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Lootboxen in iOS Games: Apple schränkt das „Glücksspiel“ stärker ein

09.03.2018 | 15:30 Uhr |

Viele iOS-Spiele wie The Alchemist Code bieten so genannte Lootboxen mit Zufallsinhalten an, bei denen Apple offenbar jetzt härter durchgreift.

Mit In-App-Käufen in iOS-Spielen werden Milliarden verdient, viele Spiele nutzen für die Finanzierung auch so genannte Lootboxen. Statt gezielt bestimmte Objekte zu kaufen, erwirbt ein Spieler von "The Alchemist Code" oder "Fire Emblem Heroes" für sein echtes Geld dabei ein Paket aus Zufallsinhalten wie Waffen und Zaubersprüche. Diesen Lootboxen sind auch auf anderen Plattformen beliebt. Für Apple ist dies aber ein Glücksspiel und Ende 2017 wurden starke Einschränkungen angekündigt. Sie sind nicht komplett verboten, als Kompromiss müssen Entwickler ab sofort aber in den iOS-Spielen die Wahrscheinlichkeit auf einen wertvollen Gewinn angeben. Der Spieler hat dann eine ungefähre Angabe, wie wahrscheinlich der Erhalt wertvoller Objekte ist. Seit kurzem greift Apple hier anscheinend rigoroser durch und hat bei mehreren beliebten Titeln keine Updates mehr freigegeben. So mussten die Macher des „The Alchemist Code“ ihre Spieler jetzt über ein verzögertes Update informieren , auch die Spiele "Final Fantasy: Brave Exvius" und Nintendos "Fire Emblem Heroes" wurden nicht planmäßig freigegeben – im Unterschied zu den Android-Versionen. Die Hersteller mussten vor der Freigabe ihre Spiele noch einmal überarbeiten, vermutlich um das Lootbox-System anpassen, wie man auf der Seite "Resetera" annimmt .

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