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Trend 2018: Vier neue iPhones

18.07.2018 | 09:50 Uhr |

Der Apfel ist rund und nach dem iPhone ist vor dem iPhone: Was für die nächsten Generationen ansteht. Ein Überblick.

Update vom 18. Juli 2018:

Neue Generation: Das gestern auf Twitter aufgetauchte Foto von den Front-Panels der drei neuen iPhones des Jahres 2018 trägt zwar keine Echtheitszertifikat und ist mithin kein Beweis, dass Apple in der Tat iPhones in Größen von 5,8, 6,1 und 6,5 Zoll bringen wird, doch passt in das Bild, das sich in den letzten Wochen und Monaten immer mehr verfestigte. Alle drei Modelle kommen demnach ohne Home-Button im Design des iPhone X, das mittelgroße Modell, das einen OLED-Bildschirm haben soll, bekommt einen etwas breiteren Rahmen, wenn das Bild echt sein sollte. Mit der Vorstellung der neuen Modelle rechnen wir am 12. September.

Das Display-Bild der angeblich neuen iPhones ist im englischsprachigen Raum gestern von dem Twitter-Nutzer Benjamin Geskin geteilt. Allerdings kursiert das gleiche Bild im chinesischen Raum etwas länger: Wir konnten das gleiche Bild auf einer Newsplattform Sohu.com finden.

Update vom 6. Juli 2018:

Das iPhone konnte man bis vor zehn Jahren noch in jeder Farbe bekommen, solange sie schwarz war. Erst das iPhone 3G fügte auch eine weiße Variante hinzu, allerdings nur in der teureren Variante mit 16 GB Speicher. Später kamen dann für die Metallrücken Silber, Gold, Roségold, Schwarz und völlig Schwarz, zwischendrin auch mal ein rotes Sondermodell. Bei den Glasrücken der Generationen 8 und X musste Apple die Farbauswahl wieder ein wenig einschränken, sieht man sich die matten Kolorierungen an, ahnt man auch, warum. Doch soll Apple die Produktionsprobleme bei anderen Tönen als Schwarz, Gold und Silber in den Griff bekommen haben und zur Modellreihe von 2018 wieder tief in den Farbtopf greifen, ist sich der meist gut informierte Analyst Ming-Chi Kuo sicher . Zumindest für das kostengünstige 6,1-Zoll-LCD-Modell soll eine große Auswahl bestehen, Blau, Weiß, Grau, Rot und Orange seien die Töne. Für die Nachfolger des iPhone X in 5,8 und 6,5 Zoll gebe es immerhin drei Varianten, in Space Gray und Silber wie bisher und dazu noch in Gold. Wir werden sicherheitshalber mal alle Farben sammeln, wenn der Herbst wirklich so bunt wird.

Update vom 3. Juli 2018:

Bei Geekbench sind die ersten Benchmark eines als iPhone 11,2 identifizierten neuen iPhones aufgetaucht, bei dem es sich vermutlich um den Nachfolger des iPhone X handelt. Die Werte beeindrucken durchaus, der Single-Core Score liegt bei 4673 Punkten, der Multi-Core Score erreicht 10912 Punkte. Das sind nochmals sieben respektive zehn Prozent mehr als die Ergebnisse des unter der Beta von iOS 12 laufenden iPhone X. Der kommende Chip A12 Bionic wird Apples erster im 7-nm-Verfahren gefertigter sein, die Optimierungen in iOS 12 sollten zudem noch einige Bremsen lösen und die Alltagsperformance deutlich verbessern.

iPhones liefert Apple nach wie vor mit einem 5 Watt leistenden Ladeadapter aus, der schon seit Jahren unterdimensioniert ist. Denn nicht nur die Kapazität des iPhone-Akkus ist über die Jahre stark angewachsen, auch können die Smartphones von Apple bedeutend schneller laden als mit nur 1 Ampere Strom. Die Generation von 2018 soll daher mit einem neuen Adpater kommen, der 18 Watt leistet und eine USB-C-Buchse bietet, es kommt also auch ein Kabel von USB-C auf Lightning, manche wollen ihr iPhone vielleicht ja auch am Macbook Pro anschließen und laden. Seit geraumer Zeit kursieren Renderings des vermuteten Ladegerätes, nun will die chinesische Site Chongdiantou in den Besitz von Fotos aus der frühen Produktion gekommen sein, die den 18-Watt-Adapter zeigen. Das abgebildete Gerät hat durchaus den Stil, den man von Apple erwartet, die Bilder könnten in der Tat authentisch sein.

Update vom 19. Juni 2018:

Aktuell geistern viele Gerüchte über die kommenden iPhones durch die Szene, nach unserer Erfahrung aus den letzten Jahren ist die Trefferquote bei solchen frühen Spekulationen extrem niedrig. So wird es sich wohl auch mit Berichten über verringerten Zahlen der bestellten Bestandteile für iPhones des Jahrgangs 2018 verhalten.

Apple muss aber jetzt bereits bei seinen Zulieferern Komponenten bestellen und das Volumen der iPhone-Bestellung planen und schon entsteht erste Panik über das Modelljahr 2018. Denn wie der Nikkei Report wissen will, bestelle Apple 20 Prozent weniger als im Vorjahr. Das sei jedoch falsch, entgegnet die Analystin Katy Huberty von Morgan Stanley . Denn der Report arbeite mit nicht korrekten Zahlen: Apple habe im vergangenen Jahr 89 statt 100 Millionen iPhones in Auftrag gegeben, in diesem Jahr sieht sie einen leichten Zuwachs auf 90 Millionen Geräte und keinen starken Abfall. Schon vor einigen Jahren hatte Apple-CEO Tim Cook derartige Rückschlüsse als wenig aussagekräftig bezeichnet. Die Lieferkette Apples sei so komplex, dass man aus den öffentlichen Daten einzelner Unternehmen kaum auf die Gesamtheit schließen könnte. Cook muss es wissen, als COO hatte er die Lieferkette für das iPhone aufgebaut.

Update vom 13. Juni 2018:

Niemals: Digitimes wärmt ein altes Gerücht auf. Apple werde in den iPhone-Modellen des Jahres 2019 den Lightning-Port durch USB-C ersetzen, heißt es da. Michael Simon von Macworld ordnet das Gerücht ein, mit einem klaren Urteil: Niemals wird das passieren. Zwar setzt sich USB-C selbst beim Mac allmählich durch und viele Android-Smartphones sind mit dem symmetrischen und flexiblen Port ausgestattet, doch für Apple gibt es keine Gründe, das beim iPhone umzusetzen. Angeblich hätte bereits das iPhone X einen USB-C-Anschluss bekommen sollen, vor einem guten Jahr hatte das "Wall Street Journal" derartige Spekulationen verbreitet. USB-C biete für das iPhone keine Vorteile, auch Lightning ist symmetrisch, kann hohe Ladestromstärken übertragen und Daten in hoher Geschwindigkeit, gewissermaßen war Lightning im Jahr 2012 schon dort, wo USB-C heute ist. Praktisch wäre es zwar, mit nur einem Kabel iPhone, Macbok und iPad laden zu können, das ist aber der einzige Vorteil. Das iPhone würde dann aber wie jedes andere Smartphone auch, etwas, das Apple unbedingt vermeiden wollte. Allenfalls für das iPad könne man sich diesen Wechsel noch vorstellen, da USB-C auch ein klein wenig dicker ist als Lightning. Doch selbst ein USB-C-iPad ist eher unwahrscheinlich. Ein USB-C-Stecker am anderen Ende des iPhone-Kabels ist aber schon wieder eine andere Geschichte: Die neuen iPhones können endlich mal an die neuen Macbooks ohne Kabel angeschlossen werden. Auch dazu gab es bereits entsprechende Gerüchte (siehe unten). 

Update vom 17. Mai 2018:

In den letzten Jahren ist das iPhone immer mehr gewachsen, der Akku entsprechend auch. Nur das mitgelieferte Ladegerät blieb bei 5 Watt Leistung, weshalb Anbieter von Schnellladegeräten gute Geschäfte machten . Die iPhones des Jahrgangs 2018 sollen laut eines neuen Gerüchts nun endlich einen stärkeren Power-Adapter bekommen, der 18 Watt leistet und eine USB-C-Buchse bietet. Das Gegenstück am iPhone würde aber weiterhin ein Lightning-Stecker sein. Erstmals war ein derartiges Gerücht Anfang Mai im chinesischen sozialen Netz Weibo aufgetaucht, nun will Chargerlab die gleiche Information aus einer unabhängigen Quelle bekommen haben und zeigt CAD-Zeichnungen mit einem europäischen Stecker.

Wie alle derartigen Berichte ist auch dieser mit Vorsicht zu genießen, ein Stecker mit USB-C-Buchse ist in einer CAD-Software recht schnell gebaut – es könnte sich also durchaus um eine Fälschung handeln, bei der der Wunsch Vater des Gedankens war. Denn iPhone 8, 8 Plus und X unterstützen nicht nur drahtloses Laden via Qi-Standard (mit einer maximalen Leistung von 7,5 Watt), sondern kommen auch mit höheren Ladeströmen und damit einhergehender höherer Leistung und schnellerer Aufladung zurecht. Ein besseres Ladegerät wäre überfällig, zumal die Akkus der iPhones von 2018 noch mehr Ladung fassen dürften, vor allem der eines größeren iPhone X.

Update vom 8. Mai 2018:

Huawei macht es mit dem P20 vor, Apple wird vermutlich bald folgen. Wie die Taipei Times berichtet , werde das iPhone des Jahrgangs 2019 drei Objektive auf seiner Rückseite verbauen. Derartiges hatte früher schon die Economic Daily News berichtet, die Zeitung aus Taiwan legt nun die Behauptung in ihrer Reportage über den Linsenhersteller Largan nach, der unter anderem an Huawei die Triple-Kamera liefert. Wie zuverlässig diese Prognose ist, lässt sich nur schwer einschätzen, es ist ohnehin schon schwierig, die Komponenten des iPhones von 2018 abzuschätzen, für Modelle weiterer Jahre fast unmöglich. Doch liegt es nahe, dass Apple sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen will und zumindest in deinem Topmodellen die besten verfügbaren Kameras anbieten wird. Ein Dreifachobjektiv würde vor allem beim optischen Zoom noch deutliche Verbesserungen bringen, in unserem Vergleichstest glänzte das Huawei P20 besonders in diesem Bereich.

Doch drehen sich auch neue Spekulationen um die iPhones des Jahrgangs 2018. Der Blog Macotakara will Details zum geplanten iPhone X Plus in Erfahrung gebracht haben. Das mit einem 6,5-Zoll-OLED-Display ausgestattete neue Flaggschiff Apples soll in seinen äußeren Maßen ungefähr dem iPhone 8 Plus entsprechen, das nur einen 5,5-Zoll-LCD-Bildschrim aufweist. Vor allem werde das iPhone X Plus ein wenig dicker, was an der neuen Aufhängung für die Kamera liegen sollte. Auch das Nachfolgemodell des iPhone X mit 5,8-Zoll-Bildschirm soll neue Hardware für die Fotografie erhalten, das Objektiv werde ein wenig größer - und kann somit mehr Licht einfangen. Alle drei neuen Modelle sollen mit Face ID kommen, auch das 6,1-Zoll-LCD-iPhone, welches die Reihe nach unten abschließt, wenn nicht doch noch ein neues iPhone SE im Frühsommer erscheint. Eine wesentliche Neuerung von iOS 12 soll mit der neuen Hardware zusammenhängen, FaceID werde nach dem Update auch horizontal funktionieren.

Update vom 26. April 2018:

Mit Stift: Etwas mehr als elf Jahre nach Steve Jobs' legendären Worten "Who wants a stylus?" soll das iPhone nun doch einen Eingabestift erhalten - zumindest ein Modell. Wie Analysten von Rosenblatt Securities spekulieren, werde das für den herbst erwartete neue Spitzenmodell iPhone X Plus den Apple Pencil unterstützen. Das ist zwar nicht ganz der Stylus dem Jobs eine klare Absage erteilte, da das System als solches ja noch prima ohne ihn funktioniert. Für Apple handelt es sich dennoch um eine Art von Paradigmenwechsel, der Konkurrent Samsung verwendet bei seinen Galxy Notes bereits den S Pen genannten Eingabestift. Der Apple Pencil oder iPen werde jedoch nicht zum Lieferumfang des 6,5-Zoll-iPhones gehören, sondern nur optional erhältlich sein.

Nomenklatur : Ob mit Stift oder nicht, spannend bleibt, wie Apple seine neuen iPhones weiter benennt? Ein 8S, wo es doch schon kein 7S gegeben hat? Eine Nummer 9, wo doch mit dem iPhone X schon die Zehn dasteht? Der Guggenheim-Analyst Robert Cihra schlägt vor, dass Apple seine Nomenklatur wieder vereinfachen werde, so ähnlich, wie es beim iPad geschehen ist. Das Nachfolgemodell des iPhone X werde daher weiter iPhone X heißen, mit dem inoffiziellen Zusatz "Herbst 2018" etwa.  Das von vielen Glaskugelexperten prognostizierte LCD-iPhone mit 6,1-Zoll-Bildschirm, was das günstigste in der Reihe sein würde, hieße demnach einfach "iPhone". Dann bliebe noch Platz für ein großes OLED-Modell, iPhone X Pro oder iPhone X Plus etwa. Aber Namen sind Schall und Rauch ...

Update vom 23. April 2018:

Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo konkretisiert seine Voraussagen zum iPhone mit 6,1 Zoll. Dieses soll ab 550 US-Dollar kosten – demnach könnte Apple mit einem günstigen Einstiegspreis auch das mittlere Segment unabhängig vom iPhone SE bedienen.

Auf jeden Fall würde man mit 6,1 Zoll von der Displaygröße her in der Oberklasse spielen, beim Preis ab 550 US-Dollar sich dagegen  zwar in der gehobenen, aber immer noch moderaten Preisliga bewegen. Das jedenfalls hält Kuo nach einem Bericht von 9toMac noch dieses Jahr für möglich. Dieses LCD-iPhone würde demzufolge in zwei Modellen auf dem Markt erscheinen: Zum einen mit einer einfachen Standard-SIM-Karte, das andere mit zwei physikalischen SIM-Kartenfächern, jedoch ohne eSIM-Unterstützung. Das iPhone mit einem Slot könnte preislich zwischen 550 und 650 US-Dollar liegen, das mit Dual-SIM-Unterstützung zwischen 650 und 750 US-Dollar.

Gerade das Modell mit einfacher SIM-Karte könnte Apple dabei helfen, seine Marktanteile in China und im kommerziellen Bereich zu erhöhen. Andere Berichte zum Beispiel bei Bloomberg spekulieren ebenfalls auf ein neues iPhone mit Dual-SIM-Technologie, hier jedoch eher für das vorhergesagte iPhone mit 6,5 Zoll OLED-Display. Insgesamt glauben KGI, Bloomberg und andere Analysten an zumindest drei neue iPhones in diesem Jahr, ein überarbeitetes iPhone X mit 5,8 Zoll, ein völlig neues 6,1 Zoll LCD-iPhone sowie ein 6,5 Zoll OLED-iPhone, das dann als iPhone X Plus angeboten würde. Und eben ein iPhone SE 2, das womöglich schon kurz bevorsteht .

Update vom 04. April 2018:

Gute Informationsquellen scheint Bloomberg zu besitzen. Kurz nach einem Gerücht  über Apples Wechsel zur ARM-Plattform behauptet das Nachrichtenmagazin nun, auch Insider-Informationen über kommende iPhone-Projekte zu besitzen. Kommende iPhones sollen laut einer Firmenquelle Gestensteuerung unterstützen: Ein Annäherungssensor erkennt einen nahen Finger und kann Gesten umsetzen – ohne dass man den Bildschirm berührt (und verschmiert). Die Technologie werde aber noch mindestens zwei Jahre auf sich warten lassen. Neues weiß Bloomberg aber auch über kommende iPhone-Display zu berichten: Laut Quellen soll Apple an Displays arbeiten, die leicht gebogen sind – laut Bericht von der Oberseite zur Unterseite hin nach innen. Aktuell ist uns der Sinn dieser „bananenförmigen“ Krümmung nicht ganz klar. Es gibt allerdings mit dem LG Flex bereits ein nach innen gewölbtes Smartphone, wenn es sich hier auch um eine gleichförmige sichelförmige Krümmung handelt. (Vielleicht handelt es sich aber auch nur um einen Test von Apple, um die Quellen von Bloomberg zu enttarnen).

Update vom 26. März 2018: Der Analyst Wamsi Mohan von Bank of America Merrill Lynch will laut CNBC erfahren haben , dass Apple mit seinen Zulieferern für das Jahr 2020 eine spektakuläre Neuerung plant und ein faltbares iPhone auf den Markt bringt, berichtet CNBC. Spekulationen dieser Art gibt es bereits seit einigen Jahren, faltbare und aufrollbare OLED-Displays waren immer wieder einmal auf Technikdemos zu sehen, diese sind bisher aber noch weit weg von der Produktreife gewesen. Ob nun wirklich ein faltbares iPhone das Ziel der Forschung ist, muss man mit Vorsicht genießen, womöglich ergibt eine derartige Technik bei anderen Apple-Produkten mehr Sinn, etwa beim iPad Pro, das sich in zwei Hälften falten respektive zusammenklappen ließe.

Update vom 22. März 2018: Apple kommt die Produktion des iPhone X nach wie vor recht teuer zu stehen, was sich auch auf den Preis auswirkt. Insbesondere bei den Komponenten kauft Apple Teile ein, die entweder der neuesten Technik entsprechen oder von nur einem Zulieferer stammen – für viele Bauteile gilt beides. Nun will aber der Analyst Luke Lin laut Digitimes herausgefunden haben , dass Apple die Rechnung für Bauteile für den Nachfolger des iPhone X hat drücken können, um ganze zehn Prozent. Für das Modell von 2017 habe die Rechnung für die Bauteile noch über 400 US-Dollar pro Gerät betragen. Dies könne dazu führen, dass Apple das iPhone mit 5,8 Zoll Bildschirmdiagonale im kommenden Herbst als das günstige im Portfolio präsentieren werde. Dazu gibt es noch ein 6,5 Zoll großes iPhone X Plus. Das bisher spekulierte 6,1-Zoll-Modell mit LCD-Bildschirm sieht Lin aber mittlerweile als von Apple aufgegeben an.

Update vom 27. Februar 2018: Neue Details: Bloomberg wiederholt Berichte über das neue iPhone-Line-Up, das Apple für den Herbst dieses Jahres plant. Es sollen ein Nachfolger für das iPhone X in der gleichen Größe kommen, ein günstigeres Modell mit LCD-Bildschirm und ein größerer Bruder des iPhone X. Für das iPhone mit dem bisher größten Bildschirm nennt der Autor Mark Gurman nun neue Details. Die äußeren Maße sollen in etwa dem des iPhone 8 Plus entsprechen, aufgrund des nahezu rahmenlosen Designs werde aber das Display deutlich größer, auf eine 6,5-Zoll-Diagonale passen 1.242 mal 2.688 Pixel. Das neue Flaggschiff-iPhone soll man auch mit mehreren Providern nutzen können, es ist aber noch nicht klar, ob es als erstes seiner Art Dual-SIM unterstützt oder auf eine eSIM setzt. Wie das 5,8-Zoll-Modell soll auch das neue große den A12-Prozessor von Apple bekommen, Apple wage sich nun auch wieder an eine goldene Variante, die aufgrund von Produktionsproblemen beim iPhone X gestrichen worden sei. Das günstigere Modell mit LCD-Bildschirm kommt mit Aluminium- statt Edelstahlrahmen, alle drei Modelle setzen auf FaceID.

Update vom 29. Januar 2018: Neue Form: Die iPhones des Jahrgangs 2018 sollen Batterien in L-Form enthalten, berichtet die koreanische Site "The Investor". Diese könnten mehr Kapazität halten als die bisher verbauten rechteckigen Akkus, von denen im iPhone X zwei Stück eingebaut sind – in L-Form angeordnet. Eine einzelne L-Zelle würde aber keinen Separator benötigen und könnte so den Platz im Inneren des Gehäuses besser ausnutzen, die Kapazität könnte ansteigen. Die Batterie in ungewöhnlicher Form solle LG Chema an Apple liefern, bei einer anderen LG-Tochter, nämlich LG Display, wolle Apple zudem OLED-Screens ordern. Bisher liefert diese lediglich Samsung zu.

Update vom 24. Januar 2018: Von wegen am Ende   – die Einlassung des Analysten Ming-Chi Kuo über das bevorstehende Produktionsende für das heutige iPhone X mag bei den meisten Rezipienten missverständlich angekommen sein, als ob Apple sein Experiment mit dem (fast) rahmenlosen Smartphone wieder beende wolle. Das Gegenteil ist richtig, führt Engadget aus und hat auch Kuo stets gesagt. Denn seiner Ansicht nach werde Apple im Herbst gleich drei Modelle bringen, die so aussehen wie das iPhone X heute. Einen Nachfolger mit 5,8-Zoll-OLED, ein Plus-Modell mit 6,5-Zoll-Bildschirm und ein 6,1-Zoll-Modell mit LCD-Screen, das zu einem etwas günstigeren Preis den Einstieg erleichtern soll. Dieses Modell werde Apple in sein Portfolio aufnehmen und eben nicht ein preislich reduziertes Vorjahresmodell  im X-Format weiter verkaufen, also das iPhone X von heute. Produktionsstopp ist hier also sehr relativ zu verstehen.

Update vom 22. Januar 2018: Größer: Ming-Chi Kuo, der Analyst, der oft richtig liegt, hat nun Apples vermeintliche Pläne für das iPhone-Lineup vom Herbst 2018 enthüllt. Demnach werde Apple gleich drei Modelle ohne Homebutton und mit annähernd rahmenslosen Display sowie FaceID auf den Markt bringen. Neben der mit dem iPhone X eingeführten Größe von 5,8 Zoll werde des noch ein OLED-Modell mit 6,5 Zoll geben und dazu eine LCD-Variante mit 6,1 Zoll. Der größere Bildschirm werde Apple dabei helfen, seinen Marktanteil in China auszubauen. Und das 6,1-Zoll-Modell, das zwischen 650 und 750 US-Dollar kosten werde, bringe mehr Leute mit der 3D-Gesichtserkennung in Berührung. Gerade in China habe Apple noch Nachholbedarf, das iPhone X sei in Preis und Bildschirmgröße nicht ausreichend attraktiv gewesen.

Update vom 17. Januar 2018: Schon im Frühjahr soll der Nachfolger des iPhone SE kommen, der vermutlich mit einer Glasrückseite ausgestattet ist, damit man das Gerät drahtlos aufladen kann. Doch wird Apple auch das iPhone X weiter entwickeln und vermutlich im Frühherbst neue Modelle bringen, womöglich in unterschiedlichen Größen. Ein iPhone XL oder iPhone X Plus mit einem noch größeren Bildschirm scheint gesetzt, prinzipiell könnte Apple aber auch in die andere Richtung denken und das Gehäuse schrumpfen. Dazu müsste aber die sogenannte Notch kleiner werden, jener Bereich am oberen Ende der Vorderseite, in dem die True-Depth-Kamera untergebracht ist und der in den Bildschirm überlappt. Genau das soll in künftigen iPhones der Fall sein, berichtet Macrumors unter Verweis auf die koreanische ETNews . Doch werde Apple das erst im Jahr 2019 umsetzen, es könnte sich hier also um eine Technologie für einen potentiellen Nachnachfolger des iPhone SE handeln. Aber auch größere iPhones könnten von einer kleineren Kerbe profitieren. Apple wolle zu diesem Zweck die Frontkamera enger mit der FaceID zusammenbringen und somit das komplette System auf kleinerem Raum unterbringen, heißt es aus Zulieferkreisen. Wie genau aber eine solch integrierte Gesichtserkennung aussehen sollte, lässt der Bericht offen. Derzeit arbeiten mehrere Komponenten zusammen, etwa die Frontkamera, ein Infrarot-Punkt-Projektor und ein Infrarotsensor. Im Jahr 2018 dürfte in Sachen FaceID und Kerbe sich erst einmal nichts ändern.

Stand vom 4. Januar 2018: Die Windows-Welt wundert sich über die Leidenschaft, mit der Apple-Anwender endlos über kommende iPhone-Generationen spekulieren, jedes Gerücht sorgfältig zerkauen und mittels virtueller und echter Prototypen szenisch darstellen. Abgesehen vom reinen Unterhaltungswert hat dies aber schließlich auch einen geradezu kaufmännischen Hintergrund: Manch Apple-Anwender plant seine teuren Anschaffungen lange im Voraus. Auch Angestellte, die sich iPhone und iPad von ihrer Firma bezahlen lassen, können sich ja meist nicht jährlich ein neues Gerät aussuchen.

Soll man beispielsweise das aktuelle iPhone X überspringen und beim iPhone SE lieber auf den Nachfolger warten? Vor allem beim iPhone X könnte dies nämlich sinnvoll sein: Hier erwarten wir nämlich im Laufe von 2018 gleich vier neue iPhone-Modelle.

iPhone X

Bei der Vorstellung der nächsten Generation der iPhone X wird wohl das Keynote-Publikum höflich applaudieren, aber wenig überrascht sein: Dass es auch eine größere Version des iPhone X geben wird, ist eine Selbstverständlichkeit. Dazu muss man nur einmal das kompakte iPhone X in der Hand gehalten haben. Voraussichtlich bekommt der „große Bruder“ (oder „große Schwester") dann ein 6,5-Zoll OLED-Display – etwa in der Größe des Galaxy Note 8 oder Pixel 2 XL. Dieses Modell ist dann auch ein echter Nachfolger des iPhone 8 Plus. Spannender finden wir fast die Frage, zu welchem Preis es Apple anbietet? Wir hoffen, es wird für 999 Euro zu haben sein – ein aktualisiertes iPhone X dagegen für 899 Dollar. Aber das wird Apple wohl selbst erst Ende nächsten Jahres entscheiden, ebenso den Liefertermin. Im Unterschied zu früheren Jahren ist nämlich noch nicht gesichert, dass auch die nächste Generation des iPhone X planmäßig in die Apple Stores kommt. Bisher handelte es sich ja immer um den September, darauf würden wir uns aber diesmal nicht verlasen.

2018 ist ja der komplette Aufbau einer bedarfsdeckenden OLED-Produktion erforderlich, hat doch Apple keineswegs vor, sich weiterhin auf den teuren Zulieferer Samsung zu stützen – der angeblich an den Panels für das iPhone X mehr verdient, als an seinen eigenen Smartphones …

Leider hat anscheinend der als Ablösung gedachte Hersteller LG bei der Produktion von OLED-Panels weiterhin Probleme bei der Qualität und Kapazität.

iPhone 9 Plus

Es soll aber laut Gerüchten wie etwa von Ming-Chi Kuo noch ein drittes neues Modell geben, ein günstiges iPhone mit 6,2-Zoll-Display und Face ID. Allerdings ohne OLED-Display, sondern mit herkömmlichem LCD-Display mit niedrigerer Auflösung. Auch mit einem LCD ist im Prinzip nämlich ein Smartphone ohne Ränder möglich, wenn auch keine „Notch“ notwendig ist. Die Größe sollte Sonys Xperia XA1 entsprechen, einem der aktuellen Smartphones mit 6-Zoll-Display. Für eher großzügig geschätzte 650 bis 900 Dollar werde es auf den Markt kommen, es wäre dabei weniger als Ersatz denn als Ergänzung zum iPhone konzipiert. Apple will schließlich auch in preissensibleren Märkten Erfolg haben, vor allem Indien und China sind als neue Absatzmärkte bekanntlich unerlässlich. Einen Nachfolger des kleineren iPhone 8 mit LCD wird es vielleicht nicht geben, diese Rolle erfüllt schließlich jetzt das iPhone X bzw. die erste Generation des iPhone X. Das iPhone mit LCD soll übrigens von Pegatron oder Wistron hergestellt werden, eine komplett andere Lieferkette als beim iPhone X also.

Zu erwarten ist wohl eher eine Art iPhone 7 Plus mit Notch bzw. Face ID. Das ermöglicht einen größeren Bildschirm – der Abstand zum iPhone X und iPhone X Plus bleibt aber so gewahrt. Zu attraktiv will Apple das vor allem für den asiatischen Markt wichtige Plus-Modell ja auch nicht machen.

iPhone SE 2

Noch immer ist das iPhone SE ein Erfolg, das eigentlich ja auf dem Gehäuse des iPhone 5 basiert. Schon im ersten Quartal 2018 soll eine neue Version erscheinen, voraussichtlich im März.

Angesichts gesättigter Märkte für teure iPhones muss Apple aber nicht nur nach oben, sondern auch nach unten wachsen. Es ist ja für Apple nicht nur wichtig, viele Smartphones zu verkaufen, sondern auch einen hohen Durchschnittspreis pro iPhone zu erreichen. Nach oben sichert dies das iPhone X ab, nach unten soll das iPhone SE den Markt erobern – offenbar ist das neue iPhone SE ja vor allem für den indischen Markt gedacht und wird erstmals auch in Indien hergestellt. Probleme mit der Regierung über Förderungen und Einfuhrzölle sind allerdings immer noch nicht behoben.

Manche hoffen schon auf eine Art iPhone 7 für 300 Euro, das wird aber nicht passieren: Der mit dem iPhone 6 eingeführte Display ist einfach zu teuer, stattdessen wird Apple einfach statt dem bisher verbauten A9-Chip den schnelleren A10-Chip einsetzen – der Kunde soll ja weiterhin einen Grund haben, zum teureren iPhone 7 oder iPhone 8 zu greifen. Aktuell findet ja noch der aus dem iPhone 6S stammende A9 Verwendung, mit dem A10 käme das iPhone SE immerhin auf den Leistungsstandard des iPhone 7!

iPhone-Hardware

Was im Hintergrund passiert: Immer stärker investiert Apple in die Entwicklung eigener iPhone-Komponenten: Um Kosten zu senken und Qualität und Versorgung zu kontrollieren. Die iPhone-CPU stammt schon länger von Apple, die GPU wird bald aus Cupertino kommen. Davon verspricht sich Apple wohl auch Vorteile im Konkurrenzkampf. Die Bluetooth-Chips W1 und W2 sorgen ja dank Apple-Design schon für besonders problemlose Kommunikation mit Apple-Geräten bei niedrigem Stromverbrauch.

Das war aber anscheinend erst der Anfang bei der Komponenten-Entwicklung: So hat die Ankündigung, Apple würde eigene Chips für das Powermanagement des iPhones entwickeln, die Aktien des bisherigen Lieferanten Digital Semiconductor in den Keller geschickt. Langfristig würde es nicht überraschen, wenn Apple auch in die Entwicklung eigener Modems einsteigt – Patent-Streitigkeiten mit Qualcomm hin oder her.

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