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Update: 5K-Monitor von LG wird überarbeitet

14.02.2017 | 10:17 Uhr |

Man mag es kaum glauben: Aber das LG Ultra Fine 5K Display, das Apple für den Mac empfiehlt, benötigte einen Sicherheitsabstand zum Funkrouter.

Update vom 14.2.:

Der Hersteller selbst räumt ein, dass seine Monitore in unmittelbarer Nähe von Funkroutern nicht funktionieren, Apple hat daher die Konsequenz gezogen, das LG UltraFine 5K Display aus dem Angebot des Apple Stores zu nehmen. Bisher hat Apple den 5K-Monitor als den idealen Bildschirm für das Macbook Pro 2016 mit seinen Thunderbolt-Schnittstellen angepriesen, eine schlechte Abschirmung führt jedoch zu Störungen im Betrieb. LG will mit überarbeiteten Modellen die Abschirmung in den Griff bekommen, ob es dann zur Rückkehr in den Apple Store reicht, ist nicht ausgemacht.

Update vom 3.2.:

Gegenüber Recode hat der Hersteller LG nun versprochen, das Problem werde gelöst. Alle ab Februar 2017 hergestellten Monitore erhielten eine neue Abschirmung, die ausgelieferten Geräten könnten repariert werden. Da die Monitore im deutschen Apple Store noch nicht verfügbar sind, werden die in Deutschland ausgelieferten Monitore nach unserer Annahme bereits die verbesserte Abschirmung besitzen.

Ursprünglicher Artikel:

Apple baut keine Thunderbolt-Displays mehr, sondern empfiehlt für den Einsatz speziell am neuen Macbook Pro den LG UltraFine 5K Display. Diesen kann das Macbook Pro mit einer 5K-Auflösung betrieben, hängen zwei an dem Laptop, dann laufen beide noch mit 4K-Auflösung. Das Gerät hat aber zwei Haken: Es sieht nicht so schick aus wie man es von Apple-Displays gewohnt ist, was aber nicht weiter schlimm ist. Der zweite Haken ist weit ärgerlicher: Benutzt man den Monitor in einer Entfernung von maximal zwei Metern zu einem WLAN-Router, verweigert er den Dienst und kann sogar das Macbook Pro zum Absturz bringen. Herausgefunden haben will das unter anderem Zac Hall von 9to5Mac , er hatte Kontakt zum Support des Herstellers, der genau dazu geraten hat: Den Router in mindestens zwei Metern Entfernung vom Display zu betreiben. Den genauen technischen Hintergrund nennt LG nicht, doch ist anzunehmen, dass das elektromagnetische Feld des Funkrouters die Elektronik des Displays an empfindlicher Stelle stört. Die Feldstärke sinkt aber mit dem Quadrat der Entfernung, in der der doppelten Distanz ist sie als nur ein Viertel so groß. Unsere Kollegen der Macworld haben von LG nun immerhin erfahren, dass eine "kritische Komponente" des Monitors nicht gut genug gegen elektromagnetische Strahlung abgeschirmt ist, ein Firmware-Udpate würde das Problem also nicht lösen können.

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