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Macbooks: Glasplatte könnte künftig Butterfly-Tastatur ersetzen

01.02.2019 | 13:28 Uhr | Thomas Hartmann

Die Butterfly-Technologie bei den neueren Macbooks macht trotz Gummimembran weiterhin Probleme. Eine Glastastatur könnte diese lösen.

Laut eines Berichts des österreichischen Technik-Portals Futurzone   hat Apple bereits im Juli des vergangenen Jahres ein Patent für eine Glastastatur angemeldet. Hierbei würden die mechanischen Tasten durch eine flexible Glasplatte ersetzt. Erhebungen darauf in Tastenform könnten das gewohnte haptische Druckgefühl einer klassischen Tastatur vermitteln, gleichzeitig ließen sich diese Tasten bei Bedarf mit einem Mini-Display unterlegen, welches jeweils die Tastenbeschriftung anzeigt. Diese könnte per Software einfach auch zum Beispiel zur Anpassung an verschiedene Länder im Tastaturlayout (zum Beispiel QWERTY zu QWERTZ) angepasst werden, eventuell sogar für eigene Programmbefehle. Auch als Touchpad-Ersatz könnte die neuartige Tastatur fungieren. Außerdem hatte Apple im März den Antrag für eine "tastenlose Tastatur" eingereicht, heißt es in dem Bericht weiter, hier ließe sich die Tastatur durch ein OLED-Panel ersetzen.

Vordergründig geht es aber darum, die häufigen Verschmutzungsprobleme der Butterfly-Tastatur zu beheben. Diese wurde 2005 beim Macbook und Macbook Pro anstelle des Scherenmechanismus eingeführt und hat einen sehr geringen Tastenhub, was unter anderem eine dünnere Bauweise ermöglicht . Konstruktionsbedingt sind aber schon kleinste Krümel in der Tastatur ein Ärgernis und stören erheblich beim Schreiben, etwa durch knirschende Geräusche. Es kann dadurch sogar bis zum Versagen der Tastatur kommen. Ob und wann jedoch eine entsprechende Glastastatur in Macbooks eingebaut wird, ist bisher unbekannt.

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