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iPhone Ladekabel: Wie man Kabelbrüche und Verbindungsproblem verhindert

10.11.2017 | 08:35 Uhr |

iPhone Ladekabel haben meist nur ein kurzes Leben: Oft sind aber der Benutzer oder Geiz daran schuld.

Mit Anschlusskabeln gehen Benutzer meist recht nachlässig um. Bei einem alten USB-Kabel oder normalen Stromkabel ist es auch kein Problem, wenn der Stecker mal auf den Boden aufschlägt. Bei einem iPhone-Ladekabel sollte man allerdings sorgsamer umgehen, wie Nutzer- und eigene Erfahrungen zeigen.

Die dünnen eleganten Kabel halten Jahre, bei zu nachlässiger Nutzung gehen sie aber schnell kaputt. Einige Benutzer behaupten sogar, Apple hätte Soll-Bruchstellen eingebaut, ist doch ein Schaden sehr häufig: Typisch ist offenbar das Abbrechen der Ummantelung, wenige Zentimeter vom Stecker entfernt.

Es gibt sogar schon eine ganze Reihe an Tipps, wie man den Schaden behebt: Der iPhone-Ticker empfiehlt etwa die Silikon-Klebemasse Sugru (teuer), Profis greifen zum altbewährten Schrumpfschlauch (hässlich). Für knapp 9 Euro bekommt man aber schon ein Ersatzkabel – wenn auch nicht von Apple.

Nicht zu geizig beim Kabelkauf

Den alten Spruch „Wer billig kauft, kauft doppelt“ kann vermutlich niemand mehr hören, von den bei Ebay und Amazon angebotenen Lightning-Kabel für 1,79 Euro sollte man trotzdem die Finger lassen. Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass die Kabel zwar fast wie Apples Lightning-Kabel aussehen, aber oft nur wenige Woche bzw. einige Dutzend Nutzungen durchhalten. Defekte Kabel sind aber nicht nur für das Apple-Gerät, sondern auch für den Nutzer eine Gefahr, weshalb man zu Markenprodukten greifen sollte. Es muss ja nicht gleich das 25 Euro teure Original von Apple sein, wir empfehlen aber zumindest ein Kabel mit einer Zertifizierung von Apple zu wählen, die MFi heißt. Bei Amazon beginnt der Preis bei knapp 7 Euro . Tipp: Will man Kabel-Wirrwarr verhindern, ist auch ein Micro-USB-auf-Lightning-Adapter sehr praktisch – bei Apple gibt es ihn für 25 Euro (!) von Amazon für 10 Euro . Schade: USB-C-auf-Lightning-Adapter gibt es laut Apple ausschließlich vom iPhone-Hersteller.

Apple hat eine eigene Support-Seite , auf der der Hersteller Hinweise für die Identifizierung gefälschter iPhone-Ladekabel gibt. Symptome für eine Fälschung sind etwa, wenn die Beschriftung unscharf ist oder die Kontakte nicht vergoldet sind.

Kabelschäden vermeiden

Apple würde als Lösung vermutlich noch eines der neuen drahtlosen Ladegeräte empfehlen, es gibt jedoch einige Tipps, wie man Kabelschäden vermeiden kann. Empfehlenswert ist vor allem, die Kabel nicht zu knicken oder eng um die Hand zu wickeln. Aufbewahren sollte man ein Kabel eher in Form eines kreisförmigen Bandes. Ebenfalls wichtig: Nie am Kabel selbst ziehen, sondern direkt am Stecker. Schutz vor Sonnenstrahlung und Hitze ist ebenfalls zu empfehlen, besteht das Kabel doch aus Kunststoff. Auch auf etwas Entfernung zu einer laufenden Heizung sollte man achten. Nutzt man seine Geräte unterwegs oder in der Küche, sollte man außerdem die Kontakte vor Fremdkörper und Flüssigkeiten schützen. Dazu gehört  im Winter schließlich auch Kondenswasser. Schließlich sind ja manchmal nicht die Kabel selbst defekt, sondern Verschmutzungen an Kontakt und Schnittstelle sorgen für Verbindungsprobleme. Tipp: Für die Reinigung ist das jedem iPhone beiliegende Sim-Karten-Werkzeug sehr praktisch - man muss aber auf die Kontakte achten!

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