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iPhone im Bad geladen: Brite stirbt durch elektrischen Schlag

20.03.2017 | 13:31 Uhr |

Wasser und Elektrizität vertragen sich nicht gut: Sollten Elektronikhersteller aber wirklich Warnhinweise anbringen?

Dass man den Fön nur sehr vorsichtig im Badezimmer benutzen sollte und ganz gewiss niemals in der vollen Badewanne, gehört mittlerweile zum Allgemeinwissen. Umso tragischer, dass manche die Transferleistung von Fön zu Smartphone nicht ziehen können und offenbar deutliche Warnhinweise benötigten.

Zu dem Schluss kam laut eines Berichts der Daily Mail in Großbritannien ein Coroner, ein Beamter, der bei zweifelhaften oder unnatürlichen Todesfällen zum Einsatz kommt. Zu Tode gekommen war der 32-jährige Londoner Richard Bull, der es für eine gute Idee hielt, sein iPhone im Badezimmer aufzuladen. Das Ladegerät des Telefons kam aber nicht direkt in die Steckdose, ein Verlängerungskabel verband es mit einer Steckdose in einem anderen Raum. Offenbar war aber die Verlängerung mit Wasser in Kontakt geraten und als Bull sein iPhone auf der Brust ablegte, erlitt er den tödlichen Stromschlag.

In seinem Abschlussbericht warnt der Coroner Dr. Sean Cummings daher vor "unverfänglichen Geräten", deren Benutzung im Bad aber ebenso gefährlich sei wie die eines Haartrockners. Derartige Geräte sollten daher mit Warnhinweisen kommen, Cummings wolle die Hersteller der Telefone darauf hinweisen. Der Todesfall ereignete sich bereits an Weihnachten, nun liegt der Abschlussbericht über den Unfall vor.

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