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iPhone als Hotspot einrichten: Auf den Tarif kommt es an

29.01.2018 | 15:40 Uhr |

Hat man unterwegs iPhone und Macbook dabei, kann man den Rechner mit Hilfe des WLAN-Hotspots des iPhone mit dem Internet verbinden.

Internet jederzeit und ĂŒberall: Das iPhone lĂ€sst sich als WLAN-Hotspot fĂŒr jede Menge GerĂ€te nutzen. Besonders bequem geht das mit Hardware von Apple, etwa Macbooks. Hier mĂŒssen Sie den Hotspot nicht aktivieren, wenn Sie auf iPhone uns Macbook die gleiche Apple ID nutzen. macOS kann den Hotspot auf dem iPhone selbst aktivieren, wenn Sie eine Verbindung wĂŒnschen. Hier arbeiten iPhone und Mac entweder ĂŒber Bluetooth oder Kabel zusammen. Aber auch per WLAN lassen sich GerĂ€te verbinden und so ins Internet bringen. Dieser Weg ist vor allem fĂŒr Android-, Windows- oder Linux-GerĂ€te sinnvoll, oder wenn Sie der Kabelverbindung von einem Mac eines Dritten zu Ihrem iPhone nicht trauen.

Das Zurücksetzen der Netzwerkeinstellungen kann auch Probleme mit dem persönlichen Hotspot lösen.
VergrĂ¶ĂŸern Das ZurĂŒcksetzen der Netzwerkeinstellungen kann auch Probleme mit dem persönlichen Hotspot lösen.

Hotspot aktivieren und konfigurieren

Arbeiten Sie mit einem Macbook, mĂŒssen Sie sich ĂŒber die MenĂŒleiste, Bereich WLAN, nur mit dem iPhone verbinden. Ist der Rechner noch nicht in das Internet eingebucht, aktiviert der Mac automatisch den Hotspot. Um die WLAN-Funktion des Hotspots zu nutzen und andere GerĂ€te anzubinden, aktivieren Sie den Hotspot in den Einstellungen des iPhones ĂŒber „ Persönlicher Hotspot “. Hier legen Sie auch das WLAN-Kennwort fĂŒr den Hotspot fest, iOS schlĂ€gt Ihnen ein sicheres vor. Viele Einstellungsmöglichkeiten stehen hier nicht zur VerfĂŒgung. Der Hotspot ist nur aktiv, wenn das iPhone eine schnelle Mobilfunkverbindung findet, LTE oder wenigstens 3G.

Der Persönliche Hotspot kann in den Einstellungen nur aktiviert werden, wenn das iPhone eine schnelle Datenverbindung nutzen kann.
VergrĂ¶ĂŸern Der Persönliche Hotspot kann in den Einstellungen nur aktiviert werden, wenn das iPhone eine schnelle Datenverbindung nutzen kann.

Ebenfalls wichtig ist der Bereich „ Mobiles Netz\Persönlicher Hotspot “. ZusĂ€tzlich sollten Sie sich die Einstellungen bei „ Mobile Daten “ und „ Datenoptionen “ genauer ansehen und die Optionen so aktivieren, dass diese Ihren Anforderungen entsprechen.

Lassen sich die EndgerĂ€te nicht verbinden, können Sie versuchen den Hotspot aus- und wieder anzuschalten. Auch alternative Verbindungsmöglichkeiten, zum Beispiel mit Bluetooth oder Kabel können helfen. Teilweise kann es zu Verbindungsproblemen kommen, wenn Sie Windows 10 verwenden. Hier gibt es per WLAN ab und zu Probleme, wenn neue Updates fĂŒr Windows oder iOS erscheinen.

In den Einstellungen des mobilen Netzes lassen sich wichtige Anpassungen für den persönlichen Hotspot vornehmen.
VergrĂ¶ĂŸern In den Einstellungen des mobilen Netzes lassen sich wichtige Anpassungen fĂŒr den persönlichen Hotspot vornehmen.

Wenn der Hotspot ĂŒberhaupt nicht mehr funktioniert, kann es teilweise helfen, wenn Sie die Netzwerkeinstellungen auf dem iPhone zurĂŒcksetzen. Beachten Sie hier aber, dass davon auch alle anderen Einstellungen und WLANs betroffen sind. Die entsprechende Option finden Sie in den Einstellungen bei „ Allgemein\ZurĂŒcksetzen\Netzwerkeinstellungen “.

StandardmĂ€ĂŸig erscheint das WLAN mit dem Namen des iPhones, das den Hotspot zur VerfĂŒgung stellt. Sie finden den Namen in den Einstellungen ĂŒber „ Allgemein\Info “. Das Kennwort fĂŒr das WLAN konfigurieren Sie wiederum ĂŒber „ Persönlicher Hotspot “ in den Einstellungen von iOS.

Per USB oder Bluetooth mit dem Hotspot arbeiten

Haben Sie Ihren Windows-PC oder Ihren Mac mit einem USB-Kabel mit dem iPhone verbunden, können Sie den Hotspot auch ĂŒber USB nutzen. Funktioniert die Internetverbindung nicht, prĂŒfen Sie auf dem Mac, ob die Netzwerkeinstellungen korrekt gesetzt sind. Öffnen Sie dazu „ Systemeinstellungen\Netzwerk “.

In den Einstellungen kann über „Info“ der Name des iPhones angezeigt werden.
VergrĂ¶ĂŸern In den Einstellungen kann ĂŒber „Info“ der Name des iPhones angezeigt werden.

Hier sehen Sie alle aktuellen Netzwerke auf dem Mac. Bei der Verbindung per USB zum iPhone muss hier ein USB-Netzwerk angezeigt werden. Ist das Netzwerk nicht verfĂŒgbar, dann können Sie mit + ein neues Netzwerk hinzufĂŒgen. Hier sollte das USB-Netzwerk zur VerfĂŒgung stehen. WĂ€hlen Sie allerdings nicht die Option „Nur bei Bedarf aktivieren“, da ansonsten die Hotspotverbindung nicht funktioniert. Markieren Sie das hinzugefĂŒgte Netzwerk und klicken Sie danach auf das Zahnradsymbol. WĂ€hlen Sie im Fenster „Dienst deaktivieren“ und danach „Dienst aktivieren“.

Funktioniert eine Bluetooth-Verbindung nicht, gehen Sie identisch vor. Hier kann es zusĂ€tzlich sinnvoll sein, zuvor das iPhone und den Mac per Bluetooth zu koppeln. Auch hier hilft bei Problemen das temporĂ€re Deaktivieren von Bluetooth auf dem EndgerĂ€te und dem iPhone. Teilweise kann es sinnvoll sein, den Mac aus den Bluetooth-Einstellungen des iPhones zu entfernen und neu hinzuzufĂŒgen. Dazu tippen Sie den Mac und wĂ€hlen danach „Trennen“ und dann „Dieses GerĂ€t ignorieren“

Klappt die Verbindung nicht, kann es sinnvoll sein, kurz Bluetooth auf dem iPhone zu deaktivieren.
VergrĂ¶ĂŸern Klappt die Verbindung nicht, kann es sinnvoll sein, kurz Bluetooth auf dem iPhone zu deaktivieren.

Richtigen Tarif nutzen

Eines der grĂ¶ĂŸten Probleme beim Aktivieren des Hotspots bei iPhones ist sicherlich der Datentarif. Wenn Sie iPad und oder Macbook per WLAN-Hotspot des iPhone mit dem Internet verbinden, besteht die Gefahr, dass die GerĂ€te Updates, Cloud-Synchronisierungen, E-Mails und anderen Datenverkehr verursachen, und das Volumen des Tarifs schneller als gedacht verbrauchen. Das ist beim Einsatz in Deutschland und innerhalb der EU mindestens Ă€rgerlich und unter UmstĂ€nden auch teuer, wenn automatisch Datenvolumen dazu gebucht wird.

Es ist daher sinnvoll das iPhone nur dann als Hotspot zu nutzen, wenn Sie einen Tarif mit ausreichend Daten zur VerfĂŒgung haben. Außerdem sollte der Datentarif die Möglichkeit bieten, manuell Volumen hinzu zu buchen und nicht automatisch. Das verhindert teure Überraschungen.

Updates und Cloud-Synchronisierungen kontrollieren

Leider kann in den Hotspot-Einstellungen der Datenverkehr nicht gefiltert werden. Das heißt, wenn ein angebundenes EndgerĂ€t Updates installiert oder Daten aus der Cloud synchronisiert, kann das Datenvolumen des iPhones in wenigen Minuten erschöpft sein, ohne dass klar ist, wie das Datenvolumen entschwand.

Sie sollten daher genau ĂŒberlegen, welche EndgerĂ€te sie an den Hotspot lassen und sicherstellen, dass diese zumindest keine Updates installieren oder keine Cloud-Clients aktiv sind, die das EndgerĂ€t mit der Cloud synchronisieren. Selbst das Synchronisieren von E-Mail-Clients,wie zum Beispiel Outlook kann schnell enormen Datenverkehr verursachen.

So finden Sie den gĂŒnstigsten Tarif

Wollen Sie hÀufiger Ihr iPhone als Hotspot nutzen, dann sollten Sie einen passenden Tarif auswÀhlen. Solche Tarife finden Sie am schnellsten in unserem Tarifrechner .

Aber auch hier gilt es, vorsichtig zu sein. Bevor Sie einen vermeintlich gĂŒnstigen Tarif buchen, lesen Sie erst die Kommentare und Fallen durch, die fĂŒr den Tarif gelten. Wichtig ist zunĂ€chst, dass Sie genau ĂŒberprĂŒfen, welche zusĂ€tzlichen Funktionen Sie dazu buchen. Achten Sie nach dem ersten Monat darauf, ob irgendwelche Testabos abgeschlossen wurden.

Diese sollten Sie schnellstmöglich kĂŒndigen und sich die KĂŒndigung auch bestĂ€tigen lassen. Außerdem sollten Sie sich genau den Zeitpunkt notieren, an dem Sie den Vertrag wieder kĂŒndigen. Denn in den meisten FĂ€llen werden gĂŒnstige VertrĂ€ge nach zwei Jahren deutlich teurer. Lassen Sie sich nicht ĂŒberreden, den Vertrag zu verlĂ€ngern, denn Sie können davon ausgehen, dass ein neuer Vertrag sicher gĂŒnstiger ist, als alles, was Ihnen der alte Provider verspricht.

Viele Tarife werden erst durch eine Gutschrift gĂŒnstig, die Sie beim Vertragsabschluss bekommen. Die GrundgebĂŒhr des Tarifs ist zwar auf den ersten Blick hoch, dafĂŒr mĂŒssen Sie aber die Auszahlung dagegen rechnen. Beispiel: Sie schließen einen Vertrag ab, fĂŒr den Sie 250 Euro Abschlussprovision bekommen. Die GrundgebĂŒhr fĂŒr den Vertrag betrĂ€gt 29,90 Euro/Monat. Rechnen Sie die zwei Jahre Laufzeit des Vertrages, dann können Sie den Betrag 10,41 Euro (250/24) von der GrundgebĂŒhr abziehen. Das heißt, der Vertrag kostet Sie nur 19,49 Euro/Monat. NatĂŒrlich mĂŒssen Sie darauf achten, dass der Betrag auch ausgezahlt wird. Das erfolgt meistens  sechs bis acht Wochen nach Vertragsabschluss. Auch das sollten Sie kontrollieren.

Es ist zwar etwas umstĂ€ndlich, einen guten Vertrag zu bekommen und die einzelnen Punkte abzuklĂ€ren (Abos, Auszahlungen, KĂŒndigungsbestĂ€tigung), Sie bekommen dafĂŒr aber gĂŒnstige VertrĂ€ge mit guten Konditionen.

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