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macOS 10.12.5 mit neuer Bootcamp-Version

18.05.2017 | 09:42 Uhr |

Seit gestern Abend steht die fertige Version des macOS Sierra 10.12.5 im Store zur Verfügung. Das Update behebt rund 30 Sicherheits-Bugs.

Die neue Version ist knapp 1,5 GB groß, und trägt die Versionsnummer 16F73. Wichtig auch für alle Beta Tester: Die finale Version unterscheidet sich von Beta Version 5. Apple hat also anscheinend noch einmal Änderungen vorgenommen, sodass wir auch allen Beta-Testern dringend raten, die neuste Version vom Mac App Store herunterzuladen und zu installieren.

Windows Creators Update

Einer der wenigen Neuerungen betrifft nicht macOS selbst, sondern Bootcamp und die neuste Version von Windows. macOS Sierra kommt jetzt mit einer aktualisierten Bootcamp-Version, die kompatibel mit dem Windows Creators Update ist, welches sich nun ohne DVD oder USB Stick installieren lässt.

Abkürzung: Mit dem aktuellen Update auf macOS 10.12.5, kommt auch eine Erleichterung für diejenigen, die sich auf ihrem Mac via Bootcamp das Windows 10 Creators Update installieren wollen. Das funktioniert nun mittels einer entsprechenden ISO direkt, zuvor musste man zunächst Windows 10 Anniversary Update von einer ISO aufspielen.

Sicherheitslücken gestopft

Wie es sich für eine neue macOS Unterversion gehört, sind viele Sicherheitslücken gestopft und behoben. Knapp 30 Schwachstellen haben die Software-Entwickler von Apple ausgemacht. Eine wichtige darunter trägt die Kennung CVE-2017-6990, und beschreibt, dass Anwendungen auch auf Systembereiche im Kernel zugreifen können. Diese Schwachstelle betrifft das Dateisystem HFS und wird zugleich auch für El Capitan und Yosemite behoben.

USB-Kopfhörer und Mac App Store

Ein wichtiger Punkt für Anwender ist auch der Punkt USB-Kopfhörer. Nutzer klagten hier über stotternde Abspielgeräusche. Das letzte Update soll dieses Problem nun beheben. Der letzte Punkt auf der Liste betrifft den Mac App Store. Dieser soll nun für zukünftige Aktualisierungen vorbereitet sein.

Ausblick

Bislang gibt es noch keine Hinweise auf eine Version 10.12.6. Bedenkt man aber, dass eine finale Version von 10.13 erst gegen Herbst erwartet wird, so dürfte eine neue Beta Version von Sierra sogar noch vor der WWDC im Juni erwartet werden.

Beta-Update-Medungen

Update 02.05.2017: Selbst am Wochenende wird bei Apple weiter fleißig gearbeitet, so scheint es. Unaufhaltsam geht es in Richtung der finalen Version von macOS Sierra 10.12.5. In der Nacht zum Dienstag hat  Apple die neueste Beta-Version (nun mehr die fünfte) für Version 10.12.5 veröffentlicht. Das Update ist wie die vorherigen um die 1,1 GB groß, und trägt die Versionsnummer 16F71b. Dies könnte auch schon die letzte Beta für macOS 10.12.5 sein, denn zeitgleich können auch alle Teilnehmer des Public-Beta-Programms die letzte Version herunterladen und testen. Anzeichen dafür dass Beta Nummer 5 sehr stabil wirkt und nur noch Kleinigkeiten zu verbessern gibt. Wir rechnen also stark mit einer baldigen Veröffentlichung von macOS Sierra 10.12.5. Voraussichtlich wird Apple intern schon an 10.12.6 und vor allem 10.13 arbeiten. Die nächste Sierra-Version (10.12.6) dürfte schon bald in den Beta-Status gehen, und macOS 10.13 wird sein Debüt auf großer Bühne zur WWDC 2017 erleben. macOS Sierra ist auch in der neusten Version durchweg stabil und performant, und können allen Nutzern nur empfehlen die letzte zur Verfügung stehende Version zu installieren.

Update 25.04.2017: Knapp eine Woche nach Veröffentlichung der dritten Beta von macOS Sierra 10.12.5 legt Apple nach und stellt die nunmehr vierte Beta Version für alle Entwickler zur Verfügung. Die neuste Aktualisierung trägt intern die Versionsnummer 16F67a und hat stattliche 1,4GB. Wie so oft gibt Apple nicht preis, was sich hinter der Änderung versteckt, und weist in den vierseitigen Veröffentlichungsnotizen lediglich auf Vorgehen beim Bug-Reporting hin. Wann die finale Version erscheint, ist noch nicht bekannt, wir rechnen aber mit mindestens noch einer oder zwei Betaversionen, bis dann der finale Kandidat von 10.12.5 allen Mac Besitzern zur Verfügung steht. Löblich ist es von Seiten Apples, dass seit Jahren alle Betriebssysteme höchste Aufmerksamkeit genießen, und auch beim Mac Betriebssystem ständig Sicherheitslücken gesucht und via Updates geschlossen werden. Wer auf neue Funktionen bei macOS Sierra hofft, der wartet aber wohl vergeblich. Bis Version 10.13 wird sich nicht mehr viel tun.

Update 18.04.2017: Sogar über die Oster-Feiertage geben sich die Apple Entwickler fleißig, und veröffentlichen die nächste Beta-Version von macOS Sierra 10.12.5. Beta Nummer drei kommt mit der internen Versionsnummer 16F60a, und ist etwas über 1GB groß. In den vierseitigen Veröffentlichungsnotizen, die mit jeder Beta-Version zur Verfügung stehen, macht Apple wie so häufig keinerlei Angaben über Schwerpunkte oder Verbesserungen. Es darf aber anzunehmen sein, dass es sich um interne Stabilitätsverbesserungen und Sicherheitsvorkehrungen handelt. Bis zur WWDC im Juni ist noch etwas hin, und Apple wird auch noch bis zur Veröffentlichung von macOS 10.13 noch weiter kräftig an Sierra schrauben. Es sieht also so aus, als ob wir noch mit den Versionen 10.12.6 und 10.12.7 rechnen können. Teilnehmer des öffentlichen Beta-Programms müssen sich noch einige Tage gedulden. Viel gewinnen anhand von neuen Funktionen werden Sie aber vermutlich nicht.

Update 11.04.2017 : Nach der Ankündigung von neuen Mac Pros und iMacs, bläst Apple weiter zum Angriff. Vor allem die Softwareschmiede des Hauses läuft die letzten Monate auf Hochtouren, und veröffentlichte im gleichmäßigen Schritte neue Verbesserungen. Auch für macOS Sierra steht für alle Entwickler eine neue Version zum Herunterladen bereit. Die zweite Beta Version von macOS 10.12.5 fasst circa 1,3 GB und trägt die interne Versionsnummer 16F54b. Wie aber schon in der ersten Beta gibt es keinerlei Hinweise auf Neuerungen oder Verbesserungen. Wahrscheinlich ist Apple bemüht, Sicherheitslücken zu schließen und kleinere Ungereimtheiten zu beheben. Wahrscheinlich wird es bei der fünften Unterversion von Sierra auch nicht bleiben. Bis zur Veröffentlichung von Version 10.13 im Herbst bleibt noch viel Zeit die Unterversionsummern in die Höhe zu treiben. Teilnehmer des Public Beta Programms müssen sich noch etwas gedulden, und können die neueste Version noch nicht beziehen.

Ursprüngliche Meldung vom 29.03.2017 :

Schon einen Tag nach Veröffentlichung von der finalen Version von macOS Sierra 10.12.4 schiebt Apple die nächste Beta-Version nach. 10.12.5 steht für alle Entwickler in der ersten Beta Version bereit und trägt die Versionsnummer 16F43c. Über den circa 1 GB großen Download macht Apple bislang keine genaueren Angaben. Die letzte Version war hier eine Ausnahme, bei der Apple mit Siri und Night Shift die genauen Fokusbereiche bekannt gab. Die neuste Version dürfte größtenteils da sein um Sicherheitslücken zu beheben, das System weiter performanter zu machen und eventuell auf neue Hardware vor zu bereiten. Es deutet derzeit alles darauf hin, dass Apple auch noch eine sechste Unterversion von macOS Sierra veröffentlichen wird bis zur alljährlichen Entwicklerkonferenz (WWDC) Anfang Juni. Bei diesem Tempo würde es jedoch auch nicht überraschen dass Apple sogar noch eine siebte Unterversion fertig stellt. Im Jahr 2005 hat Apple mit Mac-OS X Tiger sogar ganze elf Unterversionen veröffentlicht. Damals lagen aber mnicht nur zwölf Monate zwischen den Hauptversionen, sonder im Fall von Tiger zu Leopard sogar zweieinhalb Jahre.

Auch für iOS hat Apple bereits die nächste Beta an Entwickler heraus gegeben, es handelt sich hierbei um Version 10.3.2 .

Von der ersten Beta von macOS 10.12.4 bis zur Veröffentlichung der finalen Fassung dauerte es ziemlich genau zwei Monate. Diesem Fahrplan zufolge würde das nächste Wartungsupdate für das Mac-Betriebssystem noch vor der WWDC fertig sein. Apple wird auf seiner Entwicklerkonferenz Anfang Juni den Nachfolger von Sierra vorstellen, mit der Versionsnummer macOS 10.13 und einem bisher nicht bekannten Namen. An Sehenswürdigkeiten in Kalifornien mangelt es jedoch nicht, von Napa Valley bis Golden Gate oder dem höchsten Berg der Sierra Nevada, dem Mount Whitney. Was Apple für den Mac planen könnte, haben wir hier zusammen getragen und auch einen ersten Tipp für den Namen fallen lassen.

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