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Laurene Jobs übernimmt Mehrheit von "The Atlantic"

31.07.2017 | 11:12 Uhr |

Laurene Powell Jobs, Witwe des verstorbenen Apple-Mitbegründers Steve Jobs, hat mehreren Berichten zufolge die Mehrheit des traditionsreichen Politikmagazins The Atlantic erworben.

Wie unter anderem News18.com berichtet, hat Laurene Powell Jobs über ihre Investmentgesellschaft Emerson Collective mit sozialgesellschaftlichem Anspruch die Mehrheit des US-amerikanischen Magazins "The Atlantic" übernommen. Die amerikanische Geschäftsfrau und Steve Jobs hatten 1991 geheiratet. Sie sitzt außerdem der Stiftung Laurene Powell Jobs Trust vor.

"The Atlantic" besteht bereits seit 160 Jahren und kommentiert vor allem das politische Geschehen in Washington. Vermutlich wird Powell Jobs das Magazin in den kommenden Jahren komplett übernehmen. Vorläufig bleibt der bisherige Eigentümer und Vorsitzende von Atlantic Media, David Bradley, noch für 3-5 Jahre in verantwortlicher Position und mit Minderheitsanteil erhalten, wie Meedia.de berichtet. "The Atlantic" erscheint demnach mit einer monatlichen Auflage von rund 500.000 Exemplaren (Stand: 2016), die Website des Magazins Theatlantic.com habe im Mai dieses Jahres über 42 Millionen Besucher gezählt.

Das zu Atlantic Media gehörende Wirtschaftsportal "Quartz" sei von der Übernahme nicht betroffen.

Nachdem Amazon-Chef Jeff Bezos vor einigen Jahren die Washington Post übernommen hatte, ist dies nun ein weiterer großer medialer Coup eines reichen Players aus dem Silicon Valley.

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