2375587

Morgenmagazin vom Dienstag, 11. September 2018

11.09.2018 | 06:58 Uhr |

Kuo: iPad mit USB-C, Macbook mit Touch ID +++ Gurman: iPhone Xs, Xs Max und Xr +++ Sind das die Preise der neuen iPhones? +++ Studie: Pluto soll wieder Planeten-Status erlangen +++ Für die Aliensuche brauchen wir ein neues Teleskop +++ Unfall-Welle durch E-Tretroller-Trend +++ Goldman Sachs gibt zu, iPhone X unterschätzt zu haben

11. September

Wir wünschen allseits Guten Morgen! Seit nunmehr über 18 Jahren informiert das Morgenmagazin die Leser der Macwelt. Ein paar Mal ist es wegen technischer Probleme ausgefallen, aber Krankheitstage konnten wir in der Regel kompensieren. Nur um Weihnachten herum und in den Sommerferien gönnen wir uns und Ihnen ein wenig Urlaub.

Nur einmal sagten wir außerhalb der Urlaubszeit besser gar nichts zur speziellen Lage der Mac-Welt und der allgemeinen Lage der Restwelt. Von den Ereignissen des 11. September 2001 überrollt, hielten wir es tags darauf für besser zu Schweigen und auf die Berichterstattungen und Einordnungen der Kollegen größerer Publikationen. In gewisser Weise machen wir das auch heute und gedenken in anderer Weise an den 11. September.

Vor nunmehr vier Jahren verstarb der Schauspieler und Moderator Joachim Fuchsberger, der, wie vielleicht die wenigsten wissen, am 11. September 1972 die Abschlussfeier der Olympischen Spiele in München als Stadionsprecher begleitete. Auch damals war die Welt nach einem Terroranschlag geschockt, die Spiele mussten aber weiter gehen, befahl der damalige IOC-Chef Avery Brundage. Darüber hätte die Welt beinahe die Erinnerung vergessen, erst letztes Jahr hat die Stadt München im Olympiapark eine Gedenkstätte mit Dokumentationszentrum eingeweiht.

Luftlinie nur 500 Meter entfernt, war die Schlussfeier der Spiele heute vor 46 Jahren gleichzeitig auch eine Gedenkfeier für die ermordeten israelischen Sportler und Trainer und verlief bis zu dem Zeitpunkt würdig und problemlos, als der damalige Intendant der Münchner Kammerspiele August Everding dem verdutzten Stadionsprecher Fuchsberger einen Zettel vor das Fenster seiner Glaskabine hielt. "Unidentifiziertes Flugzeug auf Kurs Olympiastadion, terroristischer Hintergrund nicht ausgeschlossen. Sag', was du willst." Fuchsberger entschloss sich zum Schweigen. Das war genau die richtige Entscheidung, denn der Flieger war einfach nur vom Kurs abgekommen, eine Massenpanik, die beim Evakuieren des vollen Stadions hätte ausbrechen können, war vermieden.

Ein anderes 11.-September-Ereignis kann man sich ruhig auch 29 Jahre danach wieder in das Gedächtnis zurückrufen. Am 11.9.1989 öffnete Ungarn endlich die "Eiserner Vorhang" genannte Grenze zu Österreich, zehntausende DDR-Bürger machten sich auf den Weg in den Westen, wo sie sich ein sichereres und besseres Leben erhofften. Nicht jeder hieß sie willkommen, nicht jeder der vielen Wünsche erfüllten sich tatsächlich. Freiwillig hatte jedoch niemand sich auf den Weg gemacht und das alte Leben für immer hinter sich gelassen. Natürlich ist die Balkan-Route der verzweifelten DDR-Bürger mit den heutigen Flucht- und Migrationsbewegungen nur schwer zu vergleichen. Im Kern suchen aber Menschen nach Schutz und Wohlstand. Dann kann kein noch so hoher Zaun und keine noch so hohe und für scheinbar ewige Zeiten gebaute Mauer aufhalten. Und doch werden in Europa wieder die Mauern höher und die Gräben tiefer.

Aber wir wollen Sie nicht mit zu trübsinnigen Gedanken in diesen 11. September entlassen. Feiern wir lieber noch ein prominentes Geburtstagskind. Franz Beckenbauer wird heute 73 Jahre alt. Man kennt ihn als einen der größten Philosophen, die das Land je erlebt hat. "Die Schweden sind keine Holländer", stellte er etwa einst fest, oder über den Schwaben Klinsmann: "Der Jürgen ist kein Brasilianer". Überhaupt: "Das Leben ist eines der Härtesten"  – das stimmt ja auch. Wie kann man dann sagen, dass es in Katar Arbeitssklaven gebe, wenn der „Kaiser“ dort niemanden in Ketten und Büßerkappen hat herumlaufen sehen? Na gut, äh, sicherlich: Mit dem Ball konnte er aber umgehen wie kaum ein zweiter. Das mit dem Schweigen und dem Philosophieren hätte er manchmal besser hinbekommen können.  Peter Müller

Lesetipps für den Dienstag

Vorbild : Morgen zeigt Apple eine neue Apple Watch, wie sie aussieht, kann man längst erahnen. Was aber kein geleaktes Bild verrät, sind neue Features, von Zifferblättern einmal ausgenommen. Macworlds Michael Simon hat sich Gedanken gemacht, was die Apple Watch Series 4 bringen sollte und dabei das Vorbild Fitbit genommen respektive dessen Smartwatch-Modelle Ionic, Versa und Charge 3. Herausgekommen sind fünf Forderungen oder Wünsche an die Apple Watch Series 4: Längere Akkulaufzeit, bessere Aufzeichnung des Schlafes (nun ja …), Gesundheitstracking für Frauen, ein "Heute"-Bildschirm und Unterstützung auch für Android-Handys. Zumindest Letzteres dürfte bei Apple auf keiner Liste stehen.

Schall und Rauch: Ja, wie heißt es jetzt denn, das neue iPhone, das morgen auf der Bildfläche erscheinen soll? Die 9 dürfte vermutlich ausfallen und aus der römischen zehn (X) wird eher keine elf (XI). Bloombergs Mark Gurman hat nun einen neuen Vorschlag zur Nomenklatur. Demnach heißte der Nachfolger des iPhone X nun iPhone Xs, das größere 6,5-Zoll-Modell werde als iPhone Xs Max in den Handel gelangen. Der 6,1-Zöller mit LCD-Bildschirm heiße dann iPhone Xr. Wofür das r stehe, wisse man noch nicht, es könnte "regular" bedeuten. Das "s" für die zweite Ausgabe einer Generation ist bei Apple bereits etabliert, "Max" statt "Plus" bedeutete aber eine Änderung. Nach wie vor ist auch noch iPhone Xc für das LCD-Modell im Gespräch, wie das wenig erfolgreiche iPhone 5c soll dieses ja auch in mehreren Farben kommen.

Irre Prognosen: Noch hat die Keynote am Mittwoch nicht einmal angefangen, schon zerbrechen sich Analysten die Köpfe um die nächste - sofern man davon ausgeht, dass es im Oktober noch eine geben wird, die sich um iPads und Macs dreht. Ming-Chi Kuo, der im Allgemeinen gut informierte Analyst von TF International Securities, hat für iPads und Macbooks einige interessante Ansichten und Einsichten, wie Macrumors aus einer Notiz an Anleger berichtet. So sollen die iPad Pro Lightning aufgeben und mit USB-C kommen, inklusive eines 18-Watt-Ladegerätes. Hier ist Kuo aber womöglich nur eine missverständliche Formulierung unterlaufen, denn das Ladegerät könnte sehr wohl eine USB-C-Buchse enthalten, auf iPad-Seite dürfte aber die Lightning-Schnittstelle bleiben - das kommende iPhone XS könnte äquivalent gestaltet sein. FaceID sollen die neuen iPad Pro bekanntlich auch bekommen. Interessante Erkenntnisse will Kuo auch über Apples neues Macbook bekommen haben. Das neue Einsteigergerät soll den Platz des 12-Zoll-Macbooks einnehmen und mit TouchID ausgestattet sein. Eine volle Touchbar werde das neue Modell aber nicht bekommen. Warten wir es ab, vor Ende Oktober dürfte da aber nichts kommen.

Raffinierte Lösung: Eine halbwegs neue Apple Watch muss nicht jede Nacht an das Ladegerät, je nach Nutzung erst nach zwei oder drei Tagen. Doch insbesondere die Modelle der ersten Generation, die nun schon dreieinhalb Jahre auf dem Buckel haben, halten in vielen Fällen nicht einmal mehr einen ganzen Tag ohne Wiederaufladung aus. Ein zweites Ladegerät im Büro oder für unterwegs ist daher eine sinnvolle Anschaffung. Doch der Mofuu Portable Charger for Apple Watch löst das Problem weit eleganter, das magnetische Ladepad ist in einem Schlüsselanhänger untergebracht. Ein kurzes USB-A-Kabel lässt sich nun mit einem Mac oder einem Netzteil verbinden und die Uhr zum Laden audlegen. Unserer Kollegen der Macworld haben den mobilen Charger getestet und zeigen sich begeistert.

Premiere: Technik-Emmys hat Apple in seiner Geschichte schon mehrmals gewonnen, doch nun hat das Unternehmen erstmals einen der begehrten Fernsehpreise für Inhlte gewonnen. Konkret ging der Emmy in der Kategorie "Short Form Variety Series" an Apples Adaption von Carpool Karaoke, das über Apple Music streamt und gewissermaßen einer der Vorboten für den Videodienst ist, den Cupertino vermutlich im kommenden Jahr live stellen wird.

Weitere Nachrichten:

Sind das die Preise der neuen iPhones?

Die Gerüchteküche um die neuen iPhones brodelt weiter vor sich hin. Nun soll ein geleaktes Foto eine Folie aus einer internen Präsentation des chinesischen Mobilanbieter China Mobile zeigen. Diese gibt augenscheinlich Auskunft über die Namen und Preise der neuen iPhone-Modelle, wie 9to5Mac berichtet. Das Foto wurde auf der chinesischen Plattform „Weibo“ veröffentlicht. Für die Authentizität gibt es zwar keine Beweise, die auf der Folie gezeigten Informationen sind aber durchaus als realistisch einzuschätzen. China Mobile ist der nach Kundenanzahl größte Mobilfunkanbieter der Welt sowie der größte Vertreiber von Apples iPhone.

Laut der Folie wird die 6,1 Zoll große LCD-Variante die Bezeichnung „iPhone XC“ tragen. Die neuen OLED-Modellen sollen als „iPhone XS“ (5,8 Zoll) und "iPhone XS Plus“ (6,5 Zoll) in die Läden kommen. Das deckt sich auch mit vielen bisherigen Gerüchten. Gerade für das OLED-Modell war immer wieder die Bezeichnung „XS“ zu lesen. Für die größere Variante stand zwischendurch der Name „XS Max“ im Raum, mit „XS Plus“ würde Apple aber seiner bisherigen Namensgebung treu bleiben.

Weiterhin gibt die Folie Auskunft über die Preispolitik in China, anhand derer man durchaus Preise für den europäischen Markt ableiten kann. Umgerechnet ergeben sich laut der Folie folgende Preise:

  • iPhone XC              : ca. 750 €

  • iPhone XS              : ca. 945 €

  • iPhone XS Plus     : ca. 1075 €

Die Preise auf der Folie beinhalten die in China geltenden 17 % Mehrwertsteuer, unsere umgerechneten Preise enthalten bereits die deutschen 19 Prouzent. Die Zahlen entsprechen der Variante mit 64 GB Speicher. Ein Upgrade auf 256 GB, oder im Fall der XS-Modelle sogar auf 512 GB, würde die Kosten natürlich entsprechend erhöhen. Über genaue Preise dieser Varianten gibt die Folie aber keine Auskunft.

Studie: Pluto soll wieder Planeten-Status erlangen

Bereits seit zwölf Jahren gilt Pluto nicht mehr als Planet. Damals wurde Pluto zum Zwergplaneten herabgestuft. Wie Heise nun berichtet, zweifelt eine Gruppe von Forschern in einer neuen Publikation die Planetendefinition, die Pluto zum Zwergplanet abstufte, an.

Im August 2006 wurde von der Internationalen Astronomischen Union (IAU) eine neue Planetendefinition beschlossen, nach der Pluto kein Planet mehr ist. Seitdem besteht unser Sonnensystem offiziell nur noch aus acht Planeten und mehreren Zwergplaneten, darunter auch Pluto.

Nach der Definition von 2006 müssen Planeten auch deren Umlaufbahn vollständig gesäubert haben. Das stieß damals schon auf Kritik, denn bei Mars, Jupiter, Neptun und sogar der Erde ist das nicht der Fall. In deren Umlaufbahnen kreisen abertausende Asteroiden. Einer der damaligen Kritiker war Alan Stern, der Leiter der Pluto-Mission New Horizons, der nun auch an der aktuellen Studie beteiligt ist. Laut den Forschern wäre das nur „eine ungenaue Defition […] Wenn man das wörtlich nimmt, dann gibt es keine Planeten, denn kein Planet räumt seine Umlaufbahn frei.“

Laut einer Analyse wissenschaftlicher Literatur aus den vergangen 200 Jahren nannte nur eine einzige Publikation aus dem Jahre 1802 die Umlaufbahnräumung als Voraussetzung für den Planeten-Status. Diese Arbeit sei zudem später wiederlegt worden. Zudem wurden schon zu Galileos Zeiten der Saturnmond Titan oder der Jupitermond Europa von Wissenschaftlern als Planeten bezeichnet.

Laut den Forschern solle die Definition eines Planeten nicht von äußeren Faktoren abhängig gemacht werden. Sie schlagen stattdessen vor Himmelskörper als Planeten zu deklarieren, sobald ihre Gravitation stark genug ist, um sie abzurunden.

Der Streit um die Planetendefinition geht also weiter. Ein Ende ist vorerst noch nicht in Sicht. Falls sich die Autoren der Studie durchsetzen, würden neben Pluto noch einige weitere Himmelkörper als Planeten deklariert werden. Darunter zum Beispiel auch der Mond unserer Erde.


Für die Aliensuche brauchen wir ein neues Teleskop

Schon jetzt beobachten wir fremde Galaxien mit riesigen Teleskopen, von der Erde und vom Weltraum aus. Doch nach Ansicht zahlreicher Forscher wird diese Technik nicht genügen, um außerirdisches Leben nachzuweisen. Einer Empfehlung der National Academies of Sciences, Engineering and Medicine zufolge, müsste die NASA ein neues und riesiges Teleskop im Weltraum platzieren, welches Bilder von Planeten außerhalb unseres Sonnensystems erstellen kann. Eine solche Technologie existiere nur teilweise, dennoch würde ein derartiges Teleskop die größte Chance darstellen, erdähnliche Planeten mit Lebensformen auszumachen.

Bei den Forderungen muss jedoch berücksichtigt werden, dass die NASA seit Jahren vor finanziellen und organisatorischen Problemen steht: Das für 2007 angedachte James Webb Space Telescope (JWST) sollte eigentlich eine Milliarde US-Dollar kosten, mittlerweile werden jedoch Kosten von knapp 10 Milliarden US-Dollar erwartet, der Start werde nicht vor 2021 erfolgen. Und auch dieses Teleskop könne nach Ansicht der Forscher nicht die gewünschten Fotos liefern. Die Kosten haben in der Empfehlung der Forscher jedoch keine Rolle gespielt. Nur das Ziel, Lebensformen auf fremden Planeten nachzuweisen, stand im Fokus der Wissenschaftler. 

Durch direkte Fotos der Planeten könnten die Forscher Aussagen zur Beschaffenheit der Atmosphäre oder zur Zusammensetzung der Oberfläche treffen. Bislang erfolgt der Nachweis eines Exoplaneten nur durch indirekte Beobachtungen, beispielsweise am Schatten ihrer Sonne, den sie beim Vorbeiziehen erzeugen. Ein direktes Foto der Planeten ist aufgrund ihrer Nähe zur Sonne jedoch schwierig, ihr Licht lässt mit derzeitiger Technik keine Aufnahmen zu. Möglichkeiten zum Ausblenden dieses Lichts befinden sich jedoch noch in der Entwicklung.

Unfall-Welle durch E-Tretroller-Trend

Elektrische Tretroller, so genannten E-Scooter oder E-Floater, haben sich vor allem in den USA in diesem Sommer zum Trend gemausert. Firmen wie Lime oder Skip, die E-Scooter und E-Floater vermieten, schießen in den Großstädten wie Pilze aus dem Boden. Der Trend ist jedoch nicht ganz ungefährlich und hat bei vielen Nutzern schon zu Verletzungen geführt.

Die Washington Post hat in Krankenhäusern recherchiert und herausgefunden, dass viele Unfallverletzungen im Sommer auf die Nutzung der E-Scooter zurückzuführen waren. Zehn E-Scooter-Unfallopfer wurden beispielsweise pro Woche in einer Klinik in San Francisco behandelt. Andere Krankenhäuser, die von der Washington Post befragt wurden, melden ähnlich hohe Zahlen. Zu Todesfällen kam es noch nicht. Notfallambulanzen rechnen jedoch damit.

Problem bei den E-Scootern ist laut Experten die fehlende Regulierung und die Tatsache, dass Nutzer die kleinen Tretroller unterschätzen. Sie sehen zwar aus wie Spielzeug, können jedoch Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h erreichen. Das Verhalten der Fahrzeuge bei unterschiedlichen Wetterverhältnissen ist ebenfalls noch nicht erforscht. Die E-Scooter-Vermieter sprechen sich zudem in den Nutzungsbedingungen ihrer Leih-Roller meist von Schadenersatzanforderungen bei Unfällen frei. In Deutschland will sich die Politik mit entsprechenden Regeln für E-Scooter beschäftigen.

Goldman Sachs gibt zu, iPhone X unterschätzt zu haben

Mit seinen Empfehlungen und Kurszielen bestimmt das Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen Goldman Sachs indirekt Aktienkurse mit. Nicht immer sind diese Empfehlungen richtig. Im Falle des  iPhone X  räumt das Unternehmen nun ein, die  Nachfrage unterschätzt und nicht eingetretene Kursrückgänge prognostiziert  zu haben. Als Reaktion wurde der Zielpreis für eine Apple-Aktie von 200 US-Dollar, die am Donnerstag letzter Woche ausgerufen wurden, auf 240 US-Dollar angehoben. 

Auch für die kritische Haltung gegenüber dem iPhone X im Sommer 2018 entschuldigt sich Goldman Sachs. Nach Angaben des hauseigenen Analysten Rod Hall habe man eine deutlich geringere Nachfrage nach dem iPhone X erwartet. Als Reaktion auf die neue Haltung von Goldman Sachs stieg die Apple-Aktie um 0,7 Prozent auf 224 US-Dollar an. Damit befindet sich das Wertpapier nur noch knapp unter der Kaufempfehlung von Goldman Sachs. Die Ankündigung von Apple hingegen, dass die neuen Handelsgesetze der USA mit China dem Unternehmen schaden könnten, ließen den Kurs wieder um wenige Dollar sinken. Derzeit kostet eine Apple-Aktie 218 US-Dollar oder 189 Euro. Goldman Sachs geht weiterhin davon aus, dass das neue iPhone 849 US-Dollar kosten wird. Apple werde nach Ansicht der Analysten nicht einen Preis unter 800 US-Dollar anstreben. 

Auch in der Vergangenheit haben die Börsen-Gurus und Analysten nicht gerade richtig die iPhone-X-Zahlen einschätzen können, haben wir bereits im Frühling dieses Jahres berichtet:

Miese iPhone-X-Verkäufe: Katastrophe oder Analysten-Geschwätz?

iPhone-X-Zahlen: Analysten müssen sich neu sortieren

Erste Bilder von iPhone XS und Apple Watch 4 durchgesickert  

2375587