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Macbook Pro 2017: Hat Apple die Tastatur verbessert?

03.07.2017 | 13:58 Uhr |

Mit der flachen Tastatur der neueren Macbooks waren viele unzufrieden, die neuen Macbook Pro scheinen aber nur eine minimalst verbesserte Tastaturen zu bieten.

Bei den neuen Macbooks hat es Apple mit dem Schlankheitswahn vielleicht etwas übertrieben: Um möglichst dünne Geräte zu ermöglichen, besitzen die neuen Geräte sehr flache Tastaturen. Diese erstmals mit dem 12-Zoll-Macbook erschienene Tastatur scheinen aber anfälliger für Störungen zu sein und bei den Macbook Pro von 2016 sind sie außerdem relativ laut. Beim Erscheinen der aktuellen Generation hofften deshalb viele auf eine neue Tastatur, vor allem für das 12-Zoll-Modell. Für das kleinste der Macbooks konnte iFixit und viele Nutzer bereits eine deutliche Verbesserung vermelden. Bei den Tasten des kleinen Macbook verwendet Apple jetzt neue runde Fassungen, die wohl weniger anfällig für Staub und andere Verschmutzung sein soll und auch das Tippgefühl soll besser sein.

Nutzt man die Tastatur des Macbook Pro von 2017 gibt es beim Schreibgefühl laut den meisten Berichen keinen Unterschied zur 2016er-Version. Wie bei Vormodell nennt Apple die Tastatur eine „second-generation butterfly“-Tastatur. Beim Macwelt-Test des Macbook Pro , konnten wir ebenfalls keinen Unterschied feststellen. Offensichtlich hat Apple aber bei den Pro-Modellen doch ein wenig verändert: Auf Twitter hat Connor Brooks ein Foto veröffentlicht, das kleine Änderungen im Aufbau zeigt. Laut Brooks hat Apple die interne Konstruktion leicht angepasst, so ist der Kreisausschnitt in der Tastaturkappe größer und ebenso die Kunststoff-Halterung. Angeblich heißt diese Veränderung Apple-intern auch „Shim Kit“. (Shim steht u.a. für Distanzleiste) und habe vor allem akustische Ziele: Der veränderte Aufbau soll einen hohen Störton verhindern. Offensichtlich sind die Änderungen also weit kleiner als beim 12-Zoll-Modell und kein Grund zum neuen Modell zu wechseln.

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