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Mega-Bestellung von Laser-Modulen: 3D-Scanner auch für das iPhone 7S?

Hinter einer riesigen Bestellung an Laser-Modulen steckt vermutlich Apple, Analysten vermuten, dass deshalb auch das iPhone 7S damit ausgestattet wird.

Zu den neuen Funktionen des iPhone 8 soll nach mehreren Berichten eine Art 3D-Scanner gehören. Sowohl auf der Vorder- als auch der Rückseite sollen Laser-Dioden mit Infrarotwellen Objekte erkennen und die Entfernung und Position messen können. Statt einem Touch-ID-Sensor soll eine Gesichtserkennung fungieren, auch diese übernimmt wohl ein Infrarot-Laser auf der Vorderseite. Beim kommenden iPhone 8 soll dies eine ganze Reihen an neuen Funktionen ermöglichen, unter anderem das Entsperren per Gesichtserkennung.

Es gibt aber nur eine begrenzte Anzahl von Herstellern dieser so genannten VCESL-Laser, einer davon heißt Lumentum. Offensichtlich hatte ein Kunde einen großen Bedarf an derartigen Modulen, so erwähnt der CEO bei Vorstellung des Quartalsberichts am 9. August Aufträge im Wert von 200 Millionen US-Dollar – vor allem von einem einzelnen Kunden . In einem früheren Quartal hatte dagegen der Umsatz gerade einmal bei 5 Millionen Dollar gelegen. Bei diesem Kunden kann es sich aber eigentlich nur um Apple handeln. Nach Schätzung des Analysten Gene Munster sind dies sogar mehr Module, als für das iPhone 8 benötigt werden. Die Module kosten im Einkauf nur wenige US-Dollar und das iPhone 8 wird vermutlich nur in vergleichsweise geringer Stückzahl verfügbar sein. Er glaubt deshalb, das wohl auch andere Apple-Geräte mit dieser Technologie ausgestattet werden. Nach seinen Schätzungen wird Apple noch 2017 wohl etwa 55 Millionen iPhones mit 3D-Scannern ausliefern wird, 2018 bereits 160 Millionen iPhones oder 67 Prozent. Auch die Vorstellung der Entwicklungsumgebung ARKit bei der WWDC bestätige, dass Apple offenbar stark auf die Technologie Augmented Reality setzt. Der Aktienkurs des Herstellers Lumentum ist trotz dem Gerücht allerdings nicht gestiegen, er war allerdings auch schon im Februar sprunghaft gestiegen, als es erste Gerüchten über einen Liefervertrag mit Apple gab.

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