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macOS High Sierra: Verschlüsselung wird zu Pflicht – fast

09.05.2018 | 11:09 Uhr | Halyna Kubiv

Seit Ende März hat sich das Update-Prozedere unter macOS High Sierra etwas verändert, ein paar zusätzliche Schritte sind notwendig.

Installiert man ein Wartungsupdatepdate wie von macOS 10.13.3 auf 10.13.4 oder unternimmt den Sprung von Sierra auf macOS High Sierra, sind bei der Einrichtung einige Schritte zu durchlaufen. Zum einen wäre eine Apple ID notwendig, schließlich sind immer mehr Apple-Dienste und -Apps an iCloud angebunden. Seit Ende März, also seit macOS High Sierra 10.13.4, will Apple offenbar seine Verschlüsselung-Software File Vault mehr Nutzern schmackhaft machen. Denn bei einer Neuinstallation des Systems oder bei einem Update kommt neben den neuen Datenschutz-Richtlinien, die Apple in seinen Veröffentlichungsnotizen erwähnt hat, ein zusätzlicher Schritt, der die FileVault-Verschlüsselung bereits aktiviert hat. Wählt der Nutzer die entsprechenden Checkboxen nicht ab, wird beim Update die Festplatte verschlüsselt, Apple bietet allerdings noch eine Absicherung – optional kann man die Festplatte mit seinem iCloud-Passwort entsperren.

Filevault-Verschlüsselung
Vergrößern Filevault-Verschlüsselung

Offenbar will Apple auch auf den anderen Rechnern außer iMac Pro vergleichbare Sicherheitsmechanismen aktivieren: Die Daten auf dem neuen Rechner sind ab Werk verschlüsselt , dafür hat Apple einen extra Co-Prozessor T2 eingebaut. Ist FileVault als Standard aktiviert, werden sich nur wenige Nutzer Mühe machen und die Checkboxen deaktivieren, so sorgt Apple mit den einfachen Methoden für die Verbreitung der eigenen Verschlüsselungs-Engine auch auf den Geräten, die zuvor nicht geschützt waren.

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