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Komponentenpreise des iPhone XS Max

27.09.2018 | 15:28 Uhr | Michael Söldner

Das kosten die Einzelteile des iPhone XS Max! Welche Teile sind im Vergleich zum Vorjahresmodell teurer?

Update vom 05.10.2018:

Kurz nach Fertigstellung dieses Artikels hat "Tech Insights" seine Schätzung der Komponentenkosten etwas abgeändert. Demnach hat sich beim 3D-Touch-System im Vergleich zum iPhone X nichts geändert. Ursprünglich hat jedoch "Tech Insights" davon berichtet, dass Apple dabei etwas eingespart hat. Dadurch erhöht sich der Display-Preis um rund zehn US-Dollar auf knapp 95 USD.

Ursprüngliche Meldung vom 27.09.2018:

Mit dem iPhone XS und dem iPhone XS Max bietet Apple zwei neue Modelle des Smartphones an, die mit Einstiegskosten von 1149 bzw. 1249 Euro jedoch sehr kostspielig ausfallen. Doch wie teuer ist die in den Geräten verbaute Hardware tatsächlich? Dieser Frage geht "Tech Insights" im Rahmen eines Teardowns auf den Grund. Dazu wurde das iPhone XS Max geöffnet und auf die verbauten Komponenten untersucht. Im direkten Vergleich mit einem iPhone X aus dem vergangenen Jahr finden sich beim Aufbau und Innenleben auf den ersten Blick nur wenige Unterschiede. 

Nach der Analyse der einzelnen Bauteilkosten und der Fertigung ergibt sich in der Untersuchung, dass das iPhone XS Max Apple 443 US-Dollar kostet, beim iPhone X hingegen liegen die Kosten bei 395 US-Dollar. Gestiegen sind beispielsweise die Kosten für die Kameras, den Akku oder den Prozessor samt Modem. Auch das Gehäuse des neuen iPhones kostet Apple knapp 60 US-Dollar anstelle von 45 US-Dollar beim iPhone X. Das Display ist durch die gestiegene Größe ebenfalls teurer, der Wegfall einiger Komponenten für 3D Touch fängt diese Steigerung jedoch teilweise wieder auf.

Es wäre falsch an der Stelle auf die Gewinne von Apple zu schließen. Sicherlich ist ein iPhone in der höchsten Ausstattung für Apple profitabler als ein iPhone SE oder ein iPod Touch. Um die Gewinne einigermaßen genau zu berechnen, muss man außer der Bauteilkosten noch die Kosten für Produktion, Logistik, Forschung und Entwicklung, Marketing etc. in die Rechnung miteinbeziehen. Da diese Angaben unbekannt sind, kann auch die Gleichung nicht funktionieren. Einen gewissen Informationswert haben die Teardowns von "Tech Insights" schon: So haben die Ingenieure zum Beispiel auch die Doppel-Kamera auseinandergenommen. Dies erklärt die deutlich bessere Qualität der Fotos, obwohl sich die technischen Spezifikationen im Vergleich zum iPhone X nicht geändert haben.

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