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Macs mit ARM-Chips kommen erst in drei Jahren

18.10.2018 | 17:55 Uhr | Michael Söldner

Apple könnte in zwei bis drei Jahren die Intel-Prozessoren in Macs mit eigenen ARM-CPUs austauschen.

Schon länger rechnen Branchenexperten damit, dass Apple die in Mac verbauten Intel-CPUs gegen eigene Designs auf ARM-Basis tauscht. In einer Meldung an Investoren teilte  Ming-Chi Kuo von TF Securities  mit, dass TSMC weiterhin der einzige Zulieferer der für 2019 und 2020 erwarteten A13- und A14-Chips sein soll. Die derzeit noch für iPhone und iPad gedachten SoCs könnten nach Ansicht des Analysten zwischen 2020 und 2021 auch in Macs Einzug halten. Dies würde für Apple zahlreiche Vorteile bringen: Wie beim iPhone oder iPad hatte Apple mit eigenen Prozessoren auch die absolute Kontrolle über das Innenleben der Macs. 

Gleichzeitig könnten auch die Produktionskosten für neue Macs gesenkt werden, was wiederum mit höheren Gewinnen verbunden wäre. Von der Liefersituation des derzeitigen Partners Intel könnte sich Apple damit ebenfalls lossagen. Ein Nachteil wäre aber in bestimmten Bereichen die im Vergleich zu Intel-CPUs geringere Rechenleistung der ARM-Chips. Die Leistungsfähigkeit des  iPad Pro lässt diese Befürchtung aber relativ klein ausfallen. Zu Beginn würde Apple nach Ansicht von Kuo wohl die günstigen MacBooks oder sogar den Mac Mini mit den neuen Chips ausrüsten. Erst später könnten dann die teureren Macs von Apple mit eigenen Chip-Designs ausgestattet werden.

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