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macOS Mojave: Schreibtisch, Dock, Menü anpassen

05.10.2018 | 14:55 Uhr |

Der Finder und das Dock sind die zentralen Anlaufstellen zur Verwaltung von Dateien und Programmen. Sie werden vom System automatisch gestartet und bleiben immer aktiv.

Nach dem Anmelden präsentiert der Finder dem Anwender die Schreibtischoberfläche sowie das Menü, und am unteren Bildschirmrand blendet sich das Dock ein. Wie Schreibtisch, Menü und Dock sowie die Fenster im Finder jeweils aussehen und bedient werden, lässt sich vom Anwender in manchen Fällen auch selbst festlegen.

Das Erscheinungsbild
Der Schreibhintergrund
Der Schreibtisch
Die Stapel
Das Dock
Das Dock einstellen
Ordner im Dock
Die Menüleiste

Das Erscheinungsbild

Seit macOS Mojave hat man die Wahl zwischen einem hellen und einem dunklen Erscheinungsbild. Die Wahl trifft man entweder bei der Konfiguration des neuen Systems oder in der Systemeinstellung „Allgemein“. Die Wahl wirkt sich sowohl auf das Menü und das Dock als auch auf alle Fenster aus, die man im Finder öffnet. Sofern Anwendungen entsprechend programmiert sind, verwenden sie ebenfalls das voreingestellte Erscheinungsbild. Bei den mit dem macOS mitgelieferten Anwendungen wie Systemeinstellungen, Safari, Mail, Kontakte, Kalender, Notizen, Karten, iTunes und Fotos ist dies schon der Fall, Programme von anderen Anbietern werden nach und nach angepasst. Ist das dunkle Erscheinungsbild ausgewählt, kann man in Mail und Notizen in den Einstellungen den dunklen Hintergrund für den Inhaltsbereich ein- und ausschalten. In Karten wechselt man zwischen heller und dunkler Karte über das Menü „Darstellung“.

In der Systemeinstellung „Allgemein“ wählt man zwischen dem hellen und dem dunklen Erscheinungsbild und legt die Akzentfarbe fest.
Vergrößern In der Systemeinstellung „Allgemein“ wählt man zwischen dem hellen und dem dunklen Erscheinungsbild und legt die Akzentfarbe fest.

In der Systemeinstellung „Allgemein“ lässt sich zudem eine Akzentfarbe für Bedienungselemente wie Checkbox, Auswahlbutton, Schaltflächen, Aufklappmenü und ausgewählte Elemente in den Menüs festlegen. Wenn man „Graphit“ wählt, wirkt sich die Farbwahl auch auf die drei normalerweise bunten Buttons links oben in den Fenstern des Finders und der Programme aus. Die Auswahlfarbe für aktivierte Texte lässt sich unabhängig von der Akzentfarbe festlegen.

Ist der dunkle Modus gewählt, lässt sich in Karten der Inhalt aber auch hell darstellen.
Vergrößern Ist der dunkle Modus gewählt, lässt sich in Karten der Inhalt aber auch hell darstellen.

Der Schreibtischhintergrund

Welches Motiv der Schreibtischhintergrund zeigt, legt man in der Systemeinstellung „Schreibtisch & Bildschirmschoner“ unter „Schreibtisch“ fest. Man öffnet sie am schnellsten mit dem Befehl „Schreibtischhintergrund ändern“ im Kontextmenü des Schreibtischs. Links im Fenster hat man Zugriff auf die von Apple mitgelieferten Motive und Farben, auf das Fotoarchiv von Fotos sowie das Verzeichnis „Bilder“ im eigenen Privatordner. Mit einem Klick auf das Plussymbol lässt sich zudem jeder andere Ordner auswählen. Nach Auswahl einer Kategorie oder eines Ordners markiert man rechts im Fenster das gewünschte Motiv. Es erscheint dann als Schreibtischhintergrund. In Mojave gibt es unter „Dynamischer Schreibtisch“ zudem zwei Motive, die sich mit der Tageszeit ändern. Bei Bildern aus Fotos oder aus einem Ordner wird im Fenster zusätzlich ein Aufklappmenü für die Positionierung eingeblendet. Wählt man „Bildschirmfüllend“, werden Bilder proportional auf die Bildschirmmaße angepasst und überstehende Bereiche abgeschnitten. Bei „Bildschirmfüllend vergrößern“ wird das Bild auf Monitorgröße gebracht und dazu nötigenfalls verzerrt, bei „An Bildschirm anpassen“ wird es in einer Richtung an den Bildschirm angepasst, in der anderen bleibt ein Rand stehen. Und die Option „Zentriert“ stellt ein Bild in Originalgröße in die Mitte des Monitors.

Für den Schreibtischhintergrund gibt es in Mojave auch zwei dynamische Motive, die sich mit der Tageszeit ändern.
Vergrößern Für den Schreibtischhintergrund gibt es in Mojave auch zwei dynamische Motive, die sich mit der Tageszeit ändern.

Wem ein einziges Bild zu langweilig ist, markiert unten im Fenster „Bild ändern“ und stellt einen Zeitraum ein. Dann werden alle im links markierten Ordner enthaltenen Bilder nacheinander eingeblendet. Alternativ lässt sich der Tapetenwechsel auch bei der Anmeldung oder beim Beenden des Ruhezustands vornehmen. Mit „Zufällige Reihenfolge“ legt das System die Reihenfolge der Bilder selbst fest.

Tipp: Markiert man im Finder ein Bild und ruft das Kontextmenü auf, ist dort als letzter Eintrag „Als Schreibtischhintergrund festlegen“ zu finden. So kann man schnell jedes Bild zum Hintergrund machen, ohne die Systemeinstellung zu öffnen.

Für die Arbeitspausen lässt sich in der zweiten Abteilung der Systemeinstellung der Bildschirmschoner einschalten. Man hat unter anderem die Wahl zwischen verschiedenen Animationen, für die man über „Quelle“ die zu verwendenden Bilder auswählt, sowie einigen Standardanimationen wie Arabesque, Wirbel und Shell. Als Quelle für die Animationen wählt man entweder zwischen den Standardsammlungen „Blumen“, „Landschaften“, „Farben“ und „Sierras“ aus oder greift auf Bilder in Fotos oder in einem beliebigen Ordner zu. Um die gewählte Animation zu beurteilen, bewegt man den Mauszeiger über das Bild rechts im Fenster und klickt auf „Vorschau“. Beendet wird die Vorschau mit der Taste esc. Wann der Bildschirmschoner in Aktion treten soll, legt man über das Aufklappmenü links unten im Fenster fest. Geht der Mac vor dem hier eingestellten Zeitraum selbst in den Ruhezustand, wird der Bildschirmschoner nicht aktiviert.

Für den Bildschirmschoner gibt es unterschiedliche Animationen, für die Motive kann man jeden Ordner mit Bildern auswählen.
Vergrößern Für den Bildschirmschoner gibt es unterschiedliche Animationen, für die Motive kann man jeden Ordner mit Bildern auswählen.

Der Schreibtisch

Auf dem Schreibtisch ist nach einer Neuinstallation von macOS Mojave sowie bei einem neuen Mac außer dem Hintergrundbild und dem Dock zunächst nichts zu sehen. Im Prinzip ist der Schreibtisch nichts anderes als ein Ordner, der zum Privatordner eines Benutzers gehört, genauso wie die Verzeichnisse „Dokumente“, „Bilder“ oder „Downloads“. Jeder Benutzer hat seinen eigenen Schreibtisch. Ordner und Dateien, die er dort ablegt, erscheinen nur dann auf der Schreibtischoberfläche, wenn er sich am Rechner angemeldet hat.

Außer den Symbolen der auf dem Schreibtisch abgelegten Dateien und Ordner lassen sich dort auch Symbole für den internen Datenspeicher, für an den Mac angeschlossene externe Laufwerke inklusive CDs/DVDs und für aktivierte Datenspeicher und Server im Netz anzeigen. Die hierfür zuständigen Optionen sind in den Einstellungen des Finders unter „Allgemein“ zu finden. Mit einem Doppelklick auf die Symbole greift man dann jeweils auf den Inhalt des Mediums zu. Hat man die Darstellung dieser Objekte auf dem Schreibtisch ausgeschaltet, erreicht man sie über die Seitenleiste des Finder-Fensters.

Ob interne und externe Datenträger auf dem Schreibtisch angezeigt werden sollen oder nicht, legt man in den Einstellungen des Finders fest.
Vergrößern Ob interne und externe Datenträger auf dem Schreibtisch angezeigt werden sollen oder nicht, legt man in den Einstellungen des Finders fest.

Wie die Symbole auf dem Schreibtisch angeordnet sein sollen, legt man über die Darstellungsoptionen fest. Man ruft sie über „Darstellungsoptionen einblenden“ im Menü „Darstellung“ und im Kontextmenü des Schreibtischs sowie mit der Tastenkombination cmd-J auf. Ist „Am Raster ausrichten“ im Aufklappmenü bei „Sortiert nach“ eingestellt, richten sich die Symbole automatisch an einem Raster aus, wenn man sie auf dem Schreibtisch ablegt oder verschiebt. Außerdem lassen sich die Symbole am aktivierten Raster automatisch ausrichten, wenn man „Darstellung > Aufräumen“ im Menü aufruft. Den Gitterabstand des Rasters sowie die Symbolgröße legt man über die beiden Schieberegler fest. Außerdem kann man die Objekte nach Namen, Art, drei Datumsoptionen, Größe oder Tag auf dem Schreibtisch auf der rechten Seite des Schreibtischs automatisch anordnen lassen oder mit „Ohne“ die Ausrichtung ausschalten. Ist „Symbolvorschau einblenden“ aktiviert, was standardmäßig der Fall ist, zeigen die Symbole verkleinert den Inhalt des Dokuments an anstatt nur ein generelles Symbol für den jeweiligen Dateityp. Zusätzlich lässt sich vorgeben, wie groß die Schrift für die Bezeichnungen sein soll und ob diese unterhalb oder rechts von den Symbolen stehen. Ist „Objektinfo einblenden“ aktiviert, zeigen die Beschriftungen der Volumes das Fassungsvermögen und den noch verfügbaren Speicherplatz an. Um alle Infos zu sehen, bewegt man den Mauszeiger über den Text. Bei Ordnern erscheint die Zahl der enthaltenen Objekte und bei Bildern die Bildgröße in Pixeln.

Aktiviert man das Raster, lassen sich die Symbole auf dem Schreibtisch an diesem ausrichten.
Vergrößern Aktiviert man das Raster, lassen sich die Symbole auf dem Schreibtisch an diesem ausrichten.

Die Stapel

Legt man viele Objekte auf dem Schreibtisch ab, wird es irgendwann etwas unübersichtlich. In macOS Mojave kann man darum alle Objekte auf dem Schreibtisch nach bestimmten Kriterien automatisch zu Stapeln zusammenfassen lassen. Den Befehl „Stapel verwenden“ findet man im Kontextmenü des Schreibtischs und im Menü „Darstellung“. Sobald man den Befehl aktiviert hat, werden alle Dateien am rechten Bildschirmrand gestapelt, ausgenommen die Ordner. Nach welchem Kriterium die Dokumente gestapelt werden, legt man über „Stapel gruppieren nach“ ebenfalls im Kontextmenü oder im Menü „Darstellung“ fest. Man hat die Wahl zwischen Art, vier Datumsoptionen und Tags. Hat man Dokumenten zwei verschiedene Tags verpasst, beispielsweise „Macwelt“ und „Dringend“, erscheinen sie in beiden Tag-Stapeln. Alternativ lässt sich das Stapeln im Fenster „Darstellungsoptionen“ im obersten Aufklappmenü einstellen. Neu auf dem Schreibtisch gesicherte Dateien werden den Stapeln automatisch hinzugefügt oder gegebenenfalls ein neuer Stapel eingerichtet. Damit auf dem Schreibtisch abgelegte Ordner oberhalb der Stapel erscheinen, markiert man in den Einstellungen des Finders unter „Erweitert“ die Option „Ordner oben anzeigen > Auf dem Schreibtisch“.

Mit einem einzigen Befehl lassen sich die auf dem Schreibtisch abgelegten Dokumente ordentlich in Stapeln zusammenfassen.
Vergrößern Mit einem einzigen Befehl lassen sich die auf dem Schreibtisch abgelegten Dokumente ordentlich in Stapeln zusammenfassen.

Um die in einem Stapel abgelegten Objekte einzublenden, klickt man ihn an. Ein nochmaliger Klick auf das Stapelsymbol mit dem nach unten weisenden Dreieck schließt den Stapel wieder. Um alle Stapel auf einmal zu öffnen, klickt man einen mit gedrückter Wahltaste (alt) an. Ein Klick mit gedrückter Wahltaste auf einen der geöffneten Stapel schließt alle wieder. Verwendet man ein Trackpad, kann man durch die Objekte eines Stapels blättern, ohne den Stapel zu öffnen. Dazu bewegt man den Mauszeiger über den Stapel und scrollt dann mit zwei Fingern auf dem Trackpad oder einem Finger auf der Magic Mouse nach links oder rechts. Ein Doppelklick auf das gerade dargestellte Dokument öffnet dann dieses. Innerhalb der Stapel lassen sich die Dokumente nach verschiedenen Kriterien sortieren. Standardmäßig werden sie nach „Hinzugefügt am“ angeordnet. Andere Sortieroptionen lassen sich im Kontextmenü auf dem Schreibtisch auswählen, wenn man zusätzlich die Wahltaste (alt) drückt. Dann ändert sich die Option „Stapel gruppieren nach“ in „Stapel sortieren nach“. Diese Einstellung gilt für alle Stapel gemeinsam.

Nach welchen Kriterien die Dokumente gestapelt werden sollen, legt man über das Kontextmenü auf dem Schreibtisch fest.
Vergrößern Nach welchen Kriterien die Dokumente gestapelt werden sollen, legt man über das Kontextmenü auf dem Schreibtisch fest.

Das Dock

Das Dock dient unter anderem dazu, Programme zu starten und zwischen geöffneten Anwendungen zu wechseln. Dazu klickt man das entsprechende Symbol an. Nur der Finder ist immer aktiv und kann weder gestartet noch beendet werden. Klickt man im Dock ein Programmsymbol mit gedrückter Wahltaste (alt) an, wird die momentan aktive Anwendung mit allen geöffneten Fenstern ausgeblendet und das angeklickte Programm geöffnet beziehungsweise aktiviert. Hält man Befehls- und Wahltaste (cmd-alt) beim Klick gedrückt, werden alle anderen Programme beim Programmwechsel ausgeblendet.

Das Dock in Mojave zeigt auch die drei zuletzt verwendeten Anwendungen an, sofern diese noch nicht in das Dock aufgenommen wurden.
Vergrößern Das Dock in Mojave zeigt auch die drei zuletzt verwendeten Anwendungen an, sofern diese noch nicht in das Dock aufgenommen wurden.

Über das Kontextmenü eines Programmsymbols hat man nach dem Programmstart Zugriff auf die geöffneten Programmfenster, die zuletzt mit der Anwendung verwendeten Dokumente, kann alle im Programm momentan geöffneten Fenster einblenden (App Exposé), das Programm ausblenden oder beenden und bei manchen Anwendungen auch ein neues Dokument anlegen. Hält man die Wahltaste (alt) gedrückt, wenn das Kontextmenü geöffnet ist, ändert sich der Befehl „Ausblenden“ zu „Andere ausblenden“, um die Fenster aller anderen aktiven Anwendungen auszublenden, und der Befehl „Beenden“ zu „Sofort beenden“, um ein nicht mehr reagierendes Programm zur Aufgabe zu zwingen.

Über das Kontextmenü im Dock hat man sowohl Zugriff auf die momentan geöffneten Fenster als auch auf die zuletzt verwendeten Dokumente.
Vergrößern Über das Kontextmenü im Dock hat man sowohl Zugriff auf die momentan geöffneten Fenster als auch auf die zuletzt verwendeten Dokumente.

Bei manchen Anwendungen wie Mail und iTunes erscheinen zudem einige Programmfunktionen im Kontextmenü des Programmsymbols, um beispielsweise eine neue E-Mail zu schreiben oder zum nächsten Titel zu wechseln, und beim Finder kann man unter anderem ein neues Fenster öffnen oder eine Suche starten. Die zuletzt verwendeten Dateien erscheinen auch im Kontextmenü vieler Anwendungen, wenn sie nicht gestartet sind. Man kann so direkt ein bestimmtes Dokument beim Programmstart öffnen. Bei Office funktioniert dies allerdings nicht. Das Kontextmenü der Systemeinstellungen bietet einen direkten Zugriff auf jede Einstellung, und dasjenige von Launchpad auf alle Anwendungen. Letzteres ist neu in macOS Mojave. Und über das Kontextmenü des Papierkorbs lässt sich dieser entleeren und öffnen.

Über das Kontextmenü von Launchpad kann man nun direkt jedes Programm öffnen.
Vergrößern Über das Kontextmenü von Launchpad kann man nun direkt jedes Programm öffnen.

Bei einem neu installierten macOS Mojave sind einige Programme schon im Dock abgelegt. Dazu gehören der Finder, Siri, Launchpad, viele der mit dem System mitgelieferten Anwendungen sowie der App Store und die Systemeinstellungen. Jedes nicht benötigte Symbol lässt sich mit der Maus aus dem Dock herausziehen, bis sich der Hinweis „Entfernen“ einblendet. Oder man nimmt den Befehl „Optionen > Aus dem Dock entfernen“ im Kontextmenü des Symbols. Gelöscht wird dabei nur das Symbol im Dock, nicht jedoch das Programm. Zwei Ausnahmen gibt es jedoch: Weder das Symbol des Finders noch des Papierkorbs lässt sich aus dem Dock tilgen. Um ein Programm in das Dock aufzunehmen, zieht man sein Symbol mit der Maus ins Dock, und zwar links vom Trennstrich. Standardmäßig werden in macOS Mojave zudem die drei zuletzt verwendeten Programme automatisch im Dock angezeigt, und zwar rechts der fest installierten Programmsymbole. Das Dock ist aber so intelligent, dort nur solche Programme aufzunehmen, die nicht schon permanent im Dock abgelegt sind.

Über das Kontextmenü des Finders lässt sich auch eine Suche starten.
Vergrößern Über das Kontextmenü des Finders lässt sich auch eine Suche starten.

Rechts vom (ersten oder zweiten) Trennstrich legt man die Ordner ab, auf die man über das Dock schnell zugreifen möchte. Wie bei den Programmen zieht man sie per Maus dorthin oder entfernt sie wieder. Standardmäßig ist dort schon der Ordner „Downloads“ vorhanden. Und noch eine Aufgabe übernimmt das Dock: Klickt man in einem Programmfenster links oben in der Symbolleiste auf den mittleren Button mit dem Minussymbol oder nimmt die Tastenkombination cmd-M, wird das Fenster geschlossen und verkleinert rechts im Dock abgelegt. Benötigt man sie wieder, klickt man sie an.

Das Dock einstellen

Für das Dock gibt es eine Reihe von Einstellungen. So lässt es sich automatisch aus- und einblenden. Es erscheint dann nur, wenn sich der Mauszeiger im Bereich des Docks befindet. Oder man positioniert es anstatt am unteren Bildschirmrand senkrecht rechts oder links auf dem Monitor. Alle Dockeinstellungen findet man zusammengefasst in der Systemeinstellung „Dock“. Man kann dort außerdem die Größe der Symbole festlegen und die automatische Vergrößerung einschalten. Ist diese aktiviert, stellt das Dock alle Symbole vergrößert dar, die sich momentan unter dem Mauszeiger befinden. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn man viele Symbole im Dock abgelegt hat und diese deshalb sehr klein sind.

Alle Einstellungen für das Dock sind in der Systemeinstellung „Dock“ zusammengefasst.
Vergrößern Alle Einstellungen für das Dock sind in der Systemeinstellung „Dock“ zusammengefasst.

In der Systemeinstellung gibt es noch weitere Optionen. Markiert man „Fenster hinter Programmsymbol im Dock ablegen“, werden die minimierten Fenster nicht mit einem eigenen Symbol im Dock abgelegt, sondern hinter dem Symbol der jeweiligen Anwendung versteckt. Über das Kontextmenü der Anwendung lassen sich die minimierten Fenster dann wieder öffnen, sie sind dort mit einer Raute gekennzeichnet. Auch die Einstellung bei „Effekt beim Ablegen“ bezieht sich auf das Minimieren der Anwendungsfenster. Bei „Doppelklick auf Titelleiste“ bestimmt man, ob der Doppelklick in der Titelleiste eines Programmfensters dieses auf die maximal mögliche Größe bringt oder das Fenster im Dock ablegt. Ist „Anzeige für geöffnete Programme einblenden“ markiert, blendet das Dock neben dem Symbol einer geöffneten Anwendung einen schwarzen Punkt ein. Zudem lässt sich in der Systemeinstellung die Animation des Programmsymbols beim Starten eines Programms und die Anzeige der drei zuletzt verwendeten Programme im Dock ein- oder ausschalten. Einige Dockeinstellungen wie die Position oder die Vergrößerung lassen sich auch im Kontextmenü des Docks vornehmen. Dazu klickt man auf einen der beiden Trennstriche mit einem Sekundärklick (rechte Maustaste).

Einige Vorgaben für das Dock lassen sich auch im Kontextmenü des Docks auswählen.
Vergrößern Einige Vorgaben für das Dock lassen sich auch im Kontextmenü des Docks auswählen.
Ordnet man das Dock am Bildschirmrand an, hat man in der Höhe mehr Platz.
Vergrößern Ordnet man das Dock am Bildschirmrand an, hat man in der Höhe mehr Platz.

Ordner im Dock

Hat man einen Ordner im Dock abgelegt, kann man in seinem Kontextmenü wählen, ob das Symbol als Ordner oder als Stapel angezeigt werden soll. Für die Darstellung des Ordnerinhalts hat man die Wahl zwischen drei Darstellungen: Fächer, Gitter und Liste. Fächer steht aber nicht zur Verfügung, wenn das Dock links oder rechts am Bildschirmrand angeordnet ist. In der Gitterdarstellung werden die Objekte in einem rechteckigen Raster angeordnet. Enthält der Stapel einen Unterordner, lässt sich dieser mit einem Klick auf sein Symbol im Stapel öffnen. Um wieder in das übergeordnete Verzeichnis zurückzukehren, klickt man auf den Pfeil links oben im Gitter. Ganz unten im Gitter ist das Symbol „Im Finder öffnen“ angeordnet, um den im Gitter dargestellten Ordner in einem Finder-Fenster zu öffnen.

Wie der Inhalt eines im Dock abgelegten Ordners dargestellt werden soll, legt man über sein Kontextmenü fest.
Vergrößern Wie der Inhalt eines im Dock abgelegten Ordners dargestellt werden soll, legt man über sein Kontextmenü fest.
In der Gitterdarstellung werden die Symbole in einem Raster angeordnet.
Vergrößern In der Gitterdarstellung werden die Symbole in einem Raster angeordnet.

Beim Fächer blendet das Dock die Objekte in einer geschwungenen Kurve ein. Ein Klick auf ein Objekt öffnet es, ein Klick auf „Im Finder öffnen“ öffnet den Stapel in einem Finder-Fenster. Als dritte Darstellungsvariante gibt es die Liste. Sie zeigt den Inhalt des Stapels in einem hierarchischen Menü an. Bewegt man den Mauszeiger auf einen Ordner, blendet sich dessen Inhalt ein. Man kann so durch alle Stufen der Ordnerhierarchie navigieren, bis man zum gewünschten Dokument gelangt. Um einen Ordner im Finder zu öffnen oder ein Dokument im dazugehörigen Programm, klickt man auf das betreffende Objekt. Außerdem gibt es noch die Einstellung „Automatisch“. Dann entscheidet die Anzahl der enthaltenen Objekte, ob sie als Fächer (maximal neun Objekte) oder als Gitter dargestellt werden. Im Kontextmenü legt man zudem fest, wie die Objekte sortiert werden sollen (Sortiert nach). Lässt man sich im Dock das Stapel-Symbol anzeigen und wählt „Hinzugefügt am“, zeigt der Stapel immer das dem Ordner zuletzt hinzugefügte Objekt als Symbol an.

Lässt man den Inhalt eines Ordners als Liste darstellen, bekommt man ein hierarchisches Menü.
Vergrößern Lässt man den Inhalt eines Ordners als Liste darstellen, bekommt man ein hierarchisches Menü.

Die Menüleiste

Am oberen Rand des Bildschirms befindet sich die Menüleiste. Diese ist mit Ausnahme des Apple-Menüs sowie der Symbole für die Mitteilungen und Spotlight ganz rechts sowie der Menü-Extras programmspezifisch und ändert sich, wenn man von einem Programm zum anderen wechselt. Wie das Dock lässt sich die Menüleiste ausblenden und erscheint dann nur, wenn man den Mauszeiger dorthin bewegt. Die Einstellung „Menüleiste automatisch ein- und ausblenden“ findet man in der Systemeinstellung „Allgemein“. Arbeitet man in einer Anwendung im Vollbildmodus, wird die Menüleiste immer ausgeblendet, genauso wie das Dock.

Das Apple Menü ist immer verfügbar, egal in welcher Anwendung man momentan arbeitet.
Vergrößern Das Apple Menü ist immer verfügbar, egal in welcher Anwendung man momentan arbeitet.

Das Apple-Menü dient dazu, immer Zugriff auf bestimmte Funktionen zu haben, egal, in welcher Anwendung man sich gerade befindet. Hier öffnet man die Systemeinstellungen und den App Store, und unter „Benutzte Objekte“ sind die zuletzt verwendeten Programme, Dokumente und Server aufgelistet, um auf sie schnell zugreifen zu können. Mit „Einträge löschen“ ganz unten im Menü setzt man es zurück. Das System fängt dann erneut an, das Menü zu füllen. Ist die Maximalzahl der Einträge erreicht, die man in der Systemeinstellung „Allgemein“ bei „Benutzte Objekte“ festlegt, werden die ältesten Einträge gelöscht und die neuen hinzugefügt. Die Anordnung ist jeweils alphabetisch. Hält man die Befehlstaste (cmd) gedrückt, kann man sich die Objekte im Finder anzeigen lassen.

Über das Apple Menü kann man auf die zuletzt verwendeten Dokumente und Programme schnell zugreifen.
Vergrößern Über das Apple Menü kann man auf die zuletzt verwendeten Dokumente und Programme schnell zugreifen.

Über den Befehl „Sofort beenden“ lässt sich ein hängen gebliebenes Programm zur Aufgabe bewegen. Mit „Ruhezustand“ schickt man den Mac in den Schlafmodus, zum Aufwachen genügt es, irgendeine Taste auf der Tastatur oder eine Maustaste zu drücken oder auf das Trackpad zu tippen.

Dann folgen die Befehle zum Neustart des Rechners und zum Ausschalten. Das System fragt vorsichtshalber jeweils nach, ob man dies auch wirklich möchte. Um die Nachfrage zu umgehen, hält man die Wahltaste (alt) gedrückt, wenn man den Befehl auswählt. Mit den beiden letzten Optionen im Apple-Menü lässt sich der Bildschirm sperren und der momentan aktive Benutzer am System abmelden. In beiden Fällen landet man im Fenster zur Neuanmeldung des Benutzers. Der Unterschied besteht darin, dass beim Sperren des Bildschirms alle Anwendungen aktiviert und alle Dokumente geöffnet bleiben, man nach der Neuanmeldung also da weiterarbeiten kann, wo man aufgehört hat. Beim Abmelden werden dagegen alle Anwendungen geschlossen.

An oberster Stelle im Apple-Menü befindet sich der Eintrag „Über diesen Mac“, mit dem sich ein Informationsfenster öffnet. Es zeigt die Version des Systems an, den Rechnertyp, den Prozessortyp, die Größe des eingebauten Arbeitsspeichers, den Typ der Grafikkarte sowie die Seriennummer. Unter „Display“ und „Festplatten“ findet man Informationen über diese Bauteile. In der Abteilung „Support“ greift man auf Handbücher und Hilfedateien zu und bei „Service“ findet man Informationen zu den Garantieleistungen. Benötigt man mehr Informationen über den Rechner, das System und die installierten Programme, klickt man in der Abteilung „Übersicht“ auf „Systembericht“ und mit einem Klick auf „Softwareupdate“ startet die gleichnamige Systemeinstellung.

Alle Informationen zum Rechner sowie Handbücher und Hilfedokumente erreicht man über das Informationsfenster „Über diesen Mac“.
Vergrößern Alle Informationen zum Rechner sowie Handbücher und Hilfedokumente erreicht man über das Informationsfenster „Über diesen Mac“.

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