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Keine iCloud-Mails beim vollen iCloud-Speicher

07.09.2018 | 13:56 Uhr | Halyna Kubiv

Ist der iCloud-Speicher voll, hat es noch andere Konsequenzen als nur lästige Erinnerungen, den Cloud-Platz aufzuräumen.

Wer noch mit 5 GB iCloud-Spiecher auskommt, lebt heutzutage sprichwörtlich am Limit: Dieser ist ständig voll, egal wie pedantisch der Nutzer mit eigenen iOS-Dateien umgeht. Hat man das iCloud-Backup aktiviert, was wir nur wärmstens empfehlen können, ist der Speicher in den meisten Fällen bis zu Hälfte belegt, Nachrichten in der Cloud oder großer Mail-Eingang geben dem Speicherplatz dann den Rest – 5GB sind weg.

Sind die 5 GB iCloud-Speicher komplett belegt, hat dies weitere Konsequenzen: Die iCloud-Mails können nicht verschickt werden. Zugegebenermaßen warnt iOS davor direkt im Posteingang, aber an einer Stelle, an der kein normaler Nutzer diese Warnung sehen wird: unten in der Leiste mit dem Symbol für die neue Mail. Wenn der Nutzer auf „Weitere Infos...“ klickt, erscheint eine Warnmeldung: „Halte deinen Posteingang auf dem neuesten Stand. Dein iCloud-Speicher ist voll. Du musst deinen iCloud-Speicher auf 50 GB erhöhen, um E-Mails auch weiterhin über iCloud zu senden und zu empfangen. Du kannst auch 200 GB auswählen und deinen Plan mit deiner Familie teilen.“

OSX Dail hat herausgefunden, was passiert, wenn jemand an eine überfüllte iCloud-Adresse eine neue Mail verschickt: Der Empfänger bekommt davon nichts mit, der Absender die Fehlermeldung „Delivery incomplete“

OSX Daily moniert, dass solche Errors in den 90er gang und gäbe waren, als die ersten E-Mail-Anbieter auf den Markt kamen und ihre Nutzer mit ein paar Megabyte Speicher auf den Servern ausstatteten.

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