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Lisa Brennan-Jobs veröffentlicht Autobiografie "Beifang"

24.08.2018 | 10:27 Uhr | Peter Müller

Um Steve Jobs ranken sich unzählige Legenden, seine Familie hält private Details geheim. Nun spricht seine uneheliche Tochter Lisa.

Update vom 24. August: Am 4. September erscheint die Auto-Biographie der ältesten Jobs-Tocher Lisa Brennan-Jobs unter dem Titel "Beifang" (im Original: "Small Fry"). In einer Reihe von Interviews, zuletzt mit der "New York Times" , versucht die 40-jährige, den Eindruck ein wenig gerade zu rücken, der in ersten Rezensionen entstand. Ihren Vater habe sie als kalt und oft verletzend beschrieben, doch habe sie ihm alles verziehen und wolle den Leser dazu bringen, ihm ebenso zu verzeihen. Irritiert sind von dem Buch nicht zuletzt die Witwe Laureen Powell Jobs und deren drei Kinder, die in einem gemeinsamen Statement ausdrückten, Lisa habe "immer zur Familie gehört" und die Beschreibungen in dem Buch träfen nicht den "Vater und Ehemann, an den wir uns erinnern".

Meldung vom 8. August: Über Steve Jobs wurde vermutlich schon alles gesagt und geschrieben, nur noch nicht von jedem. Eine spezielle Sicht der Dinge bietet nun die am 4. September erscheinende Autobiographie der unehelichen Tochter Lisa Brennan-Jobs, die lange um die Anerkennung ihres leiblichen Vaters zu kämpfen hatte.

Dieser hatte erst nach einem Vaterschaftstest Unterhalt bezahlt, Lisa und ihre Mutter Chrissie lebten lange in großer Armut, während Steve Jobs zum Milliardär wurde. Das Magazin " Vanity Fair " hat am Wochenende einen ersten Auszug aus dem Buch veröffentlicht, in dem die heute 40-jährige Lisa Brennan-Jobs an einer Abrechnung mit dem Vater versucht, wie die Süddeutsche Zeitung  anhand erster Kritiken befindet.

Das Buch mit dem Titel „Beifang: Eine Kindheit wie ein Roman“ über das ambivalente Tochter-Vater-Verhältnis dürfte aber recht interessante Einblicke auf den privaten Steve Jobs bieten, der seiner Tochter immerhin das Studium finanzierte, sie auch eine Zeit bei sich und seiner Frau Laurene Powell-Jobs wohnen ließ und vor allem einen Computer nach ihr benannte: Die Apple Lisa. Doch selbst dieses hat Jobs lange geleugnet und behauptet, Lisa sei ein Akronym für "Local Integrated Software Architecture"

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