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iPhone 8 hinkt hinterher, Plus und X begehrt

13.11.2017 | 13:36 Uhr |

Apple verrät nicht, wie sich die iPhone-Modelle im Detail verkaufen. Analysten füllen die Lücken mit ihren Zahlen.

In seinem vierten Quartal des Geschäftsjahres, das am 30. September endete, hatte Apple mehr iPhones als im Vorjahr verkauft, 46,677 Millionen gegenüber 45,513 Millionen, der Umsatz der Sparte ist von 28,16 auf 28,85 Milliarden US-Dollar gestiegen. Die neuen Modelle iPhone 8 und iPhone 8 Plus waren laut einer Analyse von Canalys aber nicht für den Erfolg verantwortlich zu machen, denn diese gingen weniger gut weg als vor einem Jahr iPhone 7 und iPhone 7 Plus. Während Apple 2016 noch 14 Millionen der damals neuen iPhones in der letzten Woche des Septemberquartals verkauft hatte, waren es in diesem Jahr nur noch 11,8 Millionen Stück der 8er-Reihe. Vor allem das angekündigte iPhone X habe die Verkaufszahlen gedrückt.  Das iPhone 7 sei jedoch mit 13 Millionen Stück das meistverkaufte Smartphone der Welt im Septemberquartal gewesen, gefolgt vom iPhone 6S (7,9 Millionen). Hier gehen jeweils beide Modellvarianten in die Rechnung ein.

Sorgen muss sich Apple aber gewiss nicht machen, laut Ming-Chi Kuo von KGI Securities wird der Konzern im Weihnachtsquartal zwischen 22 und 24 Millionen Stück des iPhone X verkaufen und dabei rund zwei Millionen Stück mehr produzieren. Im kommenden Kalenderjahr werde die starke Nachfrage auch anhalten, vor allem rund um das chinesische Neujahrsfest Mitte Februar. Apple werde von Quartal zu Quartal die Produktion um 35 bis 40 Prozent anheben. Je mehr Leute das iPhone X in die Hände und vor das Gesicht bekommen, wird die Skepsis gegenüber neuen Technologien auch sinken. Der Erfolg des iPhone X gehe aber zu Lasten des iPhone 8, vom 4,7-Zoll-Modell werde Apple im März-Quartal 50 bis 60 Prozent weniger produzieren, im Vergleich zum Weihnachtsquartal. Das iPhone 8 Plus verkaufe sich jedoch etwas besser als erwartet.

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