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iPhone X jetzt in 70 Ländern – Produktion steigt an

29.11.2017 | 10:50 Uhr | Peter Müller

Das iPhone X wird allmählich besser verfügbar. Das liegt aber nicht an sinkender Nachfrage – im Gegenteil.

Update 29.11.2017:

Starke Nachfrage: Apple nennt weiterhin hartnäckig keine Zahlen zum iPhone-Verkauf, erst Anfang Februar wird Cupertino eine Gesamtbilanz vorlegen. So muss man sich mit dem Zahlenwerk von Analysten zufrieden geben. Eine interessante Schätzung liefert nun Jun Zhang von China Technology. Apple habe seiner Ansicht bisher 15 Millionen Exemplare des iPhone X verkauft, allein am Wochenende nach Thanksgiving seien es 6 Millionen Stück gewesen. Die Produktion habe Apple auf drei Millionen iPhone X in der Woche bereits steigern können, im Kürze würden in jeder Woche vier Millionen Geräte pro Woche vom Band laufen. Die Nachfrage nach dem 256-GB-Modell sei stark, Apple verkaufe davon doppelt so viele wie vom 64-GB-Modell.

Ursprüngliche Meldung vom 27.11.2017:

Seit Freitag ist das iPhone X in 13 weiteren Ländern erhältlich, weltweit in nun insgesamt 70 Staaten . Zu den neuen Märkten gehören unter anderem Albanien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Serbien, Südafrika und Südkorea. Apple ist es gelungen, die Produktion weiter zu steigern, die Lieferzeiten liegen in der Regel bei einer bis zwei Wochen. Konkret nennt Apple heute (27.11) eine Lieferung zwischen 5. und 12. Dezember, für beide Speichergrößen und Farben. Wer ein subventioniertes Gerät beim Provider kauft, muss sich unter Umständen etwas länger gedulden. Die Telekom nennt etwa drei bis vier Wochen, Vodafone die Kalenderwoche 50 und O2 den 14. Dezember.

Eine von zunächst fünf bis sechs Wochen nun auf eine bis zwei Wochen gesunkene Lieferzeit könnte freilich auch die Ursache in gesunkener Nachfrage nach dem iPhone X haben. Dem ist aber nicht so, erklärt der Analyst von KGI Securities, Ming-Chi Kuo in einer Notiz für Investoren. Tatsächlich sei es Apple gelungen, die Produktion des iPhone X deutlich hoch zu fahren. Der Zulieferer Hon Hai (Foxconn) könne nun 550.00 Exemplare pro Tag herstellen, noch vor einem Monat seien das nur 50.000 bis 100.000 gewesen. Auch die Hersteller von Komponenten haben ihren Output gesteigert, Career liefert etwa 100 Prozent mehr LTE-Modems als noch vor einem Monat, Sharp und LG verbesserten sich bei den True-Depth-Sensoren um 80 bis 90 Prozent. Die Nachfrage nach dem iPhone X sei weiterhin stark. So melden etwa südkoreanische Provider laut ZDNet seit Freitag rund 300.000 Bestellungen, beim iPhone 8 (Plus) seien es im gleichen Zeitraum nur 150.000 gewesen.

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