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Morgenmagazin vom Dienstag, 10. Juli 2018

10.07.2018 | 07:10 Uhr |

Updates: iOS 11.4.1, tvOS 114.1, watchOS 4.3.2 und macOS 10.13.6 +++ USB Restricted Mode hat Lücke +++ Apple und Google müssen Fragen zum Datenschutz beantworten +++ Sonos-Update: Audible-Hörbücher über Alexa steuern +++ BGH-Urteil: Dashcam-Aufnahmen dürfen vor Gericht verwendet werden +++ Samsung eröffnet weltgrößte Smartphone-Fabrik in Indien

10. Juli: Läuft bei denen

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Er läuft und läuft und läuft, nun ja, nicht mehr wirklich, denn vom Band läuft er heute seit 15 Jahren nicht mehr: Der VW Käfer. Am 10. Juli 2003 schloss die Produktion des Klassikers auch in Mexiko, nachdem Volkswagen schon ein paar Jahre zuvor das Werk in Brasilien geschlossen hatte. Der Wunderwagen war schon längst in die Jahre gekommen, sein Aus daher absehbar. Zumal seit 1977 mit dem VW Golf längst der Nachfolger bereit stand, der den Käfer alsbald als meist verkauftes Fahrzeug ablöste. Der Golf von heute hat mit dem Modell von vor gut 40 Jahren auch kaum mehr als den Namen gemeinsam, während die zuletzt vor 15 Jahren gebauten Käfer sich kaum von denen 40 Jahre zuvor erschienenen unterschieden. Eine Neuauflage des Käfers, die Anpassung an den Stand der Technik und modernem Design ist auch schon wieder gut 20 Jahre alt, der VW Beetle wurde aber keineswegs zum durchschlagenden Erfolg. Apple hatte mit dem etwa zeitgleich herausgekommenen iMac, der gewissermaßen genau so eine alte Idee neu auflegte und in zeitgemäße Technik und Formensprache goss, weit mehr Erfolg.

Fünf Jahre, nachdem der Käfer endgültig ging, feierte ein neuer Dauerbrenner seine Premiere: Der App Store. Kaum ein Softwareangebot hat die IT-Welt so verändert wie dieser Service, zu dem Apple mehr oder minder von Entwicklern und Anwendern gezwungen worden war. Denn vorgesehen war es erst einmal nicht, dass Dritte Zugang zum iPhone erhalten sollten und ihre Software darauf platzieren durften. Das Argument war nachvollziehbar: Apple wollte nicht, dass schlechte Software das ohnehin fragile Konstrukt iPhone durcheinander bringt. Nur wenn man selbst die Kontrolle über die Software und Hardware behalte, könne man die beste Erfahrung garantieren. Web-Apps sollten die Lösung sein, also Programme, die im Internet ausgeführt werden und gewissermaßen nur ihre Ergebnisse auf dem Hosentaschencomputer zeigen.

Das konnte ja nur schief gehen. Findige Unternehmer und Programmierer, die ihre digitalen Geschäftsmodelle auf sehr schnell sehr populäre iPhone bringen wollten, sahen sich zum Knacken der Plattform animiert, der Jailbreak war geboren. Apples Kompromiss ist aber ein guter und nun seit zehn Jahren bewährter. Die Kontrolle behält der Anbieter, weil vor der Veröffentlichung einer Anwendung im App Store immer eine Prüfung ansteht. So verhindert der App Store effektiv, dass inkompatible Apps oder gar Malware das Erlebnis verhageln. Zwar gibt es immer wieder mal ärgerliche Ausnahmen, aber diese bestätigen die Regel: Der App Store ist sicher und sauber.

Aber eben auch die einzige Möglichkeit - ausgenommen über Jailbreak - Apps für iOS zu vertreiben. Die meisten Entwickler kommen damit aber gut klar, die Beziehung hat auch Vorteile: Denn einen Softwarevertrieb selbst zu organisieren ist mit Kosten verbunden. Die 30 Prozent Provision, die Apple einstreicht, sehen die meisten Entwickler daher als einen fairen Beitrag an. Der App Store läuft und läuft und läuft - und es gibt keine Gründe anzunehmen, dass sich das in seiner zweiten Dekade ändern wird. Peter Müller

Lesetipps für den Dienstag

Gute Sache : Auf zehn Jahre App Store blickt unser Macworld-Kollege Leif Johnson zufrieden zurück. Vor allem die Produktivität habe sich in den letzten zehn Jahren enorm verbessert. Nicht nur hat man nützliche Anwendungen schnell zur Hand, sie sind auch meist preisgünstig und sicher. Ob das Internet generell ein großes Geschenk an die Menschheit ist, daran zweifelt Johnson, aber der App Store sei auf alle Fälle eine gute Sache.

Updates: Apple hat gestern Abend eine ganze Reihe von Updates veröffentlicht, die alle keine neuen Funktionen bringen, aber diverse kleinere Fehler beheben. Für iPhone und iPad steht nun iOS 11.4.1 zur Verfügung, die gleiche Versionsnummer trägt tvOS und die Varianten für den HomePod. watchOS hat Apple auf Version 4.3.2 aktualisiert. Beachtenswert: Seit der Veröffentlichung von iOS 11 im September 2017 hat es bislang 15 Updates gegeben, so viele wie noch nie zuvor. Bis der Nachfolger iOS 12 in diesem Herbst kommt, ist auch noch Zeit für weitere Aktualisierungen.

Noch ein Update: Auch macOS High Sierra hat eine Aktualisierung erhalten, macOS 10.13.6 bringt mit AirPlay 2 immerhin eine neue Funktion, die bereits in iOS 11.4 eingebaut war. Mit AirPlay 2 lassen sich Multiroomsysteme von Lautsprechern konfigurieren und unterhalten oder etwa zwei HomePods zu einem Stereosystem zusammenschalten. Das Update bringt auch eine Reihe von sicherheitsrelevanten Updates.

Lücke: Mit iOS 11.4.1 hat Apple auch den USB Restricted Mode eingeführt, der bisher nur in der Beta von iOS 12 enthalten war. Dieser soll verhindern, dass Hacker mit Brute-Force-Methoden den PIN des iPhone ermitteln können, indem nach einer Stunde Inaktivität sich per USB-Lightning-Verbindung nur noch Strom übertragen lässt. Dieser Counter lässt sich jedoch zurücksetzen, haben die Sicherheitsforscher von Elcomsoft herausgefunden. Alles, was man dazu braucht, ist ein Lightning-Accessoire, etwa Apples Kamera-Adapter. Steckt man diesen innerhalb der Stunde an, in der das iPhone noch aktive Datenverbindungen zulässt, springt der Counter auf null zurück. Greift der Mechanismus aber schon, lässt er sich ohne Kenntnis der iPhone-PIN nicht mehr abschalten oder zurücksetzen.

Fragebogen: Das Energy and Commerce Committee des US-Repräsentantenhauses hat einen ausführlichen Fragebogen an Apple und Googles Mutterfirma Alphabet geschickt. Die Smrtphone-Hersteller sollen dabei ihre Datenschutz-Policies erklären und vor allem Fragen darüber beantworten, ob iOS und Android auch dann Ortsdaten sammeln, wenn die Ortungsdienste ausgeschaltet sind und auch Stimmen aufnehmen, um Trigger wie "OK Google" und "Hey Siri" besser zu erkenne.

Bitte nicht löschen: Die iCloud-Fotomediathek ist eine feine Sache, kann man Fotos und Videos doch recht sicher auf Apples Servern speichern und auf allen Geräten vorhalten. Zwei Haken hat die Sache aber doch: Ohne ein kostenpflichtiges Abonnement reicht der iCloud-Speicher bei weitem nicht aus, 5 GB sind einfach zu wenig. Und der andere: Löscht man ein Bild auf einem Gerät, verschwindet es auch von allen anderen und aus der iCloud. Es gibt aber ein paar Sicherheitsvorkehrungen, die man treffen muss, räumt man etwa ein Macbook (Air) auf, dessen 128 GB Speicher nun auch viel zu wenig ist. So kann man auf einem einzelnen Gerät natürlich Fotos und Videos löschen - wenn man zuvor die iCloud-Fotomediathek ausgeschaltet hat, ist das Bild nur auf dem Rechner weg. Nach Wiedereinschalten lädt Fotos dann eine niedriger aufgelöste Fassung aus der iCloud, gewissermaßen also nur eine Vorschau. Von praktisch allen Bildern eine kleinere Version erhält man, klickt man die Option "Mac-Speicher optimieren" in den Fotos-Einstellungen - das hochaufgelöste Bild verbleibt in der iCloud und lässt sich jederzeit wieder laden. Man kann aber auch als Platzgründen die Fotobibliothek komplett auf ein externes Laufwerk verschieben, das muss dann natürlich immer gemounted sein, wenn man in Fotos etwas erledigen will.

Weitere Nachrichten:

Sonos-Update: Audible-Hörbücher über Alexa steuern

Ab sofort hört Audible auf Ihr Kommando, wenn Sie einen smarten und Alexa-kompatiblen Sonos-Lautsprecher wie den Sonos One benutzen. Denn Sie können den zu Amazon gehörenden Hörbuch-Anbieter Audible jetzt per Sprachbefehl an Alexa direkt steuern und vom Sonos-Lautsprecher abspielen – ein Firmware-Update für die Sonos-Lautsprecher macht das möglich. Gerade bei einem Hörbuch macht eine Sprachsteuerung Sinn. Dann können Sie zum Beispiel mit dem Befehl „Alexa, nächstes Kapitel“ im Hörbuch weiterblättern.

Alternativ können Sie aber wie gehabt auch weiterhin das Abspielen von Audible-Hörbüchern von Sonos-Lautsprechern per Audible- oder Sonos-App manuell steuern.

Hinweis: Bei den Echo-Lautsprechern von Amazon besteht die Möglichkeit der Sprachsteuerung von Audible über Alexa schon länger.

Sie können das umfangreiche Hörbuch-Angebot von Audible 30 Tage lange kostenlos testen und dann für für 9,95 Euro pro Monat abonnieren. Jeden Monat bekommen Sie dann ein Hörbuch Ihrer Wahl. Dazu unbegrenzt Audible Original Podcasts.

Das Hörbuch-Abo können Sie jederzeit wieder kündigen! Gefällt Ihnen ein Hörbuch einmal nicht, tauschen Sie es einfach um. Ganz wichtig: Alle Hörbücher in Ihrer Audible Bibliothek gehören Ihnen und können immer wieder gehört werden, auch nach einer Kündigung. Sie leihen die Hörbücher also nicht aus, sondern kaufen sie.

Die Hörbücher hören Sie auf iPhone, iPad, Android-Smartphone und Android-Tablet, auf Amazon Tablets und auf Alexa-kompatibeln Geräten wie eben Echo oder Sonos One. Und natürlich auch auf dem Windows-Rechner und dem Mac.

BGH-Urteil: Dashcam-Aufnahmen dürfen vor Gericht verwendet werden

Selbst wenn die Schuldfrage bei einem Unfall bei objektiver Betrachtung völlig eindeutig wäre, kann der Unfallgegner vor Gericht das Gegenteil behaupten. War man vor dem Auffahrunfall tatsächlich wie beschuldigt zu dicht aufgefahren oder hatte nicht vielmehr der Kontrahent rücksichtslos die Fahrspur gewechselt? Ein typischer Fall, bei dem widersprüchliche Aussagen die Suche nach der Wahrheit schwierig machen.

Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat wie angekündigt entschieden (Urteil vom 15. Mai 2018 – VI ZR 233/17): Die Videoaufzeichnung durch eine Dashcam darf als Beweismittel im Unfallhaftpflichtprozess verwendet werden. Damit hob der BGH eine anderslautende vorangegangene Entscheidung des Landgerichts Magdeburg auf. Das Landgericht Magdeburg muss den Fall nun neu verhandeln.

Der BGH stellte aber auch fest, dass „die vorgelegte Videoaufzeichnung nach den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen unzulässig ist.“ Sie verstoße nämlich gegen § 4 BDSG, da sie ohne Einwilligung der Betroffenen erfolgt ist und nicht auf § 6b Abs. 1 BDSG oder § 28 Abs. 1 BDSG gestützt werden kann. Der BGH stellte weiterhin fest, dass „eine permanente anlasslose Aufzeichnung des gesamten Geschehens auf und entlang der Fahrstrecke des Klägers zur Wahrnehmung seiner Beweissicherungsinteressen nicht erforderlich ist“, weil es technisch möglich sei, „eine kurze, anlassbezogene Aufzeichnung unmittelbar des Unfallgeschehens zu gestalten, beispielsweise durch ein dauerndes Überschreiben der Aufzeichnungen in kurzen Abständen und Auslösen der dauerhaften Speicherung erst bei Kollision oder starker Verzögerung des Fahrzeuges.“

Dieser Hinweis ist wichtig für alle Autofahrer, die eine Dashcam in ihrem Fahrzeug verwenden: Sie dürfen also die Videoaufzeichnungen nicht dauerhaft speichern (und schon gar nicht veröffentlichen), sondern müssen die Aufzeichnungen zeitnah wieder überspielen. Erst wenn ein konkreter Anlass wie ein Verkehrsunfall vorliegt, dürfen Sie die Aufzeichnung speichern.

Und wieso darf nun das Videomaterial vor Gericht verwendet werden, wenn der BGH doch feststellt, dass die vorgelegte Videoaufzeichnung gegen die Datenschutzbestimmungen verstößt?

Die Antwort des BGH: Das Gericht muss in jedem Fall neu abwägen zwischen den Datenschutzinteressen und den Interessen des Geschädigten. Oder wie es die BGH-Richter ausdrücken: “Die Unzulässigkeit oder Rechtwidrigkeit einer Beweiserhebung führt im Zivilprozess nicht ohne Weiteres zu einem Beweisverwertungsverbot. Über die Frage der Verwertbarkeit ist vielmehr aufgrund einer Interessen- und Güterabwägung nach den im Einzelfall gegebenen Umständen zu entscheiden. Die Abwägung zwischen dem Interesse des Beweisführers an der Durchsetzung seiner zivilrechtlichen Ansprüche, seinem im Grundgesetz verankerten Anspruch auf rechtliches Gehör in Verbindung mit dem Interesse an einer funktionierenden Zivilrechtspflege einerseits und dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht des Beweisgegners in seiner Ausprägung als Recht auf informationelle Selbstbestimmung und ggf. als Recht am eigenen Bild andererseits führt zu einem Überwiegen der Interessen des Klägers.“

Zudem stellt der BGH fest, dass sich der von der Dashcam aufgezeichnete Unfall „im öffentlichen Straßenraum ereignet, in den sich der Beklagte freiwillig begeben hat. Er hat sich durch seine Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr selbst der Wahrnehmung und Beobachtung durch andere Verkehrsteilnehmer ausgesetzt. Es wurden nur Vorgänge auf öffentlichen Straßen aufgezeichnet, die grundsätzlich für jedermann wahrnehmbar sind. Rechnung zu tragen ist auch der häufigen besonderen Beweisnot, die der Schnelligkeit des Verkehrsgeschehens geschuldet ist. Unfallanalytische Gutachten setzen verlässliche Anknüpfungstatsachen voraus, an denen es häufig fehlt.“

Wegen des neuen Urteils gelten für (rechtlich wirksame) Dashcams ab sofort besondere technische Anforderungen: Ständiges Filmen ist nur erlaubt, wenn das Material stets in einer kurzen Schleife überschrieben (Loop-Funktion) und nicht dauerhaft gespeichert wird. Alternativ können die Kameras auch mit Sensoren ausgestattet sein, die dafür sorgen, dass die Aufzeichnung erst vor dem eigentlichen „Vorfall“ beginnt. Das kann ein G-Sensor sein, der auf scharfes Abbremsen reagiert, oder eine Bewegungserkennung, wenn beim Parken vorne oder hinten etwas passiert.


Ganz billig sind solche Kameras jedoch nicht, geeignete Modelle mit mindestens Full-HD-Auflösung (1920 mal 1080 Pixel) kosten meist zwischen 100 und 200 Euro. Aufzupassen gilt es beim Kauf auch bei den Bezeichnungen: Während die Begriffe „GSensor“ oder „Loop-Funktionen“ klar definieren, worum es geht, sieht es bei „Notfall- Aufnahme“ oder „Bewegungserkennung“ anders aus. Hier sollten Sie unbedingt in den technischen Details auf der Webseite des Herstellers nachlesen, um welche Funktion es sich handelt. Übersichten zulässiger Dashcams erlauben Preissuchmaschinen wie Geizhals, bei denen sich die gesuchten Funktionen als Filter einstellen lassen – bei Geizhals unter „ Weitere Filter zeigen –› Besonderheiten “. Im Prinzip aussagekräftig ist zudem die Integration von GPS zum Aufzeichnen von Geschwindigkeit und Fahrtstrecke. Fraglich ist allerdings deren Aussagekraft als Beweismittel, schließlich sind die Geräte nicht geeicht.

Nun muss man, wenn man sich für eine nicht permanent aufzeichnende Dashcam („Crashcam“) interessiert, nicht unbedingt neue Hardware kaufen: Ein Smartphone mit Scheibenhalterung und geeigneter App tut es auch. Beispielhaft sei hier die Android-App „ AutoGuard Dash Cam – Blackbox “ genannt, bei der sich das Speicher- und Überschreibintervall frei einstellen lässt. Eine weitere Konsequenz aus dem BGHUrteil soll zum Schluss nicht verschwiegen werden: Die Polizei darf die Dashcam-Aufnahmen von Unfällen beschlagnahmen und als objektives Beweismittel auch gegen den Kamerabesitzer verwenden.

 

Samsung eröffnet weltgrößte Smartphone-Fabrik in Indien

Zusammen mit dem indischen Premierminister Narendra Modi und dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in eröffnet der Elektronik-Konzern Samsung eine neue Smartphone-Produktionsstätte in Indien . Laut Samsung soll es sich dabei um die größte Handy-Fabrik der Welt handeln. In Noida in der Nähe der Landeshauptstadt sollen jährlich etwa 120 Millionen Smartphones vom Band laufen.

Der indische Premierminister Modi will mit seiner „Made in India“ Smartphone-Hersteller nach Indien locken. Durch Zölle auf ausländische Smartphones in Höhe von 20 Prozent sollen die Produzenten dazu angehalten werden, auch in Indien zu produzieren. Die Initiative brachte dem Land allein im vergangenen Jahr Investitionen in Höhe von 62 Milliarden US-Dollar.

Indien ist für Smartphone-Hersteller ein sehr großer Markt. Das Land hat rund 1,3 Milliarden Einwohner, aber nur etwa 400 Millionen von ihnen besitzen bereits ein Smartphone. Die übrigen zwei Drittel stellen für Elektronik-Konzerne viel ungenutztes Kundenpotenzial dar. Erst kürzlich wurde Samsung als größter Smartphone-Lieferant in Indien vom chinesischen Konkurrenten Xiaomi überholt. Die Eröffnung der neuen Smartphone-Fabrik könnte den südkoreanischen Konzern nun wieder zurück an die Spitze bringen.

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