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Mit iTunes 12.7: App-Dateien löschen, Mac aufräumen

26.10.2017 | 12:57 Uhr | Peter Müller

Überflüssige Dateien sollte man löschen. Nicht erst seit Version 12.7 speichert iTunes einiges an Junk.

iTunes 12.7 verzichtet nun auf den Bereich "Apps" . Ein Teil der iPhone- und iPad-Anwender ist darob entsetzt und hat vor allem Problem damit, dass sich nun auf dem großen Bildschirm des Rechners Apps auf Home-Screens sortieren lassen. Das Stöbern im App Store fällt ebenso weg, respektive wurde auf den kleineren Screen des Mobilgerätes verlegt. Andere Anwender, die ihr iPhone oder iPad schon lange nicht mehr mit dem Mac oder PC synchronisiert haben, allenfalls für gelegentliche Backups, freuen sich nun über ein wenig hinzugewonnene Übersichtlichkeit in iTunes, das nun auch schon fast 18 Jahre auf dem Buckel hat. Bei Apple gibt es jedoch mit iTunes 12.6.3 eine Softwarefassung mit App Store und App-Verwaltung, ganz hat der Hersteller die Verbindung auch nicht gekappt. So sind Backups nach wie vor auf dem lokalen Rechner möglich, beim Zurücksetzen und Wiederherstellen des iOS-Gerätes holt sich iTunes die aktuellen Versionen der benötigten Apps aus dem Netz.

Das war vor iTunes 12.7 im Prinzip auch schon so, nur haben es wohl nur diejenigen gemerkt, die ihr Telefon oder Tablet gleich an mehreren Rechnern gepflegt haben. Denn schaut man in den Ordner ~/Music/iTunes/Mobile Applications wird man eine unterschiedliche Anzahl von .ipa-Dateien und damit eine stark auseinander gehende Größe des Ordners feststellen – obwohl die Backups auf den unterschiedlichen Rechnern zu gar nicht so unterschiedlichen Zeiten erstellt wurden. Mit einem Wort: Der Ordner kann weg, mitsamt den in ihm gespeicherten .ipa-Dateien. Die braucht kein iPhone mehr, schon längst nicht mehr.

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