte iPhone 6 entdeckt. Die neue Variante kann man nun ab heute bei Saturn oder Media Markt bestellen. Das GerĂ€t unterscheidet sich kaum vom Original aus dem Jahr 2014 – der gleiche A8-Chip und die gleiche Kamera sind als technische Details aufgelistet. Bis vor kurzem existierte jedoch keine 32-GB-Variante des iPhone 6, Apple hat damals die Abstufungen von 16, 64 und 128 GB gewĂ€hlt. Damals musste man fĂŒr die kleinste Variante noch 699 Euro hinblĂ€ttern, aktuell kostet das Telefon in den Online Stores beider Anbieter 449 Euro. 

Update 17.03.2017:

Nicht nur in China achten die Kunden vor allem auf den Preis und erst dann auf die technischen Charakteristika. Um diese KĂ€ufer auf die eigene Plattform zu locken, bringt Apple offenbar seine Billig-Auflage des zwei Jahre alten iPhone 6 auch nach Weißrussland und Frankreich. Ähnlich wie in China werden die neu aufgelegten iPhones in den LĂ€ndern nicht direkt ĂŒber Apple vertrieben, sondern durch lokale Mobilfunk-Provider. Vor allem im Hinblick auf Weißrussland ist das logisch – Apple ist im Land nicht offiziell mit einem Store vertreten. Ähnlich wie in China wird das iPhone 6 mit dem aktualisierten Speicher von 32 GB verkauft. Der Vertreiber i-Store in Weißrussland behauptet , das Smartphone kommt nĂ€chste Woche in den Handel und wird 999 weißrussische Rubel, umgerechnet 490 Euro kosten. Momentan kosten im Land die generalĂŒberholten iPhones 6 mit 16 GB Speicher etwas mehr – 1200 Belarus-Rubel, also 589 Euro. Zum Vergleich: ein iPhone SE mit 16 GB kostet hierzulande 480 Euro (Stand 17.03.2017). In Frankreich soll die "neuen" iPhones der Anbieter Microstore vertreiben, die Preise liegen auf dem Niveau von iPhone SE, also betragen auch 480 Euro. Anders als in China wird in Frankreich ein asphaltgraues Modell vertrieben.

UrsprĂŒngliche Meldung vom 03.03.2017:

FĂŒr preissensible Kunden hat Apple eigentlich das iPhone SE im Angebot, ebenso das alte iPhone 6S. Offensichtlich sind diese aber fĂŒr einige Kunden in China und Taiwan immer noch zu teuer. Seit Februar ist nĂ€mlich in China und Taiwan das iPhone 6 zu haben, wie berichtet wird. Dabei handelt es sich offenbar nicht um RestbestĂ€nde, sondern komplett neu produzierte 32-GB-Modelle in Gold. Verkauft wird es nicht von Apple, nur von den Mobilfunkanbietern. Bisher war das iPhone 6 schließlich nur mit den SpeichergrĂ¶ĂŸen 16, 64 und 128 GB zu haben. Bei Taiwan Mobile ist das Handy etwa ohne Zuzahlung fĂŒr 43 Euro im Monat zu haben. Eigentlich ist das 2014 erschienene iPhone 6 etwas zu alt: Im Unterschied zum iPhone SE muss man beim Arbeitsspeicher mit einem statt zwei GB auskommen und auch die CPU ist weit langsamer. In Asien sind aber offenbar Smartphones mit großem Bildschirm gefragt, was das iPhone SE nicht bieten kann. So sind im letzten Jahr Apples iPhone-VerkĂ€ufe in China um 18 Prozent gefallen, gleichzeitig ist China einer der wichtigsten MĂ€rkte fĂŒr Apple.

Unsere Meinung:

Anscheinend ist Apple bei sinkenden UmsĂ€tzen dann doch bereit, auf nationale Vorlieben einzugehen. So wie VW fĂŒr den amerikanischen Markt eine große Version des Tiguans baut, gibt es dann eben ein gĂŒnstiges Modell mit großem Bildschirm. So setzt ja Apple beim ebenfalls problematischen indischen Markt wohl bald auf ein lokal produziertes iPhone SE. Ob aber die chinesischen KĂ€ufer mit einem lahmen iPhone 6 wirklich glĂŒcklich werden, ist eine ganz andere Frage.

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