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Libre Office 5.3: Optional neue Oberfläche

02.02.2017 | 11:52 Uhr |

Nicht nur mit einer zuschaltbaren ”Ribbon”-Oberfläche punktet die aktuelle Version des freien Büropakets, die Entwickler haben ihm auch neue Funktionen spendiert.

Die neue Version des Open Source-Officepakets Libre Office 5.3 nennen die Entwickler von The Document Foundation selbst eines der funktionsreichsten in der Geschichte der Office-Suite. Diese steht ab sofort für Windows, macOS und Linux zur Verfügung und lässt sich auch über den Source Code erstmals in einer privaten Cloud via Browser betreiben.

So zeigt die neue Version jetzt häufig benutzte Befehle im Kontextmenü auch als Tastaturkürzel, damit man sich diese schneller merken kann. Kleinere Grafiken und Formen sind nunmehr leichter zu bearbeiten oder ebenso wie PDFs schon auf der ersten Seite leichter einzufügen. Vorhandene PDFs können nun signiert und verifiziert werden, und auch der Hilfebereich ist besser ausgearbeitet. Das Textlayout haben die Entwickler vereinheitlicht und für mehr Konsistenz zwischen den Betriebssystemen einschließlich verbesserter Kompatibilität unter den Formaten gesorgt.

Am auffälligsten aber ist die optionale und an Microsoft Office angelehnte ”Ribbon”-Benutzeroberfläche, welche die Entwickler als ”Experimental UI“ (also experimentelle Benutzeroberfläche, ”UI” für User interface) bezeichnen. Diese muss daher auch eigens in mehreren Schritten aktiviert werden, indem man zunächst unter "Extras/Optionen/LibreOffice/Erweitert" die experimentellen Funktionen aktiviert und anschließend im jeweiligen Libre-Office-Programm wie Writer oder Calc in "Ansicht/Symbolleisten-Aussehen" die sogenannte ”Notebookbar” aktiviert. Ein Video in italienischer Sprach e und mit englischer Benutzeroberfläche von Libre Office zeigt dennoch leicht nachvollziehbar, wie es funktioniert:

Die wichtigsten weiteren Neuerungen und Verbesserungen fasst der Entwickler hier zusammen . Für Apple-Rechner wird mindestens OS X 10.8 vorausgesetzt, der Download ist gut 217 MB groß. Die Suite gibt es kostenlos, die Entwickler bitten aber um eine Spende zur Unterstützung ihrer Arbeit. Alternativ freuen sie sich auch um kompetente Mitwirkung bei der Verbesserung des Programms.

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