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MacBook Pro 2017: SSD und Platine können ausfallen

13.06.2018 | 14:45 Uhr |

Ein Defekt beim MacBook Pro aus dem Jahr 2017 kann einen Austausch von Platine und Datenspeicher nach sich ziehen.

Besitzer eines MacBook Pro ohne Touch Bar aus dem Jahr 2017 könnten von einem drohenden Hardware-Defekt betroffen sein. Apple räumt in internen Support-Dokumenten ein, dass bei einigen 13-Zoll-Modellen die Hauptplatine oder die SSD ausfallen könnten. Wenn eines der beiden Bauteile betroffen ist, müssen das Logic Board und der Massenspeicher des Notebooks getauscht werden. Die drohende Gefahr könne  laut Macrumors  bereits jetzt über Apples interne Reparatursoftware angezeigt werden. 

In diesem Fall müssen Mitarbeiter beide Bauteile ersetzen. Warum sowohl Mainboards als auch SSD getauscht werden müssen, bleibt unklar. Im Gegensatz zu neueren MacBooks mit Touch Bar wurde bei den betroffenen Geräten die SSD nicht auf der Hauptplatine verlötet. Dadurch lässt sich der Datenträger unabhängig vom Board austauschen.

Besitzer eines MacBook Pro aus dem Jahr 2017 sollten daher vorsorglich ein Backup erstellen. Denn wenn Apple nach einem Defekt der Hauptplatine auch die SSD ersetzt, gehen wichtige Daten verloren. Spätestens bei der Abgabe des Notebooks bei einem autorisierten Reparaturpartner sollte eine Datensicherung erstellt werden, damit später wieder auf den alten Dateibestand gewechselt werden kann. Apple hat sich zu den drohenden Reparaturen noch nicht geäußert.

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