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Koalition aus Apple, Google & Co. gegen Anti-Verschlüsselungsgesetz in Australien

11.12.2018 | 10:15 Uhr | Thomas Hartmann

Apple hat sich mit einigen anderen Tech-Größen zusammen getan, um gegen das geplante australische Gesetz gegen Verschlüsselung von beispielsweise Smartphones zu protestieren.

Eine Reihe von beeindruckenden Namen technologischer Konzerne und Startups hat sich zusammengetan, um gegen das australische Anti-Verschlüsselungsgesetz Einspruch zu erheben, dass im kommenden Jahr Realität werden soll. Dazu gehören neben Apple auch beispielsweise Google, Microsoft, Dropbox, Facebook, Twitter und einige andere.

Schon im Oktober hat sich Apple gegen das neue Gesetz ausgesprochen, wie unter anderem 9toMac berichtet. Es stelle ein enormes Risiko für die digitale Sicherheit der Nutzer dar und es sei falsch, wegen weniger möglicher Krimineller die Millionen von gesetzeskonformen Kunden in ihrer digitalen Sicherheit zu beeinträchtigen.

Insgesamt sind die verbündeten Konzerne als Reform Government Surveillance-Koalition der Meinung, dass das Anti-Verschlüsselungsgesetz in Australien zutiefst falsch und fehlerhaft sei, es lasse auch keine adäquate und unabhängige Kontrolle mehr zu. Das Gesetz würde die Cyber-Sicherheit, Menschenrechte und das Recht der Privatsphäre der Kunden unterlaufen. Diese Mängel seien unbedingt abzustellen, wenn das Gesetz 2019 wieder vorgeschlagen wird.

Das Gesetz sieht vor, dass bestimmte Regierungsbehörden von den betroffenen Firmen bei der Ermittlung etwa von Straftaten technische und operative Unterstützung auf drei Stufen einfordern können, um verschlüsselte Botschaften wie Mails oder Chats zu entziffern.

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