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Lücke: Mojaves Datenschutz-Sperre lässt sich leicht umgehen

15.02.2019 | 13:25 Uhr | Peter Müller, Halyna Kubiv

Mit macOS Mojave schützt Apple sensilbe Daten wie beispielsweise den Safari-Verlauf besser: Der Ordner lässt sich nicht einsehen. Eigentlich...

In macOS Mojave schützt Apple den Browserverlauf von Safari. Die entsprechende Datei, die in vorherigen Versionen offen in der Library lag, ist nun nicht mehr sichtbar, nicht einmal das Terminal zeigt es, Apple hat den Zugriff auf bestimmte Programme beschränkt. Theoretisch. Denn wie der Sicherheitsforscher Jeff Johnson herausgefunden hat, ist die Implementierung fehlerhaft und lässt sich umgehen. So könnten bösartige Apps trotzt des Verbots durch das System sich Zugang zum Browserverlauf verschaffen.

Johnson bemängelt vor allem , dass vor allem aus dem Internet geladene Apps sich sehr leicht den Zugang zu dem Safari-Ordner in der Library verschaffen können. Dafür ist keine Nachfrage über Berechtigungen notwendig. Die Apps aus dem Mac App Store sind dagegen durch das obligatorische Sandboxing beschränkt, vor diesen muss sich der Nutzer nicht fürchten. Der versteckte Safari-Verlauf ist neu unter macOS Mojave. Die Entscheidung, diese Daten zu verstecken, war sicherlich richtig, führt Johnson auf. Nur die Implementierung hinkt noch ein bisschen dem Anspruch hinterher, hier muss Apple nachbessern und den unberechtigten Zugriff auf Safari-Verlauf sicher schließen.

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