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iPhone-Fabrikverlagerung erst ab 25% Strafzoll notwendig

13.12.2018 | 10:26 Uhr | Peter Müller

Der Zollstreit zwischen den USA und China wird gerade ausgetragen, Apple setzt wohl auf die Strategie "Abwarten und schauen".

Apple schiebt noch keine Panik, was die mögliche Erhebung von Strafzöllen auf in China gefertigte Smartphones und Laptops betrifft. Die Zulieferer des Konzerns überlegen zwar, die Produktion in andere Länder zu verlagern, Foxconn hatte bereits Vietnam ins Auge gefasst . Doch wolle man in Cupertino erst einmal abwarten, wie weit der Handelsstreit eskaliere, berichtet Bloomberg unter Bezug auf informierte Quellen . Aufschläge von rund 10 Prozent könne man kompensieren, wenn der Strafzoll aber auf 25 Prozent steige, müsse man die Verlagerung angehen. Apple lässt die iPhone-Bestandteile weltweit produzieren, so stammt das Glas in allen Modellen aus den Corning-Fabriken in den USA. Zusammengesetzt werden iPhones jedoch vor allem in China, um Foxconn und Pegatron hat Apple ein globales Netz aus Zulieferer aufgespannt, deswegen ist es kein Wunder, dass das Unternehmen die Verhandlungen zwischen China und den USA erstmals abwartet. Der Aufwand einer möglichen Verlagerung der Produktionsstätten ist einfach zu groß.

Den Gewinn pro Aktie würde ein Plus von 10 Prozent auf die Einfuhr um 1 US-Dollar senken, rechnen Analysten aus. Bei 25 Prozent wären es aber 2,50 US-Dollar pro Aktie und somit kaum noch akzeptabel.

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