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Mojave-Stacks: Das Erbe des vergessenen Entwicklungslabors von Apple

21.06.2018 | 11:29 Uhr |

Ab Herbst kann man endlich Dateien in virtuellen Stapeln auf dem Schreibtisch des Mac ablegen. Die Idee ist so neu nicht.

Das nützlichste Mojave-Feature für viele Mac-Anwender könnten die Stacks werden, jene Option, auf dem Schreibtisch seine Dateien zu virtuellen Haufen zusammen zu schichten. Die Idee ist nicht neu, erinnert Fast Company , zu Apples Urzeiten hatte bereits die Advanced Technology Group (ATG) diese Idee gehabt und das Konzept der "Piles" entwickelt. In diesen konnten die Nutzer automatisiert Dokumente gleicher Art aufeinander stapeln, sehr ähnlich zu den Stacks, die macOS 10.14 Mojave bringen wird und die gerade ein wenig unsortierte Anwender geradezu herbeisehnen werden.

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Die ATG hatte von 1986 bis 1997 bei Apple bestanden, sie war vom Tagesgeschäft abgekoppelt und sollte isoliert von den anderen Entwicklern an Zukunftstechnologien arbeiten, die eben nicht zwangsweise zu Produkten werden mussten. Dabei kamen dann aber etliche Produkte heraus, die teilweise heute noch bestehen, teilweise aber auch nicht mehr: Quicktime, Quicktime VR, HyperCard oder Apple Data Detectors. Nach seiner Rückkehr zu Apple hatte Steve Jobs die ATG geschlossen, was nun aber nicht heißt, Apple entwickle nicht mehr. Nur war Apple damals ein Unternehmen ohne klare Visionen und Ziele, die ATG-Ingenieure brachten sich in andere Projekte ein.

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