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Mac-Treiber für aktuelle Nvidia-Grafikkarten angekündigt

07.04.2017 | 14:55 Uhr |

Die kommende Nvidia-Grafikkarte Titan XP unterstützt Macs, neue Treiber sollen auch ältere Nvidia-Karten mit Macs kompatibel machen.

Für neuere High-End-Grafikkarten veröffentlichten Nvidia und ATI bisher keine Mac-Treiber, so überrascht die Ankündigung von Mac-Kompatibiliät für die kommende Nvidia Titan Xp . Die am Donnerstag vorgestellt Grafikkarte der Pascal-Generation bietet 12 GB an GDDR5X-Speicher, 3840 CUDA-Cores und erreicht 12 TFLOPS. Mac-Treiber sollen Ende des Monats erscheinen, allerdings nur als Beta-Version. Das ist aber noch nicht alles: Gegenüber der Seite 9to5Mac hat Nvidia versprochen , dass alle Pascal-Grafikkarten der 10er-Serie Mac-Treiber erhalten sollen – also auch (relativ) günstige Modelle wie die GTX 1080 oder GTX 1050. Nicht nur für Besitzter eines alten Mac Pro eine gute Nachricht. Sind doch aktuell einige neue externe Grafikkarten-Gehäuse erschienen, mit denen man eine Grafikkarte per Thunderbolt an einen iMac oder ein Macbook anschließen kann. Aber auch so genannte Hackintosh-Nutzer profitieren von den neuen Treibern.

Die kommende Nvidia Titan XP kostet bei Nvidia 1349 Euro, als maximale Auflösung unterstützt sie 7680x4320 @ 60Hz und die Standards DP 1.43, HDMI 2.0b. Die Leistungsaufnahme gibt Nvidia mit 250 Watt an, für die Stromversorgung ist ein 8-Pin und 6-Pin-Anschluss nötig. Mit dem aktuellen Mac Pro ist die Karte nicht kompatibel, dieser benötigt Spezial-Grafikkarten. Schade, auch die aktuell verbauten Fire Pro D500 und D700 schon etwas in die Jahre gekommen. So erreicht die Fire Pro D700 gerade einmal 3,5 Teraflops Leistung. Bei älteren Macs mit Alu-Gehäuse könnte die Stromversorgung einen Einbau verhindern, da fehlen uns aber noch nähere Informationen. Ideal könnte die Karte für den kommenden Mac Pro, sein bei dem Apple laut öffentlicher Ankündigung einen modularen Aufbau plant.

Hinweis: Man kann in einigen Webshops schon länger aktuelle Grafikkarten für den Mac kaufen, dabei handelt es sich aber um PC-Grafikkarten mit geflashter Firmware und hohem Aufpreis.

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